Planung B30 Achstetten - Äpfingen


Teilprojekt
B 30 Achstetten - Äpfingen
Verlegung der B 30

  1. Istzustand
  2. 2-bahniger Neubau der B 30 mit insgesamt 4 Fahrstreifen
  3. Bedarfsplanung
  4. Bisherige Planung
  5. Verlauf
  6. Besonderheiten
  7. Informationsmaterial

Istzustand
Der Streckenabschnitt der Bundesstraße 30 von Achstetten bis zum ehemaligen Anschluss Äpfingen-Nord ist seit 1990 zweibahnig fertiggestellt und für den Verkehr freigegeben.

Die erste Richtungsfahrbahn wurde 1967 auf 10,1 km fertiggestellt und für den Verkehr freigegeben. Von Achstetten bis zum ehemaligen Anschluss Laupheim-Nord wurde die B 30 bereits auf 2,4 km zweibahnig neu erbaut. Auch eine der beiden über 90 Meter lange Brücken bei Baltringen wurde schon 1966 im Zuge des 2-streifigen Neubaus errichtet.

Schon in den Sechzigerjahren entstand die Ortsumfahrung Laupheim. Die Ortsumfahrung Mietingen-Baltringen wurde bereits in den Jahren 1935/36 erbaut.

 


2-bahniger Neubau der B 30 mit insgesamt 4 Fahrstreifen

Projekt-Nr. -
Teilprojekte -
Lage TK 7725, TK 7825
Baden-Württemberg
Region Donau-Iller
Landkreis Biberach
 
Ziele Anbindung des süddeutschen Raumes an die Autobahn bei Ulm. Verkehrliche Entlastung der Ortsdurchfahrten.
 
Zuständigkeit Regierungspräsidium Tübingen
 
Status Das Projekt ist seit 1990 fertiggestellt und unter Verkehr
 
Länge ▪ 12,4 km, davon:
- 2,4 km von Achstetten bis Laupheim-Nord
- 5,1 km von Laupheim-Nord bis Laupheim-Süd
- 4,9 km von Laupheim-Süd bis Äpfingen

Baukosten ▪ mindestens 46,2 Mio. DM, davon:
- Kosten von Achstetten - Laupheim-Nord unbekannt
- 32,7 Mio. DM - Laupheim-Nord - Laupheim-Süd
- 13,5 Mio. DM - Laupheim-Süd - Äpfingen

 
Planung Das Projekt ist seit 1990 fertiggestellt und unter Verkehr. Die nachträglich angelegte Anschlussstelle Laupheim-Mitte ging 1996 in Betrieb. Mit Ausnahme der im Regionalplan Donau-Iller 2024 genannten Anschlussstelle Laupheim-Zentrum bestehen aktuell keine weiteren Planungen.

Die ehemalige Anschlussstelle Äpfingen-Nord entfiel mit dem Ausbau bis 1986. Sie lag auf Höhe des heutigen stillgelegten Parkplatzes bei Baltringen.

Die ehemalige Anschlussstelle Laupheim-Nord entfiel mit dem Ausbau bis 1990. Sie lag etwa auf Höhe der heutigen Brücke der Landesstraße 265 zwischen Laupheim und Achstetten. Der Anschluss Achstetten wurde als solcher gebaut und hat aus historischer Sicht nichts mit dem Anschluss Laupheim-Nord zu tun.

 
Planfeststellung -
Bauvorbereitung -
Baubeginn 1960er-Jahre:
- Achstetten - Laupheim-Nord, 2-bahnig (2,4 km)
- Laupheim-Nord - Äpfingen, 1-bahnig (10,1 km)

1983:
- Laupheim-Süd - Äpfingen, 2-bahnig (4,9 km)

1987:
- Laupheim-Nord - Laupheim-Süd, 2-bahnig (5,1 km)

Verkehrsfreigabe

1967:
- Achstetten - Laupheim-Nord, 2-bahnig (2,4 km)
- Laupheim-Nord - Äpfingen-Nord, 1-bahnig (10,1 km)

1986:
- Laupheim-Süd - Äpfingen-Nord, 2-bahnig (4,9 km)

1990:
- Laupheim-Nord - Laupheim-Süd, 2-bahnig (5,1 km)

 
Bauabschnitte 2/4-streifiger Neubau:
- ohne Bauabschnitte

4-streifiger Ausbau:
- BA1: Laupheim-Süd - Äpfingen
- BA2: Laupheim-Nord - Laupheim-Süd
 
Bauwerke ▪ 35 Brückenbauwerke
▪ AS Achstetten
▪ AS Laupheim-Mitte (1996)
▪ AS Laupheim-Süd

 


Bedarfsplanung

Priorisierung

Jahr
Bedarf
Bauart
Planung
1926
Erste Kategorie
Allgemeine Verbesserungen
Kraftwagenstraßenprogramm der Weimarer Republik
1956
Keine Kategorisierung
2-streifiger Neubau
Zehnjahresplan für die Bundesfernstraßen
1957
“Blaues Netz”
2-streifiger Neubau
Ausbauplan für die Bundesfernstraßen vom 27. Juli 1957
1969
Keine Kategorisierung
4-streifiger Ausbau
Linienbestimmung Bundesminister für Verkehr
1970
Stufe I
4-streifiger Ausbau
Gesamtverkehrswegeplan der Bundesrepublik Deutschland
1971
Stufe I
4-streifiger Ausbau
1. Bedarfsplan vom 30. Juni 1971
1973
Stufe I
4-streifiger Ausbau
Bundesverkehrswegeplan 1973
1976
Stufe Ia
4-streifiger Ausbau
2. Bedarfsplan vom 05. August 1976
1979
Stufe I
4-streifiger Ausbau
Bundesverkehrswegeplan 1980
1980
Stufe I
4-streifiger Ausbau
3. Bedarfsplan vom 25. August 1980
1985
Vordringlicher Bedarf
4-streifiger Ausbau
Bundesverkehrswegeplan 1985
1986
Vordringlicher Bedarf
4-streifiger Ausbau
4. Bedarfsplan vom 21. April 1986

 


Bisherige Planung
Die Planung erfolgte ab 1969 zunächst unter der Bezeichnung „B 30: Wiblingen – Äpfingen”, 1975 als „A 89: Wiblingen – Äpfingen”, 1979 als „B 30: Wiblingen – Äpfingen” und ab 1980 als „B 30: Laupheim-Nord – Äpfingen”.

Nach der Aufgabe der Pläne der Bundesautobahn 89 erfolgte 1980 eine Aufteilung in zwei Hauptprojekte: Das Hauptprojekt „Wiblingen – Achstetten“ wurde bereits 1980 fertiggestellt. Daneben entstand das Hauptprojekt „Achstetten – Äpfingen“, das wiederum in zwei Teilabschnitte gegliedert war. Der Bau begann 1983 mit dem südlichen Teilabschnitt von Laupheim-Süd bis Äpfingen. 1987 folgte der Baubeginn am nördlichen Teilabschnitt von Laupheim-Nord bis Laupheim-Süd. 1990 wurde das Projekt komplett fertiggestellt.

Im Zuge der Maßnahme wurde die bereits 1967 zweistreifig neu erbaute B 30 schrittweise von Laupheim-Nord bis Äpfingen-Nord 2-bahnig mit insgesamt 4 Fahrstreifen ausgebaut. Die ehemaligen Anschlüsse Laupheim-Nord und Äpfingen-Nord entfielen mit dem Ausbau und bestehen heute nicht mehr. Der Anschluss Laupheim-Nord lag auf Höhe der heutigen Überführung der Landesstraße 265 über die B 30. Der Anschluss Achstetten wird mittlerweile als Anschluss Laupheim-Nord bezeichnet, hat mit dem ursprünglichen Anschluss Laupheim-Nord aber nichts zu tun. Im Bereich des ehemaligen Anschlusses Äpfingen-Nord befindet sich heute ein stillgelegter Parkplatz. Dieser Anschluss lag südlich von Baltringen.

Erster Bauabschnitt
1983 wurde mit dem Ausbau zwischen Laupheim-Süd und Äpfingen begonnen. Zunächst waren nur 0,5 km von 4,9 km im Bau. Erst 1985 war die gesamte Strecke im Bau. 1986 erfolgte die Fertigstellung des 2-bahnigen Ausbaus und die Verkehrsfreigabe von Laupheim-Süd bis Äpfingen.

Zweiter Bauabschnitt
1987 begannen die Ausbauarbeiten von Laupheim-Nord bis Laupheim-Süd auf 5,1 km. 1990 wurde der Ausbau komplett abgeschlossen und die 2-bahnige Straße für den Verkehr freigegeben.

Fertigstellungen
1967 Laupheim-Nord – Äpfingen-Nord, 1-bahniger Neubau, 10,1 km
1967 Achstetten – Laupheim-Nord, 2-bahniger Neubau, 2,4 km
1986 Laupheim-Süd – Äpfingen-Nord, 2-bahniger Ausbau, 4,9 km
1990 Laupheim-Nord – Laupheim-Süd, 2-bahniger Ausbau, 5,1 km

Der autobahnähnliche Ausbau in den Achtzigerjahren erfolgte auf insgesamt ca. 10 km Länge und kostete rund 46,2 Millionen Deutsche Mark. Davon entfielen 32,7 Millionen Deutsche Mark auf den Streckenabschnitt Laupheim-Nord – Laupheim-Süd und 13,5 Millionen Deutsche Mark auf den Streckenabschnitt Laupheim-Süd – Äpfingen.

 


Verlauf
Die Neubaustrecke beginnt südlich von Baltringen, umfährt Baltringen im Westen, folgt parallel dem Verlauf der B 30 alt bis Laupheim-Baustetten, umfährt Laupheim in einem weiten Bogen im Westen, führt wieder parallel zur B 30 alt und umfährt Achstetten im Osten.

 


Besonderheiten
-

 


Informationsmaterial

Literatur

 

Letzte Aktualisierung: 05. Sep. 2026
Seite erstellt am: 30. Juni 2025