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Vereinfachte Unfallstatistik 2025
Übersicht
Hinweise
Die vereinfachte Unfallstatistik liefert ein kompaktes Lagebild zu Straßenverkehrsunfällen auf der Bundesstraße 30. Sie basiert im Wesentlichen auf öffentlich bekannt gewordenen Unfällen und bildet die Zahl der Unfälle mit Personenschaden, der Verunglückten, Getöteten sowie Schwer- und Leichtverletzten mit hoher Genauigkeit ab. Seit 2016 erfolgt ein Abgleich mit dem amtlichen Unfallatlas. Dennoch ist mit einer gewissen Abweichung zu rechnen. Dies liegt daran, dass in der Regel der erste Stand zu Unfällen erfasst wird, der sich im Laufe der Ermittlungen nicht selten ändern kann.
Bei der Gesamtzahl der Unfälle (mit und ohne Personenschaden) sind die Unterschiede deutlich größer, da nur gemeldete und öffentlich bekannt gewordene Unfälle einbezogen werden. Mit Stand 2026 ist bekannt, dass die tatsächliche Unfallzahl auf der Bundesstraße 30 zwischen 500 und 600 Unfällen pro Jahr liegt. Dies liegt daran, dass über leichte Unfälle mit reinem Sachschaden kaum berichtet wird.
Statistik 2025
Unfälle mit Personenschaden auf Bundesstraßen im Bundes- und Landesvergleich 2025
2025 ereigneten sich auf der B 30 weniger Unfälle mit Personenschaden, als im Bundes- (-1,8%) und Landesdurchschnitt (-4,2%) auf Bundesstraßen. Auch die Anzahl der Schwerverletzten Verkehrsteilnehmer war unterdurchschnittlich (-36,1% und -13,2%). Während die Anzahl der Verunglückten etwa im Bundesdurschnitt lag, war sie im Landesdurchschnitt deutlich überdurchschnittlich (+36,0%). Bei der Anzahl der Leichtverletzten zeigt sich ein überdurchschnittlicher Wert (+5,3% und +44,0%). Die Anzahl der tödlich Verunglückten war sowohl im Bundesdurchschnitt überdurchschnittlich (+20,8%), als auch im Landesdurchschnitt (+9,1%).
Die B 30 zeichnet sich gegenüber anderen Bundesstraßen dadurch aus, dass sie in den vollständig ausgebauten Streckenabschnitten insgesamt deutlich sicherer ist, während es in den nicht ausgebauten Abschnitten zu erheblich mehr Unfällen kommt. Dabei zeigt sich ein Nord-Süd-Gefälle: Etwa 10-15% aller Unfälle ereignen sich auf dem voll ausgebauten Abschnitt zwischen Ulm und Biberach. Dagegen entfallen etwa 85-90% der Unfälle auf den übrigen Abschnitt von Biberach bis Friedrichshafen. Allein auf den Landkreis Ravensburg und den Bodenseekreis entfallen rund 80-85% aller Unfälle. Insgesamt mildern die ausgebauten Streckenabschnitte die Unfallstatistik für die B 30 im bundesweiten und landesweiten Vergleich spürbar ab.
Unfälle in den Landkreisen 2025
Bei der Betrachtung der schwerwiegenden Straßenverkehrsunfälle auf den Bundesstraßen in den sechs Stadt- und Landkreisen von Ulm bis zum Bodensee ergibt sich folgendes Bild: 26,4% der schwerwiegenden Unfälle auf Bundesstraßen im Landkreis Biberach ereigneten sich 2025 auf der B 30. Das ist der höchste Wert unter den Stadt-/Landkreisen. Jeder 4. schwerwiegende Unfall auf Bundesstraßen im Landkreis Biberach ereignete sich auf der B 30.
Das deutliche Nord-Süd-Gefälle bei den Straßenverkehrsunfällen an der B 30 zeigt sich auch in der Zahl der verunglückten Personen. Im Jahr 2025 entfielen auf den Landkreis Ravensburg und den Bodenseekreis 62% der Verunglückten, 50% der Schwerverletzten und 63% der Leichtverletzten. Alle Verkehrstoten wurden im Landkreis Ravensburg registriert – deren Zahl schwankt jedoch von Jahr zu Jahr zwischen den Kreisen.
Unfälle auf der B 30 nach Anzahl und Verunglückte 2025
1 Aufgrund der räumlichen Nähe und schlechten "Trennbarkeit" wird der Abschnitt "Schwarzenbach" zu Senglingen gezählt.
2 Ab dem Berichtsjahr 2021 sind die Straßenverkehrsunfälle der B 30 alt von Ravensburg bis Untereschach nicht mehr enthalten.
3 Die Unfallzahlen beziehen sich auf alle öffentlich bekannt gewordenen Verkehrsunfälle (mit und ohne Personenschaden). Mit Stand 2026 ist bekannt, dass die tatsächliche Unfallzahl auf der Bundesstraße 30 zwischen 500 und 600 Unfällen pro Jahr liegt.
Seite erstellt am: 17. Aug. 2026