Ortsumgehungsprojekte Veröffentlichungen


Ortsumgehungsprojekte in Deutschland im Vergleich

Ortsumgehungsprojekte in Deutschland und Verkehrsaufkommen der Orte
Inhaltlicher Stand 2007, lektoriert 2016 - PDF - 464 Seiten - 11,52 MB

Kritik am Bundesverkehrswegeplan 2003. Der Bundesverkehrswegeplan 2003 entstand unter der rot-grünen Bundesregierung von Bundeskanzler Gerhard Schröder. Die Regierungskoalition wurde von SPD und Bündnis 90/Die Grünen getragen.

Inhalt
Aus Sicht dieser Broschüre weist der Bundesverkehrswegeplan 2003 erhebliche Defizite auf. Kritisiert wird insbesondere, dass die darin enthaltenen Ortsumgehungen nicht konsequent nach dem tatsächlichen Verkehrsbedarf priorisiert wurden. Der Plan wird deshalb als besonders weit vom tatsächlichen Bedarf entfernt bewertet.

Die Bundesverkehrswegeplanung soll sich am tatsächlichen Bedarf orientieren. Ortsumgehungen werden dort gebaut, wo sie erforderlich sind. Im Bundesstraßennetz gibt es nur wenige Engpässe, und Ortsdurchfahrten mit besonders hohem Verkehrsaufkommen erhalten bevorzugt eine Umgehung. Ein Verkehrsaufkommen von 9.000 Fahrzeugen täglich in einer Ortsdurchfahrt gilt dabei bereits als erheblich.

Wichtige Ortsumgehungen werden nicht auf die lange Bank geschoben. In den neuen Bundesländern ist die Verkehrssituation besonders problematisch. Die wirtschaftlich starken Bundesländer benötigen dagegen kaum noch neue Bundesstraßen und können erforderliche Maßnahmen vielfach selbst finanzieren. In besonders stark belasteten Orten und Teilorten ist die Situation entsprechend am schwierigsten.

So oder ähnlich werden die Verhältnisse immer wieder dargestellt. Doch stimmen diese Annahmen tatsächlich?

Wird beim Bau von Ortsumgehungen wirklich nach dem Bedarf entschieden? Werden Ortsdurchfahrten mit besonders hohem Verkehrsaufkommen tatsächlich bevorzugt entlastet? Ist die Situation in den ostdeutschen Ländern tatsächlich am schwierigsten? Benötigen Bundesländer wie Baden-Württemberg und Bayern tatsächlich kaum noch neue Maßnahmen? Und wo ist die Belastung durch den Verkehr tatsächlich am höchsten?

Die Antworten auf diese Fragen gibt diese Broschüre.

Sie zeigt, wie der Ortsumgehungsbau im Bundesverkehrswegeplan 2003 tatsächlich aussieht, welche Verkehrsaufkommen an den betroffenen Ortsdurchfahrten erreicht werden und welchen Nutzen die einzelnen Projekte erwarten lassen.

Dabei werden auch Projekte betrachtet, die trotz vergleichsweise geringer Verkehrsbelastung und eines begrenzten Nutzens in den Bundesverkehrswegeplan 2003 aufgenommen wurden, während andere Vorhaben mit deutlich höherem Verkehrsaufkommen und größerem Entlastungspotenzial eine geringere Priorität erhielten.

Die Broschüre zeigt außerdem, in welchen Regionen die Belastungen tatsächlich besonders hoch sind und wie sich diese Verhältnisse im Bundesvergleich darstellen.

Die Ergebnisse können überraschen.

 


Härtefälle 2005
Hinweis: Diese Berichte wurden bei neueren Straßenverkehrszählungen durch die Verkehrszahlendatenbank abgelöst und vollständig ersetzt.

Bericht 17
Härtefälle im Ortsumgehungsbau im Zuge des Bundesfernstraßenbaus in der Bundesrepublik Deutschland

Stand 2010 - PDF - 96 Seiten - 6,46 MB

Kritik am Bundesverkehrswegeplan 2003: In diesem Bericht werden die 7 Ortsumgehungsprojekte in Deutschland vorgestellt, welche für die Entlastung der Ort von Bedeutung sind und sich trotz eines Verkehrsaufkommens ab 20.000 Kraftfahrzeuge/24h in den Ortsdurchfahrten im Weiteren Bedarf im Bundesverkehrswegeplan befinden und somit praktisch ein Planungsverbot besteht.

 

Bericht 18
Die stärksten vom Schwerverkehr belasteten Ortsdurchfahrten im Weiteren Bedarf in der Bundesrepublik Deutschland

Stand 2008 - PDF - 86 Seiten - 4,66 MB

Kritik am Bundesverkehrswegeplan 2003: In diesem reich bebilderten Bericht werden die Top 4 der ab mit 2.500 schweren Fahrzeugen belasteten Ortsdurchfahrten im Weiteren Bedarf ausführlich vorgestellt.

 

Letzte Aktualisierung: 27. Sep. 2026
Seite erstellt am: 27. Sep. 2026