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(Bad Waldsee) - Das Regierungspräsidium Tübingen lässt seit Dienstag, 6. Oktober 2026, ein Monitoringsystem am Urbachviadukt der B 30 bei Bad Waldsee installieren. Das Monitoringsystem dient der Überwachung des verbauten, spannungsrisskorrosionsgefährdeten Spannstahls. Um mögliche Spannstahlbrüche frühzeitig erkennen und überwachen zu können, werden akustische Messsysteme installiert. Günstige Witterungsverhältnisse vorausgesetzt, werden die Bauarbeiten bis Freitag, 30. Oktober 2026 abgeschlossen.
Die Arbeiten finden überwiegend unterhalb des Urbachviadukts mit einem Hubsteiger statt. Für die erforderliche Zuführung von Material und Leitungen zum Arbeitsbereich unterhalb der Brücke wird die B 30 auf dem Viadukt halbseitig von Montag, 12. Oktober bis Donnerstag, 22. Oktober 2026 gesperrt. In dieser Zeit wird der Verkehr mithilfe einer Ampelanlage an der Baustelle vorbeigeführt.
Für die Arbeiten unterhalb der Brücke wird die K 7936 (Waldseer Straße) von Dienstag, 6. Oktober bis voraussichtlich Montag, 12. Oktober 2026 voll gesperrt. Die Umleitungstrecke führt ab Mittelurbach über die K 7934 und K 7935 nach Bad Waldsee und umgekehrt.
Im Anschluss daran wird der Unterurbacher Weg von Dienstag, 13. Oktober, bis voraussichtlich Sonntag, 18. Oktober 2026, voll gesperrt. Die Umleitung führt über die K 7936 (Waldseer Straße) nach Bad Waldsee.
Weitere Arbeiten finden in den angrenzenden Bereichen außerhalb öffentlicher Verkehrswege statt.
Das Regierungspräsidium Tübingen bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die mit der Baumaßnahme verbundenen Beeinträchtigungen.
Parallel zum Monitoring plant das Regierungspräsidium Tübingen weiterhin den Ersatzneubau des Urbachviadukts. Hierzu werden im Vorfeld der baulichen Umsetzung sowohl die planerischen Voraussetzungen wie auch die Grundlagen für das Baurecht geschaffen.