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(Ulm) - Bereits am Mittwoch in der letzten Woche wurde ein besonders übermüdeter 23-jähriger Lkw-Fahrer auf der B 30 bei Ulm durch die Verkehrspolizei Laupheim einer Kontrolle unterzogen. Diese endete für ihn und seinen Arbeitgeber weniger erfreulich.
Der 23-jährige fuhr mit seinem Mercedes-Benz gegen 11 Uhr auf Höhe von Ulm-Wiblingen und wollte in Richtung A 7 weiterfahren. Bei der Überprüfung konnten die Beamten feststellen, dass der junge Mann aus Bulgarien innerhalb der vergangenen 57 Tage insgesamt 26 Mal die Lenk- und Ruhezeiten, zum Teil massiv, überschritten hatte. Er fuhr beinahe jeden zweiten Arbeitstag länger als erlaubt. Spitzenwert waren dabei dreißig Stunden am Stück hinter dem Lenkrad. Darüber hinaus unterschritt der Fahrer regelmäßig die Mindestruhezeit von neun Stunden, indem er wiederholt nur Pausen von weniger als sechs Stunden machte.
Der 23-jährige zahlte eine Sicherheitsleistung von 2.500 Euro. Seinen Lkw musste er stehen lassen. Auch gegen die Firma wird eine Anzeige gefertigt.