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(Baustetten) - Ein 400-Tonnen-Autokran hat am Samstag einen 37,5 Tonnen schweren Stahlverbundträger für den Neubau der Brücke des Schemmerberger Wegs über die B 30 bei Laupheim-Baustetten eingehoben. Damit ist der Brückenneubau einen weiteren Schritt vorangekommen.
Über Nacht wurde das 26 Meter lange Bauteil aus Wegscheid im Bayerischen Wald angeliefert. Die Stahlbleche, aus denen der Träger gefertigt ist, sind bis zu vier Zentimeter dick. Der Einhub habe einwandfrei geklappt, sagte Marvin Honisch, Bauleiter der Firma Hebel. Die Sperrung der Bundesstraße am Wochenende wurde außerdem genutzt, um die Betonfertigteile auf den Brückenträger zu heben und die nächsten Bauabschnitte vorzubereiten. Spätestens bis Montag, 4 Uhr, soll die Bundesstraße wieder für den Verkehr freigegeben werden.
Das neue Brückenbauwerk wird mit einer Gesamtlänge von mehr als 70 Metern sowohl die B 30 als auch die Kreisstraße 7507 überspannen. Die Fahrbahn erhält eine Breite von 5,50 Meter. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 2,9 Millionen Euro. Den größten Anteil trägt der Bund. Als Straßenbaulastträger des Schemmerberger Wegs beteiligt sich die Stadt Laupheim mit rund 92.000 Euro. Für den landwirtschaftlichen Verkehr wird zudem eine Ausweichbucht eingerichtet. Die alte Brücke aus dem Jahr 1967 wurde im Dezember 2025 abgebrochen.