27.10.2011 - 23:59 Uhr
Franz Fischer
Nr. 3375
872

Vorzugsvariante für "B 30-Aufstieg" könnte nächstes Jahr vorliegen

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(Biberach) - Nachdem die Arbeiten an der Nordwest-Umgehung Biberach zügig vorangehen, ist auch der "Aufstieg zur B 30" im Biberacher Gemeinderat wieder Thema. Der Aufstieg soll eine direkte Verbindung von der Nordwest-Umgehung zur B 30 bei Mettenberg herstellen. Edmund Wiest (CDU) wollte in der Gemeinderatssitzung wissen, wie es mit dem Aufstieg weitergeht. Noch ehe Baubürgermeister Christian Kuhlmann zur Antwort kam, hatte Aufstiegs-Gegner Josef Weber (Grüne) eine solche: "Der kummt ita."

Kuhlmann räumte ein, dass das Projekt durch die neue grün-rote Landesregierung sicher nicht einfacher geworden sei. Seit zwei Jahren werde für den "B 30-Aufstieg" eine Umweltverträglichkeitsstudie erarbeitet. Darin würden auch verschiedene Trassenvarianten geprüft. "Ich gehe davon aus, dass zu Beginn des kommenden Jahres die Studie und auch die favorisierte Variante öffentlich vorgestellt werden können", so Kuhlmann. Die Ausarbeitung des Entwurfs werde etwa ein Jahr dauern, so dass es 2013 zum Planfeststellungsbeschluss kommen könnte. "Das setzt allerdings voraus, dass uns das Land Baden-Württemberg dabei intensiv unterstützt", sagte der Baubürgermeister. Man werde das gesamte Thema "B 30-Aufstieg" im nächsten Jahr intensiv bearbeiten müssen.

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