08.11.2021 - 19:16 Uhr
Franz Fischer
Nr. 7537
1.098

Ausschuss berät über Einfahrten

Abbildung

(Meckenbeuren) - Anfragen und Anregungen zu Verkehrsbelangen dominierten den Punkt „Verschiedenes“ in der jüngsten Sitzung des Technischen Ausschusses. In den Blick fielen drei Einfahrten auf die Bundesstraße 30.

Zu Beginn stand das offenbar größte Problem: Bürgermeisterin Elisabeth Kugel informierte über den aktuellen Stand am Knotenpunkt der Bahnhofstraße / L 329 / B 30. Seit Jahren sei die Gefahrenstelle klar benannt. Wer in die Bundesstraße einbiegen wolle, tue dies mitunter bei roter Ampel, was der Unübersichtlichkeit geschuldet sei. Kugel tat die Reaktion der angesprochenen Behörden kund, dass die Situation gesehen werde, guter Rat aber teuer sei. Es helfe nur der Umbau zur Vollbeampelung, so die Bürgermeisterin. Das sei schon lange beantragt. Als Ergebnis aus mehreren Abstimmungsgesprächen gibt es jetzt eine favorisierte Variante. Derzeit werde geklärt, ob die Gemeinde in Auftrag von Bund und Land in Vorleistung geht und die Maßnahme selbst plant und umsetzt.

Nächster Kritikpunkt war die Einmündung der Tettnanger Straße in die B 30, jene Einmündung am Wohnpark St. Georg. Ein Abbiegeverbot nach links will Anita Scheibitz. Die CDU-Rätin kann sich dadurch eine Verbesserung der Gesamtsituation vorstellen, da die Rechtsabbieger wesentlich schneller zum Zug kommen, erhofft sie sich. Ortsbaumeister Axel Beutner verwies auf den Status der Tettnanger Straße als Landesstraße. Würde den dortigen Gewerbetreibenden die Möglichkeit genommen, nach links in die B 30 einzubiegen, müsste ihnen eine adäquate Ausweichstrecke angeboten werden. Die Verwaltung erinnerte an die Vorgeschichte: 2017 beantragte die Gemeinde im Zusammenhang mit dem Bau des Wohnparks eine Doppelaufstellspur. Die habe sich nicht realisieren lassen. Es wurde ein Nachteil für den querenden Radverkehr befürchtet.

Zuletzt kritisiert wurde das „Nadelöhr“ Daimlerstraße/B 30: Wer vom Gewerbegebiet kommend am Haus Hauptstraße 105 entlang fahre und in die B 30 einbiegen wolle. Die Situation vor der Ampel bemängelte Gunter Burger. Er hofft auf zwei separate Spuren. Bislang gibt es für Rechts- und Linksabbieger nur eine gemeinsame Spur. Die fehlende Spur sieht Burger im Zusammenhang mit der Grüninsel in der Straßenmitte. Als Aufstellfläche für Fußgänger und Radfahrer verteidigte sie der Ortsbaumeister.


  0 Kommentare

Kommentar schreiben

Abbildung
(Meckenbeuren / Friedrichshafen) - Wegen Straßenverkehrsgefährdung ermittelt die Polizei gegen einen 18-jährigen VW-Fahrer und sucht nach weiteren Zeugen sowie gefährdeten Personen. Ein Zeuge meldete am Freitagmorgen g...
Abbildung
(Lochbrücke) - Zwei Verletzte und rund 15.000 Euro Sachschaden ist die Bilanz eines Verkehrsunfalls, der sich am Samstagmorgen gegen 8 Uhr auf der B 30 bei Meckenbeuren-Lochbrücke ereignet hat. Ein 53-jähriger Mercedes-...
Abbildung
(Dellmensingen) - Das Regierungspräsidium Tübingen lässt ab Donnerstag, 18. Juni 2026 die Feldwegüberführung über die B 30 bei Erbach-Dellmensingen im Zuge des Dietwegs instand setzen.Die langjährige, hohe Belastung...
Abbildung
(Biberach) - Über die Empfehlungen der Haushaltsstrukturkommission berät am Dienstag, 16. Juni, ab 14 Uhr der Umwelt- und Technikausschuss des Kreistages Biberach. Gegenstand der Beratung sind Einsparungen im Kreishausha...
Abbildung
(Hochdorf) - Über den Neubau der beiden B 30-Brücken bei Hochdorf informierten sich die CDU-Staatssekretäre Thomas Dörflinger und Raimund Haser vor Ort.Thomas Dörflinger, neuer Staatssekretär im Ministerium für Wirt...
Abbildung
(Baindt) - Der Gemeinderat Baindt berät am kommenden Dienstag den Vorentwurf für einen neuen Flächennutzungs- und Landschaftsplan 2040 für den Gemeindeverband Mittleres Schussental. Beschlossen werden sollen sowohl die...