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02.04.2026 - 17:56 Uhr
Franz Fischer Nr. 9347
32
Franz Fischer
32
Zehn Personen bei Auffahrunfällen verletzt
02.04.2026
10 Verunglückte
1 Schwerverletzte
9 Leichtverletzte
9 Fahrzeuge

(Unteressendorf) - Zu mehreren Auffahrunfällen kam es am Donnerstagmorgen auf der B 30 bei Unteressendorf. Ein bisher noch unbekannter Wohnmobilfahrer wollte verbotswidrig abbiegen.
Ein bisher Unbekannter fuhr gegen 10.41 Uhr bei Unteressendorf mit seinem Wohnmobil von Bad Waldsee in Richtung Biberach. Dort bog er verbotswidrig nach links in die Biberacher Straße ab. Einem nachfolgenden Autofahrer gelang es hinter dem Wohnmobil bis zum Stillstand abzubremsen. Weitere nachfolgende Verkehrsteilnehmer bremsten ebenso ab. Ein 62-jähriger Fahrer eines VW Buses reagierte zu spät und fuhr in das Heck eines Kia. Durch den heftigen Aufprall schob es alle fünf, mutmaßlich stehenden Fahrzeuge, aufeinander auf. Alle sechs Fahrzeuge wurden dadurch beschädigt.
Durch die Kollision flogen Trümmerteile auf die Gegenfahrbahn. Deshalb musste ein entgegenkommender Fahrer eines VW Polo, der in Richtung Bad Waldsee unterwegs war, bremsen. Zwei dahinter befindliche Verkehrsteilnehmer, ein VW-Fahrer und ein Honda-Fahrer, fuhren hinten auf. An diesen drei Pkw entstanden ebenfalls Sachschäden. Der Wohnmobilfahrer fuhr von der Unfallstelle davon.
Den Erkenntnissen zufolge erlitten neun Fahrzeuginsassen leichte Verletzungen. Eine Person, die 34-jährige Fahrerin des Kia, kam mit Verdacht auf schwerere Verletzungen stationär in eine Klinik.
Ein Großaufgebot an Einsatzkräften war vor Ort. Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die B 30 komplett gesperrt werden. Drei Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit. Der Sachschaden dürfte im mittleren bis hohen fünfstelligen Bereich liegen. Kurz vor 13 Uhr war die Unfallstelle geräumt und die B 30 wieder frei befahrbar.
Die Verkehrspolizei Laupheim hat Ermittlungen aufgenommen. Entgegen den ersten Erkenntnissen dürfte der Abbiegevorgang des bislang noch unbekannten Fahrers des Wohnmobils nicht für den Auffahrunfall unfallursächlich gewesen sein. Die Polizei bittet weiterhin um sachdienliche Hinweise von Zeugen unter Tel. (0 73 51) 4 47 - 0 oder (0 73 92) 96 30 - 0.