20.07.2019 - 20:42 Uhr
Franz Fischer
Nr. 6719
993

Aktionsbündnis gegen Korridor Mitte löst sich auf

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(Meckenbeuren) - Das Ziel ist erreicht, eine Mitteltrasse für den Neubau der Bundesstraße 30 bei Meckenbeuren verhindert. Anfang des Jahres fiel die Entscheidung des für die Planung zuständigen Regierungspräsidiums Tübingen auf die Osttrasse.

Beim letzten Treffen in Juni 2019 stellte das Aktionsbündnis seinen Fortbestand zur Diskussion. Über die Auflösung soll nun die Gesamtversammlung abstimmen, die voraussichtlich im dritten oder vierten Quartal 2019 über die Bühne geht.

Das Aktionsbündnis hat sich am 29. Dezember 2014 in Kehlen gegründet. Ziel war den Widerstand von Bürgern, Vereinen und Initiativen gegen die Planung einer Mitteltrasse bei Meckenbeuren zu bündeln. 38 Punkte wurden in einem Positionspapier zusammengefasst, die gegen den Korridor Mitte verwendet wurden. Am 28. Januar 2005 erlebte Meckenbeuren den ersten Traktorkorso zum Rathaus, der in die Übergabe von 2.260 Unterschriften mündete. Es folgten Trassenbegehungen mit Politikern und Sommeraktionen, bei denen die Schönheit und Bedeutung der heimatlichen Gefilde verdeutlicht wurde.

Inzwischen hat sich auch die Facebookseite des Aktionsbündnisses gewandelt. Nun spricht man sich dort gegen die Osttrasse, jedoch für die Westtrasse aus.


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