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15.11.2011    23:59 Uhr   -   von Franz Fischer   -   Nr. 3397   -   250

Kreistag verabschiedet Resolution

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(Bodenseekreis) - Der Kreistag des Bodenseekreises hat am Mittwoch eine Resolution verabschiedet. Die schriftliche Aufforderung zum Ausbau der Bundesstraßen B 30 und B 31 ging in bemerkenswerter Einigkeit und ohne jede Diskussion über die Bühne.

Markige Worte fielen dennoch, aber diese zielten Richtung Berlin und Stuttgart gleichermaßen. Ob Schwarz-Gelb oder Grün-Rot, es sei nicht mehr nachvollziehbar, wie seit Jahren der Schwarze Peter hin- und hergeschoben werde, sagte Dieter Hornung. Der Fraktionsvorsitzende der CDU wartete mit einer langen Liste an Straßenbauvorhaben des Bundes auf, die in den vergangenen Jahren in Baden-Württemberg verwirklicht wurden. Warum die teilweise viel höher belastete und wirtschaftlich viel potentere Bodenseeregion ständig durch das Raster falle, sei vollkommen unverständlich.

Für Bernd Gerber (Freie Wähler) ist es traurig, dass die Region permanent als Bittsteller bei Bund und Land auftreten muss. Ob diese Resolution die große Wende schafft? Papier ist geduldig, aber die Hoffnung stirbt zuletzt.

In der Resolution fordert das Gremium die Landesregierung auf, die planerischen Mittel für die Ortsumfahrung von Meckenbeuren im Zuge der B 30 bereit zu stellen. Das Land soll beim Bundesverkehrsministerium darauf hin wirken, den Ausbau der planfestgestellten Abschnitte der B 30 und B 31 als oberste Priorität für die Verwirklichung vorzusehen. Außerdem erwartet der Kreistag eine unverzügliche Prüfung einer privaten Vorfinanzierung der B 31 nach dem "Friedrichshafener Modell".
 Tags: Resolution  Kreistag 

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