https://www.b30oberschwaben.de/

(Ulm) - Überhöhte Geschwindigkeit ist bei schweren Verkehrsunfällen nach wie vor die Unfallursache Nummer eins. Mit Verkehrssicherheitsaktionen wie dem Speedmarathon wollen Polizei, Kommunen und Landratsämter diese Unfallursache bekämpfen und ein Umdenken bewirken.
Während des Speedmarathons führte die Polizei an 41 Kontrollstellen in den Landkreisen Biberach, Göppingen und Heidenheim sowie im Stadtkreis Ulm Geschwindigkeitsmessungen durch. Von 43.056 Fahrzeugen fuhren 1.076 zu schnell. 822 Fahrer kommen mit einer Verwarnung davon, das heißt sie überschritten die zulässige Geschwindigkeit um nicht mehr als 20 km/h. Ein Bußgeld in Höhe von mindestens 100 Euro und Punkte im Zentralregister erwartet 254 Fahrer. 16 Fahrzeuglenker müssen mit Fahrverboten rechnen.
Neben den Geschwindigkeitsverstößen deckte die Polizei eine Fahrt unter Alkoholeinfluss und eine Fahrt unter Drogeneinfluss auf. Darüber hinaus benutzten vier Fahrende ihr Mobiltelefon und fünf waren nicht angeschnallt. Das Polizeipräsidium wird Geschwindigkeitskontrollen schwerpunktmäßig und flächendeckend auch zukünftig durchführen.