18.05.2026 - 17:57 Uhr
Franz Fischer
Nr. 9384
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Polizeipräsidium Ravensburg zieht Bilanz zu Tuning World Bodensee 2026

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(Friedrichshafen) - Anlässlich der Messe „Tuning World Bodensee 2026“, die von Donnerstag bis Sonntag auf dem Messegelände in Friedrichshafen stattfand, zieht das Polizeipräsidium Ravensburg eine Bilanz zu den durchgeführten Tuning-Kontrollen. Seit vergangenem Mittwoch überprüften Beamte schwerpunktmäßig im Bodenseekreis bei stationären und mobilen Kontrollen insgesamt über 950 Fahrzeuge - mit teils deutlichen Ergebnissen.

In 373 Fällen wurden Verstöße gegen die geltenden Vorschriften festgestellt, davon entfielen rund 210 auf unzulässige technische Veränderungen an den Fahrzeugen. Bei einer Vielzahl dieser Fahrzeuge wirkte sich die Manipulation deutlich auf das Lärmverhalten aus. 55 Autos wurden mit dem Verdacht auf erhebliche Verstöße sichergestellt oder beschlagnahmt. Diese wurden beziehungsweise werden nun von einem technischen Gutachter untersucht beziehungsweise, im Verdacht einer illegalen Leistungssteigerung, auf einem Prüfstand überprüft.

Darüber hinaus wurde 81 Fahrerinnen und Fahrern die Weiterfahrt untersagt, da deren Fahrzeuge aufgrund technischer Veränderungen nicht mehr den gesetzlichen Anforderungen entsprachen. In einigen Fällen konnten die Beanstandungen vor Ort behoben werden, sodass eine Weiterfahrt später möglich war.

Insgesamt stellten die kontrollierenden Beamten knapp 230 Mängelberichte aus. Vier Personen führten ihre Fahrzeuge ohne gültige Fahrerlaubnis, in weiteren sechs Fällen ergab sich der Verdacht auf eine Beeinflussung durch Betäubungsmittel.

An den vier Einsatztagen waren zahlreiche speziell geschulte Polizistinnen und Polizisten im Einsatz. Fachlich unterstützt wurden sie von Beamtinnen und Beamten anderer Polizeipräsidien aus Baden-Württemberg und aus anderen Bundesländern, beispielsweise aus Bayern, Hessen, Hamburg und Nordrhein-Westfalen. Auch Einsatzkräfte aus Österreich und der Schweiz waren an den Kontrollstellen mit im Einsatz. Ebenso waren der Zoll und Mitarbeiter des Landratsamtes vor Ort. Kräfte des Technischen Hilfswerks sorgten für die Logistik an den stationären Kontrollstellen.


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