13.04.2023 - 20:05 Uhr
Franz Fischer
Nr. 8204
201

Sportwagen rast in Autofahrerin

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(Neu-Ulm) - Eine 69-jährige Autofahrerin ist bei einem Unfall am späten Mittwochabend im Bereich des Autobahndreiecks Neu-Ulm ums Leben gekommen. Nach ersten Ermittlungen der Polizei wurde ihr Kleinwagen von einem Sportwagen gerammt.

Gegen 22.27 Uhr fuhr ein 49-jähriger Mann mit seinem Pkw auf der B 28 von Neu-Ulm kommend in Richtung Senden. Zur Unfallzeit regnete es, auf der Fahrbahn war durch den starken Regen teilweise stehendes Wasser. Der Mann überholte einen auf dem linken Fahrstreifen fahrenden Zeugen mit hoher Geschwindigkeit rechts und zog dann auf den linken Fahrstreifen, wobei er seine Geschwindigkeit deutlich erhöhte. Kurz darauf kam es zu einem Zusammenstoß zwischen dem Pkw und einem auf dem rechten Fahrstreifen fahrenden Pkw einer 69-jährigen Frau, die in gleicher Richtung fuhr.

Durch den starken Aufprall wurde die Frau aus ihrem Fahrzeug geschleudert und kam auf dem linken Fahrstreifen zum Liegen. Trotz sofort eingeleiteter Reanimation eines Ersthelfers verstarb die Frau am Unfallort. Der Sportwagen überschlug sich mehrfach und kam nach circa 350 Metern auf dem rechten Grünstreifen zum Stehen.  Der Fahrer konnte sich noch selbständig aus dem Fahrzeug befreien. Er war ansprechbar und wurde im Anschluss stationär in ein Krankenhaus aufgenommen. Die Polizei konnte vor Ort keine Anhaltspunkte für eine Alkoholbeeinflussung feststellen.

Auf der B 28 im Unfallbereich war ein regelrechtes Trümmerfeld. Die Fahrbahn in Richtung Senden musste aufgrund dessen komplett gesperrt werden. Dazu waren mehrere Polizeistreifen der Polizeiinspektion Neu-Ulm und Verkehrspolizeiinspektion Günzburg eingesetzt.

Die Staatsanwaltschaft Memmingen ordnete die Sicherstellung der beiden Pkw an. Aufgrund des vor Ort nicht klaren Unfallhergangs wurde ein Gutachter verständigt, der an die Unfallstelle kam. Die Sperrung der Fahrbahn in Richtung Senden konnte erst um 06.50 Uhr aufgehoben werden.

An den beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden von circa 100.000 Euro. Die Verkehrspolizeiinspektion Günzburg hat Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung aufgenommen.


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