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14.06.2026 - 18:36 Uhr
Franz Fischer Nr. 9409
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Franz Fischer
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Staatssekretäre informierten sich über Brückenneubau

(Hochdorf) - Über den Neubau der beiden B 30-Brücken bei Hochdorf informierten sich die CDU-Staatssekretäre Thomas Dörflinger und Raimund Haser vor Ort.
Thomas Dörflinger, neuer Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus, sowie Raimund Haser, neuer Staatssekretär im Verkehrsministerium, waren auf Dörflingers Initiative nach Hochdorf gekommen.
Im Mittelpunkt des Gesprächs mit Bürgermeister Stefan Jäckle und Vertretern von zwei Bürgerinitiativen stand die geplante Umleitung während des Abbruchs und Neubaus der Riß- und Bahnbrücke an der B 30. Längst sei das Thema nicht mehr allein eine Angelegenheit der Ortschaften Hochdorf und Ingoldingen, sondern betreffe die gesamte Region. Mehr als 20.000 Fahrzeuge täglich wären von der geplanten Umleitung betroffen. Neben Pendlern würden auch Zugreisende die Auswirkungen der Baumaßnahme über einen derzeit auf 18 bis 22 Monate geschätzten Zeitraum spüren.
Am besten wäre keine Umleitung des Verkehrs. Bisher zugesagt wurden jedoch eine möglichst kurze Bauzeit durch Fertigteilbrücken. Auch die Aufteilung des Umleitungsverkehrs sei ein wichtiger Bestandteil. Zudem werde der Vorschlag der Gemeinde für eine Rampenlösung weiterhin vom planenden Regierungspräsidium geprüft, erläuterte der Bürgermeister. Mit einer Rampe an der Rißbrücke direkt auf die B 30 könne die Umleitungssituation in Appendorf entschärft werden.
Verkehrsstaatssekretär Raimund Haser möchte die aus der Ortschaft formulierten Anliegen mit ins Verkehrsministerium tragen. Versprechungen konnte er aber nicht machen. Er müsse sich zunächst einen umfassenden Eindruck verschaffen und Rücksprachen halten.
Bürgermeister Jäckle zog nach dem Termin ein vorsichtig positives Fazit: „Ich bin dankbar, dass sich die beiden Staatssekretäre die Zeit genommen haben. Das ist nicht selbstverständlich.“ Besonders wichtig sei ihm weiterhin die Rampenlösung von der B 30 auf die L 284. Eine provisorische Rampe während der Umleitungsphase sei zwar hilfreich, eine dauerhafte Lösung wäre aus Sicht des Bürgermeisters jedoch ein großer Gewinn.
Der Austausch habe noch keine abschließende Lösung gebracht. Parallel bleibe abzuwarten, was mit den eingereichten Petitionen erreicht werde und welche Spielräume das Verkehrsministerium und das Regierungspräsidium bei Bauweise, Umleitung, Bauzeit und möglichen Entlastungsmaßnahmen noch sehen.