02.07.2013 - 23:59 Uhr
Franz Fischer
Nr. 4137
650

Bau des letzten Abschnitts der B 30 bei Ravensburg begonnen

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(Ravensburg) - Mit einem feierlichen Spatenstich hat am Mittwoch der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Dr. Andreas Scheuer, MdB gemeinsam mit Winfried Hermann, baden-württembergischer Minister für Verkehr und Infrastruktur mit den Startschuss für die Bauarbeiten des sechsten Bauabschnittes der B 30 bei Ravensburg gegeben.

"Mit dem Neubau investiert der Bund konsequent in die Straßeninfrastruktur in Oberschwaben. Eine moderne und gut ausgebaute Verkehrsinfrastruktur ist der Schlüssel für Wachstum und Beschäftigung im Land. Mobilität schafft Arbeitsplätze, Wachstum und Wohlstand. Mit dem Neubau der Ortsumgehung Ravensburg leisten wir einen wichtigen Beitrag zur verkehrlichen Entwicklung der Region Oberschwaben. Mit der Ortsumgehung steigern wir die Lebensqualität der Menschen, die an der heutigen Bundesstraße im Ort leben, wohnen und arbeiten spürbar," so Scheuer.

Durch den Bau des rund 5,5 km langen Gesamtabschnittes wird die Leistungsfähigkeit der Hauptverkehrsachse B 30 bedeutend verbessert. Spürbar vom Verkehr entlastet wird dadurch das bisher stark belastete südliche Stadtgebiet von Ravensburg. "Mit dem Wegfall des Nord-Süd-Durchgangsverkehrs wird die Lärm- und Schadstoffimmission deutlich reduziert. Für die Bürger bedeutet dies mehr Lebensqualität", so Hermann.

Mit dem sechsten Bauabschnitt wird die bereits im Jahr 1981 begonnene Verlegung der B 30 zwischen dem Egelsee im Norden und Eschach im Süden fertig gestellt. Begonnen wird mit dem zweistreifigen Abschnitt von der künftigen Anschlussstelle Karrer bis zur bestehenden B 30 südlich von Untereschach. Damit wird voraussichtlich ab 2016 bereits vor Fertigstellung der Gesamtmaßnahme eine Entlastung für Untereschach erreicht. Der Abschnitt ab Ravensburg Süd bis zur künftigen Anschlussstelle Karrer wird auf einer Länge von rund 3,4 km vierstreifig ausgebaut. In diesem Bereich liegt die baulich sehr aufwändige Querung der Südbahn. Hierzu wird eine Brücke neben der Bahnlinie gefertigt und dann eingeschoben.

Bereits im Vorfeld wurden u. a. die Schussen auf einer Länge von rund einem Kilometer verlegt und in ein neues Flussbett umgeleitet. Ausgleichsmaßnahmen von rund 7 Hektar sind im Bereich des Feuchtgebiets "Metzenmoos" sowie entlang von Schwarzach und Krebsbach vorgesehen. Durch den Rückbau der K 7981 zum Wirtschaftsweg kann eine weitgehende Aufhebung der Lebensraumdurchschneidung zwischen dem Metzenmoos und dem Schwarzachtal bewirkt werden.

Die Gesamtkosten der Baumaßnahme betragen rund 63 Millionen Euro und werden fast vollständig vom Bund getragen. Die Fertigstellung der Gesamtmaßnahme ist für 2018 geplant.

(Quelle: Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Ministerium für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg)

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