https://www.b30oberschwaben.de/

(Achstetten) - Am Donnerstag stoppte die Polizei bei Achstetten einen Klein-Lkw, der auf der B 30 aufgefallen und rund 60 Prozent überladen war.
Um 7.30 Uhr fiel einem Verkehrsteilnehmer zwischen Biberach und Laupheim ein Lastwagen auf. Er schien verkehrsunsicher zu sein und deshalb wählte der Zeuge den Notruf. An der Ausfahrt Achstetten verließ der Renault die B 30 und konnte wenig später von einer Polizeistreife auf einem Firmenareal in Achstetten festgestellt werden.
Spezialisten des Verkehrsdienstes Laupheim wurden hinzugezogen und nahmen den ausländischen Fahrer und sein Lkw genauer unter die Lupe. Auf der Ladefläche befanden sich Stahlträger, die mangelhaft gesichert und während der Fahrt bereits verrutscht waren. Bei einer Überprüfung des 3,5-tonner kam heraus, dass das tatsächliche Gewicht bei 5,5 Tonnen lag. Somit war der Renault mit rund 60% deutlich überladen.
Die Beamten des Verkehrsdienstes Laupheim unterbanden die Weiterfahrt des 54-jährigen. Erst als er seine Ladung teilweise abgeladen hatte, um die 3,5 Tonnen zu gewährleisten und die Eisenteile auch richtig gesichert hatte, durfte er weiterfahren. Da der aus der Ukraine stammende Fahrer keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat, musste er eine Sicherheitsleistung von 400 Euro bezahlen.