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17.06.2022    19:26 Uhr   -   von Franz Fischer   -   Nr. 7811   -   56

Steuerzahlerbund fordert Stopp von Tankrabatt und Neun-Euro-Ticket

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(Berlin) - Der Bund der Steuerzahler kritisiert den zum 1. Juni in Kraft getretenen Tankrabatt und das Neun-Euro-Ticket. An Stelle eines generellen Preisnachlasses wäre es besser, Pendler zu entlasten. Beide Maßnahmen sollten zum Ende des Monats auslaufen und nicht verlängert werden.

Das Neun-Euro-Ticket sieht Rainer Holznagel, Präsident des Bundes der Steuerzahler, als einen Schnupperkurs für den öffentlichen Nahverkehr. Aufgabe des Staates sei es aber, die Menschen finanziell zu unterstützen, die pendeln müssen, um zu ihrem Arbeitsplatz zu kommen und damit ein Einkommen zu erzielen. Dieser Auftrag decke sich nicht mit dem Neun-Euro-Ticket. Einzig die Entfernungspauschale entlaste Menschen, die zwangsweise pendeln müssen.

Der Tankrabatt koste den Staat bis zu 3,2 Milliarden Euro, wenn er tatsächlich drei Monate laufe, das Neun-Euro-Ticket 2,5 Milliarden Euro. Der Dieselpreis überschritt in dieser Woche jedoch wieder die Schwelle von 2 Euro pro Liter oder lag knapp darunter. Das Neun-Euro-Ticket erfahre dagegen regen Zuspruch und sei bisher 16 Millionen Mal verkauft worden.


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