22.09.2009 - 23:59 Uhr
Franz Fischer
Nr. 2402
1.991

Die Violetten: Menschen sollten nicht mit dem Auto fahren

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(Wahlkreis Ravensburg) - Die Violetten - eine Kleinpartei tritt zum ersten Mal bei einer Bundestagswahl an. Sie möchte eine "spirituelle Politik" verfolgen und die Gesellschaft verbessern.

Ihr bestes Ergebnis erzielte die Partei, die deutschlandweit etwa 1.150 Mitglieder zählt, bei der Europawahl im Juni mit 0,2 Prozent der abgegebenen Stimmen. Ihre Mitglieder setzen sich für "mehr Spiritualität" in der Politik ein, um "ganzheitliche Lösungen für die elementaren Bedürfnisse aller Bürger zu gestalten", heißt es in der Selbstdarstellung der Kleinpartei. Ein besserer Umweltschutz ist auch eine große Forderung der "Violetten".

Eine ihrer Kandidatinnen ist Christine Coelho aus Ravensburg. Die 45-jährige nennt sich Gesundheits-, Erziehungs- und Lebensberaterin. Eines ihrer politischen Ziele ist die "freie Therapiewahl". Neben Coelho kandidiert der Freiburger Direktkandidat Markus Benz.

Coelho und Benz verraten im Interview mit der Schwäbischen Zeitung einige ihrer politischen Schwerpunkte. So wollen sie etwa das Bildungssystem und das politische System verbessern.

Haben die Violetten Antworten auf regionale Fragen? Sind sie zum Beispiel für oder gegen den Bau der B 30 Süd? Coelho antwortet ausweichend: "Seit der Globalisierung hat der Lastwagenverkehr zugenommen. Die Menschen sollten doch mal überlegen, ob sie unbedingt mit dem Auto in die Stadt fahren müssen".

Für Benz ist es eine Überlegung wert, Probleme der Menschheit durch innovative technische Fortschritte zu lösen. Für Fernreisen könnte man, so Benz, Magnetröhren am Boden des Ozeans bauen, die Flugzeuge überflüssig machen. Coelho berichtet von der Ausnutzung von Skalarwellen als strahlungsarme Alternative zur herkömmlichen Mobilfunktechnik. Ein interessanter Ansatz: Skalarwellen wurden bereits von Nikola Tesla entdeckt und technisch genutzt. In spektakulären Versuchen übertrug er bereits im 19. Jahrhundert drahtlos Energie, entwickelte die Eindraht-Übertragung und zog Energie aus dem Feld, indem er Resonanz herstellte.


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