03.04.2024 - 00:20 Uhr
Franz Fischer
Nr. 8567
156

Straßenbauprogramm Süd 2024 vorgestellt

(Tübingen) „Mit hohen Investitionen von Bund und Land in den Neu- und Ausbau von Bundes- und Landesstraßen, in deren Erhaltung sowie in Radwege wird das Regierungspräsidium auch in diesem Jahr die Verkehrsinfrastruktur weiter stärken und die Mobilität verbessern. Auch bei sorgfältigster Planung lässt sich aber nicht ausschließen, dass es mitunter zu Verkehrsbehinderungen und zu Mehrbelastungen an den Umleitungsstrecken kommt. Wir danken den Bürgerinnen und Bürgern für ihr Verständnis und ihre Geduld", so Regierungspräsident Klaus Tappeser bei der Vorstellung des Straßenbauprogramms 2024 in den Landkreisen Ravensburg und Sigmaringen sowie dem Bodenseekreis.

 

Erhaltungsmaßnahmen

B 30, Fahrbahndeckenerneuerung Anschlussstelle Ravensburg-Nord – Anschlussstelle Weingarten
Die B 30 zeigt zwischen den Anschlussstellen Ravensburg-Nord und Weingarten auf einer Länge von rund 3,5 Kilometern Längsrisse, Schadstellen und Netzrisse auf beiden Richtungsfahrbahnen. Daher muss die Fahrbahndecke in diesem Abschnitt saniert werden. An der Anschlussstelle Weingarten ist zudem die Sanierung der Anschlussrampen notwendig. Die Arbeiten erfolgen nach derzeitigem Stand im September und Oktober 2024. Die Baumaßnahme erfolgt abschnittsweise unter Sperrung jeweils einer Richtungsfahrbahn. Der Verkehr wird in dieser Zeit über die andere Richtungsfahrbahn geführt. Die Bauzeit beträgt insgesamt etwa sieben Wochen und die Baukosten belaufen sich auf rund drei Millionen Euro.

B 33, Fahrbahndeckenerneuerung Ittendorf – Markdorf
Die B 33 weist im 3,1 Kilometer langen Streckenabschnitt von Ittendorf bis zur unteren Gallusstraße bei Markdorf altersbedingte Risse, Verdrückungen und Unebenheiten auf. Die Sanierungsarbeiten werden voraussichtlich im Juni und Juli 2024 unter Vollsperrung durchgeführt. Die Arbeiten erfolgen koordiniert im Schatten der Vollsperrung, welche bereits durch die Breitbandverlegung und Leitungsarbeiten in Ittendorf notwendig ist. Die Baukosten belaufen sich auf rund 1,2 Millionen Euro.

B 32, Fahrbahndeckenerneuerung Gauselfingen – Gammertingen
Die B 32 weist im Abschnitt zwischen Burladingen-Gauselfingen und dem Kreisverkehr Europastraße bei Gammertingen altersbedingt starke Risse, Flickstellen und Setzungen/Verdrückungen auf. Es ist daher notwendig, zwischen Gauselfingen und Neufra die oberen Asphaltschichten zu erneuern. Im Zuge dieser Arbeiten werden auch die Schutzplanken zwischen Neufra und Gammertingen erneuert. Die Durchführung der Sanierungsarbeiten ist in zwei Bauabschnitten in der Zeit von Mitte Juni bis Mitte August 2024 geplant. Der erste Abschnitt verläuft von Gauselfingen bis Neufra und schließt die Ortsdurchfahrt Neufra mit ein. Der zweite Abschnitt verläuft von Neufra bis Gammertingen. Die Arbeiten können aus Gründen des Arbeitsschutzes nur unter Vollsperrung des jeweiligen Straßenabschnittes ausgeführt werden. Die Baulänge beträgt insgesamt circa 4,5 Kilometer. Die Baukosten belaufen sich nach derzeitiger Kostenschätzung auf rund zwei Millionen Euro.

B 32, Fahrbahndeckenerneuerung Hangen – Altshausen
Die B 32 weist im Streckenabschnitt zwischen Altshausen und Hangen auf einer Länge von etwa 4,8 Kilometern Längsrisse wie auch teilweise Spurrillen und Schadstellen auf. Die notwendige Sanierung der Fahrbahn beginnt in Hangen ab der Einmündung der K 7961 und endet östlich von Altshausen an der Einmündung der L 289. Die Sanierungsmaßnahme wird in zwei Bauabschnitte unterteilt. Der erste Abschnitt reicht von Eichstegen-Hangen bis nach Altshausen-West, der zweite Abschnitt verläuft von Altshausen-West bis nach Altshausen-Ost. Die Bauarbeiten beginnen nach derzeitigem Stand ab Anfang September und dauern bis Ende Oktober 2024.  Die B 32 wird im jeweiligen Bauabschnitt für die Bauzeit von etwa acht Wochen voll gesperrt. Die Baukosten belaufen sich auf rund 1,3 Millionen Euro.

B 467, Erneuerung der Fahrbahn sowie des Radwegs Tettnang – Langentrog
Die B 467 weist zwischen der Abfahrt Tettnang Höll und der Ortsdurchfahrt Langentrog Risse und Unebenheiten auf. Es ist daher vorgesehen, die Fahrbahndeckschicht zu erneuern. Da auch der straßenbegleitende Radweg Risse und weitere Schädigungen aufweist, wird dort im Zuge der Maßnahme die Deckschicht erneuert. Die Bauarbeiten werden unter Vollsperrung in zwei Abschnitten voraussichtlich im August durchgeführt. Der erste Abschnitt beginnt bei der Abfahrt Tettnang Höll und verläuft bis nach Liebenau. Der zweite Abschnitt reicht von der Ortsdurchfahrt Liebenau bis hinter der Ortsdurchfahrt Langentrog. Die Baulänge beträgt circa 3,2 Kilometer für die Bundesstraße und rund 1,8 Kilometer für den Radweg. Die Kosten werden derzeit auf etwa 980.000 Euro geschätzt.

L 207, Fahrbahndeckenerneuerung Immenstaad – Kluftern Teil 2
Nachdem im Jahr 2022 das erste Teilstück der L 207 zwischen Immenstaad und Kluftern saniert und der in diesem Abschnitt liegende Bachdurchlass instand gesetzt wurde, haben letztes Jahr Sanierungsarbeiten an den weiteren Fahrbahnabschnitten begonnen. Die verbliebenen rund 1,85 Kilometer zwischen Immenstaad-Siedlung und Kluftern wurden in drei Bauabschnitte aufgeteilt, um die verkehrliche Belastung zu minimieren. Aufgrund der schlechten Witterung zum Jahresende 2023 konnte jedoch nur der erste Bauabschnitt fertiggestellt werden. Im zweiten Bauabschnitt wurde die Fahrbahndecke zwischen den Gewerbegebietszufahrten Ziegelei und Markus-von Kienlin-Straße (MWZ) erneuert. Im dritten Bauabschnitt, der am 25. März 2024 begonnen hat, wird die L 207 zwischen der Gewerbegebietszufahrt Markus-von Kienlin-Straße (MWZ) und dem Ortsanfang von Kluftern saniert. In diesem Zeitraum ist die L 207 im Baustellenbereich voll gesperrt. Die Zufahrt zu den Gewerbebieten „bodensee business base“, „Steigwiesen I“ und „Steigwiesen II (MWZ)“ ist ausschließlich über die L 207 aus Richtung Immenstaad/B 31 möglich. Parallel dazu erhält der Radweg zwischen den Gewerbegebietszufahrten Ziegelei und Markus-von Kienlin-Straße eine neue Deckschicht. Auch werden zwei neue Bushaltestellen für das Gewerbegebiet Stegwiesen II gebaut. Die Kosten belaufen sich auf rund eine Million Euro.

L 207, Fahrbahndeckenerneuerung Heiligenberg-Echbeck
In der Ortsdurchfahrt von Echbeck ist eine Fahrbahndeckenerneuerung aufgrund von Rissen und Verdrückungen zwingend erforderlich. Die Maßnahme wird verbunden mit der Sanierung von schadhaften Entwässerungseinrichtungen. Die Arbeiten laufen bereits seit Februar 2024. Günstige Witterungsverhältnisse vorausgesetzt, sind die Arbeiten voraussichtlich bis Freitag, 26. April 2024, abgeschlossen. Die Kosten für die Erhaltungsmaßnahme in der Ortsdurchfahrt belaufen sich auf rund 0,9 Millionen Euro und werden vom Land getragen.

L 207, Fahrbahndeckenerneuerung Heiligenberg-Echbeck - Unterboshasel
Die Fahrbahn der L 207 ist zwischen Heiligenberg-Echbeck und Unterboshasel aufgrund starker Setzungen und Ausbrüchen im Randbereich der Straße dringend zu erneuern. Der Baubeginn ist nach den Sommerferien geplant. Die Arbeiten an dem 2,8 Kilometer langen Abschnitt werden rund zehn Wochen andauern und erfordern eine Vollsperrung der L 207.

L 283, Fahrbahndeckenerneuerung Fulgenstadt – Bad Saulgau
Das Regierungspräsidium Tübingen plant im April eine Fahrbahndeckenerneuerung auf der L 283 zwischen Fulgenstadt und Bad Saulgau. Die Bauarbeiten erfolgen auf einer Länge von rund 2,7 Kilometern unter Vollsperrung der L 283. Die Maßnahme wird etwa zwei Wochen Bauzeit in Anspruch nehmen. Die Arbeiten finden koordiniert mit der Maßnahme der Gemeinde in der Ortsdurchfahrt von Fulgenstadt statt. Da die Gemeinde für Ihre Maßnahme die Ortsdurchfahrt ohnehin sperren muss, entstehen keine zusätzlichen Behinderungen.Die Baukosten betragen eine halbe Million Euro.

L 284, Fahrbahndeckenerneuerung Mochenwangerstraße im Bereich der B 30 Baindt, Baienfurt
Die L 284 weist im Abschnitt zwischen den zwei Kreisverkehren im Bereich der B 30 Risse, Spurrinnen und Verdrückungen auf, die eine Sanierung der Fahrbahn erfordern. Die Arbeiten können nur unter Vollsperrung des Straßenabschnittes ausgeführt werden. Die Umleitung erfolgt über die B 32 und Staig. Die Baulänge beträgt circa 0,5 Kilometer. Die Baukosten belaufen sich nach derzeitiger Kostenschätzung auf rund 200.000 Euro.

L 286, Fahrbahndeckenerneuerung ab Habsthal (Einmündung K 8243) bis Ostrach
Die L 286 weist zwischen der Einmündung nach Levertsweiler und dem Kreisverkehr vor Ostrach altersbedingt starke Risse, Flickstellen und Verdrückungen auf. Zur Erneuerung wird daher ein Teil der beschädigten Schichten abgefräst und danach ein verstärkter Fahrbahnbelag aufgebracht. Auch der Kreisverkehr weist starke Risse und Verdrückungen auf, die eine Erneuerung der Asphaltdecke erforderlich machen. Um die Einschränkung des Verkehrs so gering wie möglich zu halten, wird zunächst der Kreisverkehr saniert, die Fahrbahnsanierung zwischen der Einmündung nach Levertsweiler und dem Kreisverkehr erfolgt im Anschluss. Im Zuge der Arbeiten ist auch die Ertüchtigung des Parkplatzes vorgesehen. Die Durchführung der Sanierungsarbeiten ist für Mai bis Mitte Juni 2024 geplant. Für die Ausführung der Arbeiten ist die Vollsperrung der L 286 erforderlich. Die Baulänge beträgt circa 6,4 Kilometer. Die Baukosten belaufen sich nach derzeitiger Schätzung auf rund 2,4 Millionen Euro.

L 288, Fahrbahndeckenerneuerung Horgenzell – Ravensburg
Auf der L 288 ist im Juni und Juli 2024 eine Fahrbahndeckenerneuerung von der Ortsdurchfahrt Horgenzell bis nach Ravensburg geplant, da der Asphalt altersbedingte Schäden aufweist. Baubeginn ist am Kreisverkehr L 288/L 290 in Horgenzell, das Bauende befindet sich auf Höhe der Meersburger Straße (beim „Blauen Haus“) bei Ravensburg.Die Bauarbeiten erfolgen auf einer Länge von 5,7 Kilometern unter Vollsperrung der L 288 und werden voraussichtlich sieben Wochen andauern. Die Baukosten betragen circa 1,6 Millionen Euro.

L 318, Fahrbahndeckenerneuerung Leutkirch-Friesenhofen – Haselburg
Die L 318 weist zwischen der Einmündung der L 320 bei Friesenhofen und der Einmündung der Allgäuallee bei Leutkirch-Haselburg starke Risse und Verdrückungen auf.Das Regierungspräsidium Tübingen beabsichtigt daher, den 3,6 Kilometer langen Abschnitt im Juni 2024 zu sanieren. Parallel zur Fahrbahnsanierung wird auch die Brücke über die Eschach bei Friesenhofen instand gesetzt. Während der Arbeiten muss der Verkehr der L 318 in beiden Richtungen großräumig umgeleitet werden. Die Baukosten belaufen sich nach derzeitiger Kostenschätzung auf rund eine Million Euro und werden vom Land Baden-Württemberg getragen.

L 326, Fahrbahndeckenerneuerung Kofeld – Waldburg
Die L 326 weist zwischen der Einmündung der L 324 bei Bodnegg-Kofeld und dem Kreisverkehr Brackäcker am südlichen Ortseingang von Waldburg starke Risse und Verdrückungen auf. Hier soll der Straßenaufbau erneuert werden. Das Regierungspräsidium Tübingen beabsichtigt die Durchführung dieser Fahrbahnsanierung im Juni 2024. Für die Arbeiten ist eine Vollsperrung der L 326 notwendig, der Verkehr wird umgeleitet. Die Baulänge beträgt 1,5 Kilometer. Die Baukosten belaufen sich nach derzeitiger Kostenschätzung auf eine halbe Million Euro und werden vom Land Baden-Württemberg getragen.

 

Bauwerkssanierungen

B 30, Instandsetzung der Astbrücke über die Schussen beim Anschluss Ravensburg-Nord
Die Brücke weist Schäden an den Gleitlagern auf, weshalb diese ausgetauscht werden müssen. Gleichzeitig werden auch weitere Schäden behoben und die Übergangskonstruktion umgebaut. Unter anderem werden die Geländer erneuert und nach außen versetzt, wodurch der Radweg 25 Zentimeter breiter wird. Die Arbeiten können nur unter Vollsperrung durchgeführt werden. Die Kosten belaufen sich auf 1,6 Millionen Euro und werden vom Bund getragen. Die Bauzeit beträgt sechs Monate. Geplant ist die Arbeiten Anfang Juni zu beginnen.

B 30, Instandsetzungsarbeiten an Lärmschutzwänden bei Ravensburg
An drei Lärmschutzwänden bei Ravensburg im Abschnitt zwischen dem Wernerhoftunnel bis zur Auffahrt Ravensburg-Nord werden im Juni Schäden behoben. Die einen Monat dauernden Arbeiten können ohne Beeinträchtigung des Verkehrs ausgeführt werden. Die Kosten belaufen sich auf 50.000 Euro und werden vom Bund getragen.

B 31, Instandsetzungsarbeiten an Lärmschutzwänden bei Kressbronn
An drei Lärmschutzwänden bei Kressbronn-Döllen werden Schäden behoben. Die Arbeiten können ohne Beeinträchtigungen des Verkehrs ausgeführt werden. Die Arbeiten sollen Anfang Juni beginnen und benötigen rund einen Monat Bauzeit. Die Kosten belaufen sich auf circa 100.000 Euro und werden vom Bund getragen.

B 31n, Instandsetzung der Brücke beim Anschluss Überlingen West
Die Überführung der K 7786 über die B 31n weist auf der Fahrbahnoberfläche starke Verformungen auf. Die Fahrbahndecke der Brücke soll daher im Spätsommer erneuert werden. Die Bauzeit beträgt zwei bis drei Wochen.  Die Kosten belaufen sich auf rund 200.000 Euro und werden durch den Bund getragen.

L201, Instandsetzung der Stützwand bei Meersburg
Die Betonstützwand entlang der L 201 am Ortsanfang Meersburg, westlich vom Fährhafen zwischen den Weinbergen und dem Bodensee, weist Betonschädigungen auf. Um die Sicherheit der Stützwand dauerhaft zu gewährleisten, werden die vorhandenen Schäden instand gesetzt sowie eine zusätzliche Absturzsicherung eingebaut.  Es ist geplant, die Instandsetzung unter halbseitiger Sperrung mit Ampelregelung durchzuführen. Der Ausführungszeitraum beträgt rund zwei Monate und wird voraussichtlich nach den Sommerferien sein. Die Gesamtkosten von voraussichtlich 200.000 Euro trägt das Land Baden-Württemberg.

L 207, Instandsetzung Stützwand bei Heiligenberg-Echbeck
Die Stützmauer am östlichen Ortsende von Heiligenberg - Echbeck wurde im letzten Jahr bereits auf einer Länge von rund 115 Metern durch eine rückverankerte Bohrpfahlwand ersetzt. Die Maßnahme ruhte über den Winter, der Abschnitt konnte für den Verkehr vorrübergehend freigegeben werden. Die Arbeiten wurden im Februar 2024 wieder aufgenommen. Günstige Witterungsverhältnisse vorausgesetzt, sind die Arbeiten voraussichtlich bis Freitag, 26. April 2024, abgeschlossen.

L 277, Felssicherung Beuron Maria-Trost
Im Sinne der Verkehrssicherheit auf der L 277 wird entlang eines Streckenabschnittes von rund 250 Metern ein neuer Hochenergiezaun hergestellt. Zudem wird an einem absturzgefährdeten Felskeil eine Einzelsicherung mit Mikropfählen durchgeführt. Der Verkehr kann während der Baumaßnahme auf der Landesstraße verbleiben. Dazu wird im Bereich des Zaunbaus für ungefähr zwölf Wochen eine halbseitige Verkehrsführung mit Ampelregelung zum Einsatz kommen. Die Arbeiten werden auf Grund des Naturschutzes im Zeitraum September bis Dezember 2024 durchgeführt.  Die geschätzten Kosten für die Sicherungsarbeiten betragen rund 500.000 Euro.

L 308 Ersatzneubau der Brücke über die Eschach in Leutkirch
Die Arbeiten für den Neubau der beschädigten Brücke der L 308 über die Eschach begannen im Frühjahr 2023. Nach dem Rückbau der Brücke, der Herstellung der Bohrpfahlgründungen und dem Betonieren der beiden Widerlager, wurden im November 2023 die Arbeiten zur Herstellung des Überbaus aufgenommen. Im Zuge des Brückenbaus finden auch wichtige Leitungs- und Straßenbauarbeiten im Bereich Wangener Straße - Untere Grabenstraße – Obere Vorstadtstraße statt. Die neue Brücke und die notwendigen straßenbaulichen Maßnahmen werden voraussichtlich im Juli 2024 fertiggestellt. Die Kosten der Maßnahme belaufen sich auf rund drei Millionen Euro.

L 318, Instandsetzung der Brücke über die Eschach bei Friesenhofen
Die Brücke im Zuge der L 308 über die Eschach wird umfassend instand gesetzt. Die Arbeiten umfassen unter anderem eine Sanierung der Betonflächen und Bauwerksfugen, eine Erneuerung des Fahrbahnbelags und neue Leitplanken. Die Arbeiten finden unter Vollsperrung der L 318 statt. Die Sanierung ist im Zeitraum von Juni bis November 2024, parallel zur Sanierung der Fahrbahndecke auf der L 318 zwischen Haselburg und Friesenhofen, geplant. Die Kosten für die Brückensanierung belaufen sich auf rund 280.000 Euro.

L 318, Ersatzneubau Geh- und Radwegbrücke über die Eschach bei Leutkirch – Haselburg
Die Geh- und Radwegbrücke im Zuge des Radweges parallel zur L 318 ist stark beschädigt und wird von September 2024 bis April 2025 erneuert. Der Holzüberbau wird rückgebaut und durch eine neue und verbreiterte Aluminium-Konstruktion ersetzt. Die Brückenwiderlager müssen vorab für den neuen Überbau ertüchtigt werden. Während der Arbeiten wird der Radverkehr über den Radweg „Alter Bahndamm Leutkirch-Urlau“ geführt. Für das Ausheben des alten Überbaus und das Einheben des neuen Überbaus wird die L 318 für jeweils einen Tag vollgesperrt. Die Kosten für die Brückenerneuerung belaufen sich auf rund 300.000 Euro.

L 333 Instandsetzungsarbeiten an der Lärmschutzwand in Wangen-Primisweiler
An der Lärmschutzwand am Ortseingang von Primisweiler werden Schäden an der Holzkonstruktion behoben. Die Arbeiten haben im März begonnen und können ohne Beeinträchtigung des Verkehrs ausgeführt werden. Die Kosten belaufen sich auf rund 50.000 Euro und werden vom Land getragen. Die Bauzeit beträgt ungefähr einen Monat.

 

Neu- und Ausbaumaßnahmen

B 31, Rengoldshauser Straße
Mit dem Neubau eines Knotenpunktes bei Überlingen-Altbirnau wird die städtische Rengoldshauser Straße an die B 31 angeschlossen. Die Arbeiten an den Anschlussrampen, der Bau des Kreisverkehrs und der Ausbau der Rengoldshauser Straße wurden bereits im Frühjahr 2020 abgeschlossen. Im November 2022 haben die Arbeiten zum Neubau der dreistreifigen Brücke begonnen. Um den Verkehr der B 31 aufrecht zu erhalten, wurde für den Ersatzneubau eine Baustellenumfahrung eingerichtet. Für die Bauzeit muss die Rengoldshauser Straße voll gesperrt werden.  Inzwischen wurden die Bohrpfahlgründung und die beiden Widerlager fertiggestellt. Jetzt laufen die Vorbereitungen für die Erstellung des Überbaus, der voraussichtlich Ende Mai betoniert wird. Die Verkehrsrückverlegung der B 31 wird voraussichtlich Ende August stattfinden. Auf Grund der aufwendigen Arbeiten wird das Bauende vermutlich erst gegen Frühjahr 2025 möglich sein. Die Kosten für den Brückenneubau belaufen sich auf rund 12,3 Millionen Euro. Der Bund trägt knapp die Hälfte der Kosten. Der andere Teil der Kosten wird von der Stadt Überlingen übernommen, die wiederum Fördergelder für den Ausbau erhält.

B 31neu, Stockach – Überlingen, Umbau Anschlussknoten ABIG und Anschluss Kogenbach
Im Jahr 2023 begannen die Bauarbeiten zur endgültigen Herstellung der beiden Kreisverkehre im Zuge der L 200 an der B 31 Anschlussstelle Überlingen-Nord. Der Umbau konnte auf Grund der schlechten Witterung nicht wie geplant Ende 2023 abgeschlossen werden. Die Arbeiten wurden nach der Winterpause so früh wie möglich wieder aufgenommen. Die Fertigstellung der Kreisverkehre erfolgte Ende März. Außerhalb des Verkehrsraums werden die Arbeiten noch bis April 2024 andauern. Der Anschluss B 31n Überlingen Nord-West bei Überlingen-Kogenbach wird ab Anfang April 2024 ebenfalls endgültig hergestellt. Hierzu wird die Owinger Straße planmäßig auf rund 160 Meter ausgebaut und an den südlichen Kreisverkehr angeschlossen. Die Kosten werden auf 1,5 Millionen Euro geschätzt.

 

Radwegmaßnahmen

B 31, Ausbau des Radweges zwischen Dornierknoten bei Immenstaad und AS Fischbach – West
Der Bodenseeradweg entlang der B 31 zwischen dem sogenannten Dornierknoten bei Immenstaad und der Brücke über den Lipbach wird auf 800 Metern von 2,25 Metern auf vier Meter Breite ausgebaut. Damit wird ein wichtiger Beitrag zur Stärkung des Radverkehrs auf diesem vielbefahrenen Abschnitt geleistet. Die Bauarbeiten haben im Herbst 2023 begonnen und werden voraussichtlich Anfang Mai 2024 abgeschlossen. Die Kosten für den Bund betragen rund eine Million Euro.

B 33, Überquerungshilfe bei Markdorf-Wirrensegel
Die Fahrradroute von Meersburg/Immenstaad und Markdorf in Richtung Bermatingen/Salem verläuft im Weiler Markdorf-Wirrensegel über die B 33. Um die Verkehrssicherheit an der B 33 für den Rad- und Fußverkehr zu erhöhen, wird dort eine Querungshilfe eingebaut. Es handelt sich um eine Maßnahme aus der Radnetzkonzeption des Bodenseekreises. Hierzu wird die Fahrbahn der B 33 südlich verlegt und dabei der bestehende Rad- und Gehweg auf der Südseite über eine Länge von rund 70 Metern lage- und höhenmäßig angepasst. Die Baulänge der Maßnahme beträgt rund 200 Meter. Die Kosten betragen rund 320.000 Euro und werden vom Bund getragen. Diese Baumaßnahme wird zeitgleich mit einer Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Ittendorf und Markdorf und dem Breitbandausbau in der Ortsdurchfahrt Ittendorf durchgeführt.

B 467, Ausbau des Radweges zwischen Ravensburg-Hegenberg und Ravensburg-Obereschach mit Querungshilfe bei Schwarzenbach
Der bestehende Radweg entlang der B 467 zwischen Meckenbeuren-Hegenberg und Obereschach wird 2024 auf einer Länge von rund 800 Metern von zwei Metern auf 2,50 Meter Breite verkehrsgerecht ausgebaut. Im Zuge der Maßnahme werden auf Höhe der Gemeindestraße nach Schwarzenbach eine Querungshilfe und ein Linksabbiegestreifen in die B 467 eingebaut. Die Bauarbeiten haben Ende 2023 begonnen. Nach der Winterunterbrechung startete die Maßnahme bereits Mitte Februar 2024 und wird voraussichtlich bis Samstag, 6.April 2024. dauern. Die Kosten für den Bund betragen rund eine halbe Million Euro.

 

Über den genauen Beginn und Ablauf der Baumaßnahmen sowie die hierfür erforderlichen Verkehrsumleitungen will das Regierungspräsidium jeweils rechtzeitig vor Baubeginn informieren.


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