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09.09.2005    23:59 Uhr   -   von Franz Fischer   -   Nr. 711   -   163

Fragen an die Kandidaten der Bundestagswahl 2005

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(Wahlkreis 293) - Anlässlich der bevorstehende Bundestagswahl 2005 wurden alle Kandidaten im Wahlkreis Biberach - Wangen unter die Lupe genommen. Die Fragen und Antworten:


Im Landkreis Biberach hoffen eine Reihe von Orten auf eine Umgehungsstraße. Wie würden Sie sich als Bundestagsabgeordneter beim Thema Straßenbau einbringen?

Franz Romer (CDU):
"Verbesserungen beim Straßenbau insbesondere bei Ortsumgehungen sind notwendig. Daher würde ich mich weiterhin persönlich vor Ort und bei den für die Finanzierung zuständigen Stellen für jedes einzelne Projekt einsetzen."

Martin Gerster (SPD):
"Manche Ortsumgehungen hätten bereits verwirklicht werden können, wenn die Landesregierung unsere Straßenprojekte in Berlin mit klarer Prioritätensetzung vertreten hätte. Denn die Gelder für den Straßenbau in Baden - Württemberg wurden von der SPD Bundesregierung erhöht. Nichtsdestotrotz will ich mich dafür stark machen, dass das Land die Dringlichkeit erkennt und Ortsumgehungen endlich realisiert werden können. Wichtig sind mir auch die Landstraßen."

Oswald Metzger (Bündnis 90 / Die Grünen):
"Nicht jede Umgehungsstraße ist gerechtfertigt. Man muss Prioritäten bei stark belasteten Straßen setzen, wo Verkehrsmengen im Verhältnis zu den Kosten stehen. Hauptachsen haben Vorrang. ... Ohne eine Streckenabhängige Maut auch für PKW gibt es keine ausreichende Mittelausstattung für die Bundesverkehrswege. Die Kraftfahrzeugsteuer gehört abgeschafft. Dafür kommt eine Straßenbenutzungsgebühr. Deren Aufkommen fließt zweckgebunden in die Straßen- und Schienenprojekte."

Xaver Schmid (FDP):
Umgehungsstraßen schaffen mehr Lebensqualität und verbessern die wirtschaftliche Attraktivität der Region. Wir müssen versuchen die Mittel für den Straßenbau neu zu verteilen und die Kosten der einzelnen Projekte zu senken."

Karl Schweizer (Die Linkspartei (WASG)):
"Ich würde bei Gesetzinitiativen mitarbeiten, die finanzielle Mittel und juristische Grundlagen in der Form gestalten, dass die Eisenbahnlinie Ulm - Friedrichshafen durch Elektrifizierung ertüchtigt wird... und dass der Lärmschutz entlang der bereits bestehenden Straßen im Wahlkreis massiv zu Gunsten der Anwohner / -innen ausgebaut wird."


Nennen Sie aus Ihrer Sicht Fehlentwicklungen in der Region, die Sie politisch beenden oder korrigierten würden.

Franz Romer (CDU):
"Beim Straßenbau, besonders bei den Ortsumfahrungen, besteht dringender Handlungsbedarf."

Martin Gerster (SPD):
Keine Angaben zum Thema Verkehr

Oswald Metzger (Bündnis 90 / Die Grünen):
Keine Angaben zum Thema Verkehr

Xaver Schmid (FDP):
Keine Angaben zum Thema Verkehr

Karl Schweizer (Die Linkspartei (WASG)):
"Das zerstörerische Übergewischt, welches der Straßenbau für PKW und LKW zu Lasten von leistungsfähigen öffentlichen Bahnen und Bussen bisher hatte."


Wofür würden Sie sich als Bundestagsabgeordneter in den nächsten vier Jahren für die Region besonders ins Zeug legen?

Franz Romer (CDU):
Keine Angaben zum Thema Verkehr

Martin Gerster (SPD):
Keine Angaben zum Thema Verkehr

Oswald Metzger (Bündnis 90 / Die Grünen):
"Bei Straßenprojekten steht der Lückenschluss der A 96 Gebrazhofen Wangen im Fokus."

Xaver Schmid (FDP):
Keine Angaben zum Thema Verkehr

Karl Schweizer (Die Linkspartei (WASG)):
"Für den Beginn einer Umorientierung der Verkehrspolitik: Weg vom zerstörerischen Straßenbau, hin zu erschwinglichen öffentlichen Möglichkeiten des Menschen- und Gütertransportes mit Bussen, Bahnen und Taxis."

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