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30.06.2017    19:47 Uhr   -   von Franz Fischer   -   Nr. 5904   -   625

Planung verzögert sich

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(Meckenbeuren) - Noch liegt kein Termin für die nächste öffentliche Veranstaltung des Planungsteams in Meckenbeuren vor. So recht mag es mit der B 30 neu nicht vorangehen, so die Meinung einiger Bürgerinnen und Bürger in Meckenbeuren.

Im November letzten Jahres wurden die Ergebnisse der Verkehrsuntersuchung vorgestellt. Seit dem gab es kaum Neues: Im März äußerten sich die Gemeindeverwaltung und der Gemeinderat und favorisierten die Westtrasse. Dem folgte in Tettnang die CDU und die Freie Wähler. Im Mai informierte das Tübinger Planungsteam den Kreistag des Bodenseekreises mit einer Präsentation über den aktuellen Planungsstand. Sechs Wochen zuvor war die CDU-Kreistagsfraktion nach einer Klausurtagung in die Offensive gegangen. Ihrem Pressebericht zufolge sei aus den Informationen aus dem Straßenbauamt deutlich geworden, dass die Planungskapazität des Regierungspräsidiums nicht ausreichen werde, um baldige Trassenentscheidungen und vor allem nachfolgende Baumaßnahmen in noch überschaubaren Zeiträumen zu realisieren. Insbesondere der Lückenschluss auf der B 31 zwischen Meersburg und Friedrichshafen sowie die Ortsumfahrung Meckenbeuren wurden genannt, bei denen es nach Ansicht der Fraktion nur schleppend voranginge.

Nach Auskunft des Regierungspräsidiums steht eine Abstimmung mit dem Bundesverkehrsministerium, eine Sitzung des Projektbegleitenden Arbeitskreises, eine öffentliche Veranstaltung und die Ermittlung der Vorzugsvariante aus. Die Verkehrsuntersuchung und Trassenwahl sei jedoch fertiggestellt. Die Mehrzahl der Gutachten soll im zweiten Quartal 2017 fertiggestellt werden, darunter die Raumanalyse der Umweltverträglichkeitsstudie. Für deren zweiten Teil - die Risikoanalyse - ist jedoch im Jahr 2017 erst das vierte Quartal für die Fertigstellung vorgesehen. Nicht mehr in diesem Jahr ist damit zu rechnen, dass die FFH-Verträglichkeitsprüfung abgeschlossen wird. Was auf einen Zeitraum Richtung Mitte bis Ende 2018 deutet, bis die politischen Gremien zu Wort kommen.

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