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29.03.2019    20:40 Uhr   -   von Franz Fischer   -   Nr. 6582   -   127

Junge Union unterstützt Gründung einer Planungsgesellschaft

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(Ravensburg) - Die Junge Union Kreisverbände Bodensee, Sigmaringen und Ravensburg fordern die drei Kreistage auf, sich für eine sofortige Gründung einer Straßenplanungsgesellschaft einzusetzen. Eine schnelle Gründung einer regionalen Straßenplanungsgesellschaft ist aus Sicht der Verbände zwingend notwendig, um eine effizientere Dynamik in zukünftige Verkehrsinfrastrukturprojekte des Bundes flächendeckend in der Region zu erreichen. Die JU-Kreisvorsitzenden sind der Meinung, dass es wichtig ist, nicht in altes "Kirchturm-Denken" zurückzufallen, sondern gemeinsam Lösungen für eine Stärkung der gesamten Region zu finden.

Für die Kreisvorsitzende der JU Sigmaringen, Katharina Burger, ist ein funktionierendes Straßennetz elementar für den Wettbewerb unter den Kommunen. Die Straßenplanungsgesellschaft sei deswegen ein Projekt für die junge Generation. Der Kreisvorsitzende aus dem Bodenseekreis Daniel Funke spricht von einem sinnvollen Instrument, um die Region mit einer Stimme sprechen zu lassen. Matthäus Bürkle, Vorsitzender der JU Ravensburg wirbt dafür, diese Chance zu nutzen, um die Region nach vorne zu bringen.

Die Entscheidung zur Gründung einer regionalen Planungsgesellschaft für Bundesstraßen und zum Beitritt des Landkreises Sigmaringen ist bereits gefallen: Der Landkreis Sigmaringen wird definitiv beitreten. Im Landkreis Ravensburg befürwortete der Kreistag am Donnerstag seinen Beitritt, gab allerdings die finale Entscheidung an die Stadt Bad Waldsee ab. Nur wenn der dortige Gemeinderat bereit ist, noch tiefer in die Tasche zu greifen, tritt der Landkreis bei. Insgesamt kommt auf die Stadt ein fester Kostenanteil von 26% an den Gesamtplanungskosten einschließlich der Vorfinanzierung der später zurückfließenden Zweckausgabenpauschale des Bundes zu. Das entspricht einer Steigerung von rund 45% gegenüber dem am Montag zugesagten Betrag des Gemeinderates an den aktuellen Planungskosten. Die Entscheidung im Bodenseekreis fällt am kommenden Dienstag.


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