Neueste Nachrichten


17.01.2020    01:15 Uhr

Ausbauende soll sicherer werden

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(Ravensburg) - Nach dem tödlichen Unfall am Ausbauende der neuen B 30 beim Gewerbegebiet Karrer wollen die Stadt Ravensburg und die Polizei die Verkehrssicherheit verbessern.

Vor dem Ausbauende wird die Geschwindigkeit zunächst auf 100, dann 80 km/h reduziert. Schilder weisen auf das Ausbauende hin. Unmittelbar nach dem tödlichen Unfall wurde die zulässige Höchstgeschwindigkeit zunächst mit provisorisch aufgestellten Schildern auf 60 Stundenkilometer reduziert. Nach Angaben der Stadtverwaltung sei dies aber nur wegen Schäden an der Leitplanke erfolgt. Außerdem wurde ein zusätzliches Schild aufgestellt, das Autofahrer darauf hinweist, dass die Straße versetzt weitergeführt wird.

Am 8. Januar haben Mitarbeiter des Ordnungsamtes der Stadt Ravensburg und der Polizei die Verkehrssituation begutachtet. Demnach sei eine Höchstgeschwindigkeit von 80 Stundenkilometer ausreichend. Allerdings sollen die Schilder, die den Schwenk der Straße ankündigen, in den nächsten Wochen beidseitig und dauerhaft installiert werden. Sie waren an der ungewöhnlichen Verkehrsführung bisher nicht vorgesehen. Darüber hinaus möchte das Ordnungsamt dem Regierungspräsidium einen Vorschlag zur Verbesserung der Fahrbahnmarkierung unterbreiten.

15.01.2020    19:43 Uhr

Lastwagen verliert Rad

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(Laupheim) - Ein Lastwagen hat am Dienstag auf der B 30 bei Laupheim ein Rad verloren. Zu der Reifenpanne kam es gegen 14.37 Uhr auf Höhe der Anschlussstelle Laupheim-Süd in Fahrtrichtung Ulm. Infolge des Rad-Verlusts blieb der Lkw liegen und blockierte den rechten Fahrstreifen. Bis der Pannendienst vor Ort war und das Fahrzeug instand gesetzt hatte, vergingen mehrere Stunden. Während des Feierabendverkehrs kam es zu Stauungen. Gegen 17.30 Uhr war die Fahrbahn wieder frei.

15.01.2020    19:39 Uhr

26-jähriger schleudert von der Fahrbahn

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(Achstetten) - Schwere Verletzungen erlitt ein 26-jähriger am Dienstag bei einem Unfall auf der B 30 bei Achstetten.

Gegen 8.15 Uhr fuhr der 26-jährige auf der B 30 in Richtung Biberach. Nach einem Überholmanöver auf Höhe Achstetten verlor er in einer Rechtskurve die Kontrolle über seinen VW. Auf feuchter Fahrbahn geriet das Auto ins Schleudern und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Dort prallte er gegen eine Leitplanke. Danach schleuderte der VW zurück auf die Fahrbahn und blieb auf dem Beschleunigungsstreifen stehen. Bei dem Unfall erlitt der 26-jährige schwere Verletzungen. Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus. Der Abschleppdienst kümmerte sich um das nicht mehr fahrbereite Auto. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 10.000 Euro.

15.01.2020    19:38 Uhr

36-jähriger fährt über Verkehrsinsel

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(Ravensburg) - Am Dienstagmorgen hat ein Autofahrer auf der alten B 30 wegen seiner zugefrorenen Windschutzscheibe die Orientierung verloren und ist in Höhe eines Möbelhauses über eine Verkehrsinsel gefahren. Dabei verletzte er sich leicht.

Der 36-Jährige fuhr gegen 6.25 Uhr auf der Friedrichshafener Straße stadtauswärts. Weil er erst eine kurze Fahrstrecke zurückgelegt hatte, wurde seine Sicht durch eine erneute Vereisung der Frontscheibe derart beeinträchtigt, dass er auf Höhe des Möbelhauses die Verkehrsinsel nicht erkannte und darüber fuhr. Bei dem unsanften Aufprall riss unter anderem die Ölwanne, Betriebsstoffe liefen aus. Der Fiatfahrer verletzte sich leicht. Ein Rettungsteam brachte ihn zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. An dem Fiat Punto entstand Sachschaden von zirka 2.500 Euro. Der Wagen musste abgeschleppt werden. Zur Bindung der ausgelaufenen Betriebsstoffe waren Bauhofmitarbeiter im Einsatz.

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(Bad Waldsee) - Beim Auffahren auf die B 30 an der Anschlussstelle Bad Waldsee-Süd hat ein Lastwagenfahrer am Dienstagmorgen den fließenden Verkehr ausgebremst und dadurch einen Auffahrunfall verursacht. Trotz vier Leichtverletzten und nicht unerheblichem Sachschaden fuhr er weiter. Der Polizeiposten Bad Waldsee ermittelt wegen der Verkehrsstraftat und sucht Zeugen.

Gegen 8.45 Uhr befuhr der Lastwagen die Auffahrt zur B 30 in Richtung Ravensburg. Obwohl sich auf der Bundesstraße mehrere Personenkraftwagen in gleicher Fahrtrichtung näherten, fädelte der Lkw-Fahrer ein und zwang zunächst einen bisher unbekannten Autofahrer zu einer Vollbremsung. Hinter diesem Auto fuhr ein Nissan Qashqai, dessen 68-jähriger Lenker ebenfalls kräftig auf das Bremspedal treten musste, um eine Kollision mit dem Vordermann zu verhindern. Der nachfolgende VW Up war nicht mehr rechtzeitig zu stoppen. Dessen 18-jährige Fahrerin fuhr dem japanischen SUV mit relativ hoher Geschwindigkeit ins Heck. Der Nissanfahrer und die drei Insassen in dem VW-Kleinwagen verletzten sich, glücklicherweise nicht schwerer. Alle vier kamen nach der Erstversorgung durch Notarzt und Rettungskräfte zur weiteren Behandlung in mehrere Krankenhäuser. Der Lastwagenfahrer unterbrach seine Tour trotz des Unfallgeschehens nicht und entfernte sich von der Unfallstelle.

Zeugen des Unfalls werden gebeten, sich bei der Polizei unter Tel. (0 75 24) 4 04 30 zu melden, da es bisher keine konkreteren Hinweise zu dem Lkw und seinem Fahrer gibt.

13.01.2020    00:48 Uhr

Längere Staus im Baustellenjahr

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(Region) - Rund 3.750 Staus gab es 2019 auf der Bundesstraße 30 von Ulm bis Friedrichshafen. Die Staulänge summierte sich auf rund 5.900 km. Auto- und Lkw-Fahrer verbrachten rund 2.900 Stunden im Stau. Besonders häufig staute es sich 2019 bei Ravensburg, Lochbrücke/Friedrichshafen und Gaisbeuren. Die Hauptursache für Staus ist weiterhin hohes Verkehrsaufkommen. Das ergab eine Auswertung der Verkehrsmeldungen aus dem letzten Jahr, die die "Initiative B30" in dieser Woche vorgelegt hat.
 

Stauschwerpunkte
Auf der B 30 staute es sich 2019 am häufigsten bei Ravensburg (1.167 Staus, 1.611 Stau-km, 998 Stau-Stunden), Lochbrücke/Friedrichshafen (647 Staus, 780 km, 500 Stunden), Gaisbeuren (605 Staus, 1.144 km, 434 Stunden) und Ulm/Neu-Ulm (572 Staus, 867 km, 446 Stunden).

Am stauanfälligsten waren die Streckenabschnitte: Ravensburg-Nord bis Ravensburg-Mariatal (23,7 % der Stau-Kilometer), Bad Waldsee bis Enzisreute (16,2 %), Ulm-Wiblingen bis Neu-Ulm (13,8 %) und Siglishofen bis zum Kreisverkehr im Seewald (10,3 %). Während bei Ulm Baustellen für große Staus sorgten, war die Hauptursache bei Ravensburg, Gaisbeuren und Lochbrücke/Friedrichshafen hohes Verkehrsaufkommen.
 

Werktage besonders betroffen
Die meisten Staus wurden an Werktagen von 7.05 - 8.50 Uhr und 15.05 - 18.35 Uhr gezählt - an Samstagen, Sonn- und Feiertagen hingegen nur wenige. Stauursachen waren vor allem hohes Verkehrsaufkommen (66,5 %) und Baustellen (27,3 %). Auffällig gegenüber den Vorjahren war an Freitagen ein Rückgang von morgendlichen Staus bei einer Zunahme nachmittäglicher Staus.
 

Staus im Jahresverlauf
Die meisten Staus gab es im Oktober, die wenigsten im August. Traditionell finden im Oktober große Messen in Ravensburg und Friedrichshafen statt. Der August ist dagegen ein Ferienmonat.
 

Ausblick
Die große Ortsumfahrung Ravensburg ging Anfang Dezember 2019 vollständig unter Verkehr. Es ist zu erwarten, dass Verkehrsstaus bei Ravensburg erheblich zurückgehen. Die großen Stauschwerpunkte liegen künftig im Süden der Stadt Bad Waldsee (Landkreis Ravensburg) und im Bereich Friedrichshafen/Lochbrücke/Meckenbeuren (Bodenseekreis).
 

Wie werden Staus ausgewertet?
Die „Initiative B30“ hat ein Video erstellt, wie Verkehrsstaus ausgewertet und die Staustatistik erstellt wird, unter: https://youtu.be/279d03hC5fE

 

 

10.01.2020    18:59 Uhr

Polizei kontrolliert für mehr Sicherheit

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(Ulm) - 90 Verkehrsverstöße stellte die Polizei bei Kontrollen am Donnerstag in der Region fest. Auch den Schwerlastverkehr hatte die Polizei im Blick. Vier Trucker beanstandete sie auf der B 30 bei Ulm und im Donautal. An den Fahrzeugen waren die Reifen oder das Licht nicht in Ordnung. Mit ihren Kontrollen will die Polizei für mehr Sicherheit auf den Straßen sorgen und die Zahl der Unfälle senken.

09.01.2020    23:14 Uhr

Zusammenstoß beim Abbiegen

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(Gaisbeuren) - Ein 80-jähriger hat am Dienstagnachmittag, als er mit seinem Opel aus der Kirrlohstraße auf die B 30 einbiegen wollte, einen in Richtung Bad Waldsee fahrenden 30-jährigen Pkw-Lenker übersehen. Bei der Kollision der beiden Fahrzeuge im Einmündungsbereich entstand ein Gesamtschaden von rund 7.000 Euro.

08.01.2020    22:17 Uhr

VW stößt mit Opel zusammen

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(Reute) - Sachschaden von etwa 5.000 Euro ist am Dienstag gegen 7.30 Uhr auf der B 30 bei Meckenbeuren entstanden. Die 26-jährige Lenkerin eines Pkw war mit ihrem VW vom Büfangweg kommend nach links in die B 30 eingebogen und hierbei mit dem Opel eines 52-jährigen Autofahrers kollidiert, der zur gleichen Zeit die Bundesstraße von der Moosstraße aus kommend geradeaus überqueren wollte. Es wurde niemand verletzt.

08.01.2020    22:15 Uhr

Karambolage legt Berufsverkehr lahm

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(Ravensburg) - Am Dienstag gegen 7 Uhr kam es auf der B 30 in Fahrtrichtung Ulm, kurz vor der Ausfahrt Ravensburg Nord, zu einem Verkehrsunfall mit mehreren Fahrzeugen.

Anfangs fuhr eine 22-jährige mit ihrem Nissan Micra auf einen Volkswagen Polo auf, der aufgrund eines Staus bremsen musste. Wegen des Unfalls musste ein hinter der Verursacherin fahrender 52-jähriger stark abbremsen. Dies gelang ihm soweit auch. Allerdings schaffte es die 53-jährige Fahrerin des folgenden Fahrzeugs nicht und versuchte daraufhin auszuweichen. Dabei touchierte sie das Fahrzeug des 52-jährigen an der linken Fahrzeugseite und drückte dieses rechts gegen die Leitplanke. Ein 19-jähriger, der wiederum hinter der 53-jährigen fuhr, konnte nicht rechtzeitig reagieren und kollidierte mit dem in die Leitplanke gedrückten Fahrzeug.

Es entstand ein Sachschaden von 7.500 Euro. Während der Unfallaufnahme war der rechte Fahrstreifen der B 30 gesperrt und es kam zu einem Rückstau.


Stand: 19. Jan. 2020 - 08:33 Uhr