Neueste Nachrichten


25.02.2020    22:56 Uhr

Pkw geht in Flammen auf

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(Baindt) - Feuer gefangen hat am Montagabend ein Auto auf der Bundesstraße 30 zwischen Baindt und Enzisreute. Der 41 Jahre alte Lenker des Wagens merkte auf seiner Fahrt in Richtung Bad Waldsee einen Leistungsabfall des Wagens. Als er dann auf Höhe des Parkplatzes Egelsee den Motorraum überprüfte, schlugen ihm dort schon Flammen entgegen. Diese griffen rasch auf den kompletten Pkw über. Die Feuerwehr Bad Waldsee löschte den Fahrzeugbrand. Letztendlich entstand Totalschaden von mehr als 5.000 Euro.

23.02.2020    19:45 Uhr

Autofahrer mit 2,8 Promille gestoppt

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(Baindt / Enzisreute) - Ein Autofahrer der unter dem Einfluss von Alkohol am Straßenverkehr teilnahm, stellte das Polizeirevier Weingarten bei einer Verkehrskontrolle in der Nacht von Samstag auf Sonntag fest.

Gegen 20:00 Uhr wurde auf der B 30 auf Höhe des Egelsees der 35-jährige Mann aus dem Landkreis Ravensburg auf Grund seiner auffälligen Fahrweise kontrolliert. Hierbei wurde festgestellt, dass er deutlich alkoholisiert war. Das Messgerät zeigte mehr als 2,8 Promille Atemalkohol an, was eine Blutentnahme sowie die sofortige Beschlagnahme seines Führerscheins zur Folge hatte.

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(Ravensburg) - In der Nacht zum Freitag hat die Polizei einer 71-jährigen Autofahrerin wegen alkoholbedingter Fahruntüchtigkeit den Führerschein abgenommen.

Gegen 00.30 Uhr wurde dem Polizeirevier Ravensburg ein Mercedes mit auffälliger Fahrweise auf der B 30 zwischen Tettnang und Ravensburg gemeldet. Demnach fuhr zu der Zeit eine Frau in Schlangenlinien in Richtung der Kreisstadt. Nachdem festgestellt war, auf wen das Auto zugelassen ist, fuhr eine Streifenbesatzung zur Halteranschrift. Die Streife traf die Mercedesfahrerin noch vor der Haustüre an. Sie hatte eine Alkoholfahne, undeutliche Aussprache und schwankte. Mit einem Atemalkoholtest war die 71-jährige einverstanden. Dieser bestätigte die vermutete Fahruntüchtigkeit. Die festgestellten 1,62 Promille hatten eine Blutentnahme und die Inverwahrungnahme des Führerscheins zur Folge.

20.02.2020    19:20 Uhr

Leitplanken werden umgerüstet

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(Biberach) - Ab Montag, 24. Februar 2020, werden im Auftrag des Straßenamtes des Landkreises Biberach die Stahlschutzplanken im Mittelstreifen der B 30 von Mettenberg bis Biberach Jordanei in beiden Fahrtrichtungen ausgewechselt. Gleichzeitig wird auch die Entwässerungsrinne im Mittelstreifen saniert und das Bankett instandgesetzt.

Durch die Umrüstung wird die Verkehrssicherheit erhöht. Hierbei wird das bisherige Schutzplankensystem durch ein neues, durchbruchsicheres System ersetzt. Für diese Arbeiten muss je Fahrtrichtung der linke Fahrstreifen gesperrt werden. Zur Sicherheit der Verkehrsteilnehmer und der Mitarbeiter der Schutzplankenfirma beziehungsweise der Straßenmeisterei wird die Geschwindigkeit im Bereich der Baustelle auf 60 Kilometer pro Stunde begrenzt. Die arbeitsintensive Umrüstung der Schutzplanken, die Sanierung der Entwässerungsrinne und die Instandsetzung des Bankettes erfolgt in zwei Bauabschnitten.

Der erste Bauabschnitt mit einer Länge von etwa 3,5 Kilometer soll bis zum 31. Mai 2020 abgeschlossen sein. Der zweite Bauabschnitt beginnt nach den Sommerferien.

Die Verkehrsführung und der Bauablauf sind darauf ausgelegt, den Verkehr möglichst wenig zu beeinträchtigen. Deshalb wird der Streckenabschnitt von Barabein bis Biberach Jordanei mit einer Gesamtlänge von zirka 6,5 Kilometer in zwei Bauabschnitte unterteilt. Aufgrund der Verkehrsdichte können zeitweise Einschränkungen des Verkehrsflusses nicht ausgeschlossen werden.

Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 800.000 Euro und werden vom Bund getragen.

20.02.2020    19:15 Uhr

71-jähriger fährt ins Gebüsch

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(Oberessendorf) - In einem Gebüsch endete die Fahrt eines 71-jährigen am Mittwoch bei Oberessendorf. Der Mann fuhr mit seinem Mercedes auf der B 30 in Richtung Bad Waldsee. Kurz nach Oberessendorf verlor er gegen 15 Uhr die Kontrolle über seinen Mercedes. Er kam nach links von der Fahrbahn ab. Im Gestrüpp des angrenzenden Grabens blieb der Mercedes stehen. Der Fahrer blieb unverletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn vorsorglich in ein Krankenhaus. Sein Auto war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 5.000 Euro. Nach ersten Erkenntnissen de Polizei könnte Übermüdung ursächlich für den Unfall gewesen sein.

14.02.2020    20:07 Uhr

Tempolimit kommt vorerst nicht

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(Berlin) - Ein generelles Tempolimit auf Autobahnen sowie strengere Limits auf allen außerörtlichen und allen innerörtlichen Straßen kommen vorerst nicht. Am Freitag folgte der Bundesrat nicht den Empfehlungen seiner Ausschüsse und den Forderungen der Umweltverbände. Wenn sich Koalitionen in den Ländern intern nicht einig sind, ist es üblich, dass sich das Land im Bundesrat enthält. So hatten Sachsen-Anhalt und Sachsen bereits vor der Abstimmung erklärt, dass sie sich enthalten werden.

Die Ausschüsse Verkehr, Recht, Innere Angelegenheiten und Umwelt hatten als Änderungen in der Straßenverkehrsordnung (StVO) für Autobahnen und ähnliche Straßen eine Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h empfohlen. Zudem empfahlen sie aus Verkehrssicherheitsgründen, zur Luftreinhaltung, zur Lärmminderung und zum Klimaschutz in der StVO die Regelgeschwindigkeit von 30 km/h innerhalb geschlossener Ortschaften festzuschreiben. Diese Empfehlungen wurden von einem Bündnis aus Umweltverbänden und anderen unterstützt.

Der Bundesrat folgte am Freitag den Empfehlungen mehrheitlich nicht.

14.02.2020    20:00 Uhr

Rauchende Heizung führt zu Staus

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(Meckenbeuren) - Zu einem Bankgebäude in der Hauptstraße (B 30) wurde am Freitagmorgen die Feuerwehr gerufen. Starke Rauchentwicklung im Heizraum ließ Schlimmes befürchten, als der Alarm um 6.42 Uhr auslöste. Doch es reichte aus die Heizung außer Betrieb zu nehmen. Während der Einsatzes war die Hauptstraße halbseitig gesperrt. Abwechselnd ließ die Polizei den Verkehr einspurig die Einsatzstelle passieren, wodurch sich in beiden Richtungen längere Staus bildeten.

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(Friedrichshafen) - Ein alkoholisierter 22-jähriger Fahrzeuglenker ist am Donnerstag gegen 20.30 Uhr in der Paulinenstraße (B 30) an einer Lichtzeichenanlage auf den Pkw eines verkehrsbedingt haltenden 45-jährigen aufgefahren. Anschließend setzte er seine Fahrt fort, ohne sich um die Unfallfolgen zu kümmern.

Nach einer Fahndung wurde der 22-jährige an seiner Wohnung angetroffen, wo er gerade ein altes (entstempeltes) Kennzeichen an seinem Fahrzeug anbringen wollte. Nachdem er die Polizeibeamten wahrnahm, versuchte er zu Fuß zu flüchten. Ein Alkoholtest ergab eine Atemalkoholkonzentration von circa 1,2 Promille, weshalb die Polizisten bei dem jungen Mann in einer Klinik die Entnahme einer Blutprobe veranlassten. Die Höhe des Sachschadens kann noch nicht beziffert werden

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(Stuttgart) - Die Aufträge der Landesstraßenbauverwaltung Baden-Württemberg an die Bauwirtschaft bleiben auf hohem Niveau. Die Zahl der Baumaßnahmen blieb im Jahr 2019 im Vergleich zum Jahr 2018 in ähnlicher Höhe. So wurden allein in den Monaten Dezember 2019 und Januar 2020 mehr als 40 Baumaßnahmen ausgeschrieben. In einigen Fällen konnten 2019 Vergabeverfahren aufgrund ausbleibender Angebote nicht oder nur verzögert abgeschlossen werden, was auf eine hohe Auslastung der Bauunternehmen hindeutet.

Verkehrsminister Winfried Hermann: "Auch 2020 investieren wir konsequent und auf hohem Niveau in die Erhaltung und den Ausbau unserer Straßen und Brücken. Wir werden auch in diesem Jahr die zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel sowohl beim Bund als auch beim Land vollständig ausschöpfen, um den Zustand des Straßennetzes in Baden-Württemberg weiter zu verbessern. Unser unvermindertes Auftragsvolumen wird 2020 dazu führen, dass die Bauwirtschaft genauso wie im Vorjahr viel zu tun hat."

In den Jahren 2018 und 2019 hat die Straßenbauverwaltung alle Investitionsmittel von jeweils rund eine Milliarde Euro aus den Straßenbauhaushalten für Bundes- und Landesstraßen vollständig umgesetzt. Darüber hinaus wurden aus dem Brückensanierungsprogramm in den letzten beiden Jahren für über 100 Millionen Euro Aufträge erteilt.

Aktuell werden die laufenden Maßnahmen abgearbeitet und größere Ausschreibungen vorbereitet. Da auch die erforderlichen Haushaltsmittel auf weiterhin hohem Niveau zur Verfügung stehen, kann auch in diesem Jahr wieder mit einer vergleichbaren Anzahl an Bauvergaben wie in den letzten beiden Jahren gerechnet werden.


Regierungspräsidium Stuttgart
Das Regierungspräsidium Stuttgart hat im Jahr 2019 rund 345 Millionen Euro in den Erhalt und Ausbau der Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen sowie in den Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur und für Lärmschutzmaßnahmen an Straßen investiert. "Auch im Jahr 2020 werden wir hohe Summen für Aus- und Neubauprojekte sowie für Erhaltungsmaßnahmen im Straßenbau ausgeben. Damit gestemmt werden Großprojekte wie die Sanierung des Engelbergtunnels, die voraussichtlich insgesamt rund 130 Millionen Euro kosten wird, und den Neubau der Gumpenbachbrücke ab dem Frühjahr für insgesamt rund 27 Millionen Euro", sagt der Stuttgarter Regierungspräsident Wolfgang Reimer.

Auch in den vorhergehenden Jahren hatte das Stuttgarter Regierungspräsidium hohe Summen in den Straßenbau investiert und viele Aufträge für die Bauwirtschaft im Land vergeben. Im Jahr 2017 wurden 284 Millionen Euro in Autobahnen-, Bundes- und Landesstraßen investiert, im Jahr 2018 waren es 344 Millionen. Im Jahr 2020 werden die Ausgaben ebenfalls wieder auf einem hohen Niveau liegen. "Unsere aktuellen Planungen und Vorarbeiten zeigen deutlich, dass das Regierungspräsidium Stuttgart unablässig in Infrastrukturprojekte investiert und zahlreiche Aufträge ausschreibt und vergibt", so Reimer.


Regierungspräsidium Karlsruhe

Die Zahlen aus dem Regierungspräsidium Karlsruhe bestätigen den Eindruck des hohen Investitionsniveaus der Auftragsvergaben: So wurden im vergangenen Jahr rund 255 Millionen Euro in den Straßenbau investiert, rund 40 Millionen mehr als im vergangenen Jahr. "Unsere Investitionen in den Erhalt und den Ausbau der Straßen im Regierungsbezirk Karlsruhe liegen weiterhin auf einem sehr hohen Niveau", so Regierungspräsidentin Sylvia M. Felder. In das Bundesfernstraßennetz wurden rund 189 Millionen und in das Landesstraßennetz rund 66 Millionen Euro investiert.

Für den Regierungsbezirk Karlsruhe ist festzustellen, dass sich auf Ausschreibungen, insbesondere komplexerer Art, oftmals nur wenige Bieter bewerben und wenn, dann mit erhöhten Preisen. Dies lässt auf eine starke Marktsättigung schließen. Zudem zeigt sich, dass die Belastungsgrenzen des Straßennetzes durch die zahlreichen baubedingten Sperrungen und Umleitungen ausgeschöpft sind. Dies wird durch die vielen Beschwerden über Verkehrseinschränkungen deutlich, die aus den betroffenen Raumschaften zurückgemeldet werden. Von der Bauwirtschaft mitunter monierte saisonale Schwankungen sind nicht neu. "Natürlich versuchen wir, insbesondere Fahrbahndeckenerneuerungen und Bauwerkssanierungen soweit wie möglich in witterungsgünstigen Jahreszeiten abzuwickeln. Auf diese Weise bauen wir zum einen Qualitätsverlusten vor und reduzieren zum anderen das Risiko längerer witterungsbedingter Stillstände und damit Straßensperrungen", so Regierungspräsidentin Felder.


Regierungspräsidium Freiburg

Das Regierungspräsidium Freiburg hat im vergangenen Jahr rund 252 Millionen Euro in den Straßenbau investiert. In Jahr 2020 werden voraussichtlich Aufträge in vergleichbarer Höhe an die Bauwirtschaft vergeben. "Unsere Investitionen in den Erhalt und den Ausbau von Straßen im Regierungsbezirk Freiburg haben Rekordniveau. Damit stärken wir die Infrastruktur unserer Region, wovon die Menschen wie auch die Wirtschaft unmittelbar profitieren", erklärt Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer.

Insgesamt schreibt das Regierungspräsidium Freiburg jährlich rund 140 große Bauvorhaben aus, die in der Regel von der örtlichen Bauwirtschaft umgesetzt werden. "Die Zahl unserer Aufträge im Straßenbau ist gleichbleibend hoch, vielmehr stellen wir eine gewisse Marktsättigung in der örtlichen Bauwirtschaft fest", so Regierungspräsidentin Schäfer. So habe sich bei den Bauvergabeverfahren die Anzahl der Bieter in den vergangenen Jahren kontinuierlich verringert.

Der Schwerpunkt der Investitionen in Südbaden liegt bei der Erhaltung des vorhandenen Straßennetzes. Daneben werden aber auch längst überfällige Ortsumfahrungen, wie zum Beispiel bei Winden im Elztal gebaut. "Damit verbessern wir die Verkehrssicherheit und stellen gleichzeitig die Weichen für eine nachhaltige und lebensfreundliche Stadtentwicklung", so die Regierungspräsidentin.


Regierungspräsidium Tübingen

Das Regierungspräsidium Tübingen vermeldet zahlreiche Auftragsvergaben. Im Regierungsbezirk wurden 2019 erneut mehr als 156 Millionen Euro Investitionsmittel umgesetzt. Dies betrifft neben elf größeren Bundes- und Landesstraßenprojekte rund 70 Erhaltungs- und Sanierungsmaßnahmen. Bei vielen Maßnahmen gingen auf öffentliche Ausschreibungen in 2019 nur ein oder höchstens zwei Angebote ein. Beispielhaft hierfür sind: Arbeiten an der B 311 Erbach, die B 10 Brückensanierung bei Dornstadt, die L 266 bei Schemmerhofen, die L 284 bei Ingoldingen, die L 380a Metzingen sowie die L 277 Riedlingen. "Solange die Zahl der Angebote auf unsere Ausschreibungen sich derart in Grenzen hält, mache ich mir um die Auslastung der Baufirmen keine Sorgen", betonte Regierungspräsident Tappeser.

Bei Brückensanierungen gab es laut dem Regierungspräsidium Tübingen in einigen Fällen kein einziges Angebot. Die Maßnahmen werden nun erneut ausgeschrieben. Nur ein Angebot ging bei Radwegmaßnahmen oder bei der Ausschreibung eines größeren Umbauprojektes im Herbst 2019 mit Baubeginn im Frühjahr 2020 ein. Auch sind beim Regierungspräsidium Tübingen bisher noch keine Beschwerden von Baufirmen wegen eines Mangels an Aufträgen eingegangen. Insgesamt lässt die Anzahl der Bewerbungen und die Höhe der Angebote auf unsere öffentlichen Ausschreibungen im Jahr 2019 auf eine zufriedenstellende Auslastung der Baufirmen schließen.

Für das Jahr 2020 sind bereits mehrere Projekte ausgeschrieben. Die jeweiligen Submissionen werden demnächst erfolgen. In den nächsten Wochen ist mit einer größeren Anzahl von öffentlichen Ausschreibungen zu rechnen. Insgesamt geht das Regierungspräsidium Tübingen für das Jahr 2020 von einer ähnlich hohen Anzahl an Baumaßnahmen wie 2019 aus.

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(Berlin) - Greenpeace, die Deutsche Umwelthilfe, der BUND, Verkehrsclub Deutschland, die Verkehrsunfall-Opferhilfe Deutschland, der ADFC, Changing Cities, Verband Service und Fahrrad, die Gewerkschaft der Polizei NRW und die Initiative für sichere Straßen sowie die Hannovair Connection fordern den Bundesrat auf, den Empfehlungen seiner Ausschüsse zu folgen und in Deutschland massive Tempolimits einzuführen. Auf Autobahnen müsse ein generelles Tempolimit von 120 km/h, auf allen anderen außerörtlichen Straßen von 80 km/h und innerhalb eines Orts von 30 km/h eingeführt werden.

Dem Bundesrat liegen für seine Sitzung am Freitag Entschlussempfehlungen für ein generelles Tempolimit auf Autobahnen sowie innerorts die Regelgeschwindigkeit Tempo 30 vor. Die Ausschüsse Verkehr, Recht, Innere Angelegenheiten und Umwelt empfehlen als Änderungen in der Straßenverkehrsordnung für Autobahnen und ähnliche Straßen eine Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h. Zudem schreiben sie in ihren Empfehlungen, aus Verkehrssicherheitsgründen sowie zur Luftreinhaltung, zur Lärmminderung und zum Klimaschutz in der StVO die Regelgeschwindigkeit von 30 km/h innerhalb geschlossener Ortschaften festzuschreiben.

Das Bündnis unter anderem aus der Deutschen Umwelthilfe und Umweltverbände fordert die Länderkammer auf den Empfehlungen für generelle strengere Tempolimits zu folgen, für die Verkehrswende, den Klimaschutz und mehr Sicherheit auf den Straßen. Tempo 30 innerorts sei ein zentraler Teil der Verkehrswende in Städten und Kommunen, um Rad- und Fußverkehr sicher zu machen. Niedrigere Geschwindigkeiten auf Autobahnen könnten etwa die Hälfte aller tödlichen und schweren Unfälle vermeiden, so das Bündnis.


Stand: 26. Feb. 2020 - 10:40 Uhr