Neueste Nachrichten


17.06.2021    18:42 Uhr

Radfahrer von Pkw erfasst

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(Lochbrücke) - Weil ein Autofahrer mit seinem VW Caddy am Mittwoch gegen 9 Uhr an der Kreuzung Seestraße/Brückenstraße das Rotlicht der Ampel missachtet hat, kam es zu einem folgeschweren Unfall.

Ein 57-jähriger Rennradfahrer, der die Straße bei Grün querte, wurde vom Pkw erfasst und zog sich dabei Prellungen und Schürfwunden zu. Der Rettungsdienst brachte ihn mit mittelschweren Verletzungen in ein nahegelegenes Krankenhaus.

Während am VW mit etwa 500 Euro eher geringer Sachschaden entstand, wird dieser am hochwertigen Rennrad des 57-jährigen auf etwa 6.500 Euro beziffert. Die Polizei Friedrichshafen ermittelt nun strafrechtlich gegen den Unfallverursacher.

16.06.2021    19:46 Uhr

Frau kracht in Kieshaufen

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(Ravensburg) - In der derzeitigen Baustelle auf der B30 bei Ravensburg-Nord ist am Dienstagabend eine 43 Jahre alte Autofahrerin verunfallt.

Die Ford-Fahrerin war in Richtung Süden unterwegs. Aufgrund der geänderten Verkehrsführung war sie so verwirrt, dass sie in das Baustellengelände fuhr. Dort prallte sie gegen einen aufgeschütteten Kieshaufen.

Ihr Ford erlitt einen Schaden von 4.000 Euro und musste durch einen Abschleppdienst geborgen werden. Die Fahrerin blieb unverletzt.

16.06.2021    19:45 Uhr

Motorradfahrer missachtet Vorfahrt

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(Meckenbeuren) - Leichte Verletzungen zog sich ein 66-jähriger Motorradfahrer am Montag gegen 14.30 Uhr bei einem Verkehrsunfall an der Einmündung Bahnhofstraße/Hauptstraße zu.

Bei ausgeschalteter Ampelanlage fuhr er aus Richtung Bahnhof kommend nach rechts auf die Vorfahrtsstraße ein und übersah dabei den aus Ravensburger Richtung herannahenden Mazda eines 39-jährigen. Durch die Kollision, bei der beide Unfallbeteiligten aufgrund des zähfließenden Verkehrs langsam unterwegs waren, kam der 66-jährige Unfallverursacher zu Sturz. Der Gesamtsachschaden beläuft sich auf mehrere tausend Euro.

16.06.2021    19:44 Uhr

Polizei stoppt Trunkenheitsfahrten

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(Friedrichshafen / Meckenbeuren) - Die Polizei Friedrichshafen hat in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch mehreren alkoholisierten Männern die Weiterfahrt untersagen und Strafverfahren gegen sie einleiten müssen.

Gegen 20.30 Uhr erwischten die Beamten in Berg einen 49-jährigen Autofahrer, der über 1,3 Promille im Atem hatte. Gegen Mitternacht ergab eine Atemalkoholmessung bei einem 46-Jährigen, der mit seinem Pkw bei Apflau unterwegs war, über 1,5 Promille.

Nur knapp zwei Stunden später fuhr ein 64 Jahre alter Rollerfahrer mit über 1,2 Promille durch Meckenbeuren. Nicht ohne Schadensfolge verlief die Fahrt bei einem 33-jährigen in Meckenbeuren. Er lenkte seinen Wagen unter Alkoholeinfluss gegen einen Poller, wodurch er mehrere hundert Euro Sachschaden verursachte.

Alle vier Männer mussten die Polizisten in ein Krankenhaus begleiten, wo ihnen eine Blutprobe entnommen wurde. Da die Atemalkoholmessung bei dem Unfallverursacher einen geringeren Wert ergab, wurde in seinem Fall vorerst auf eine Beschlagnahme des Führerscheins verzichtet. Die anderen mussten ihre Fahrerlaubnis vorerst abgeben.

10.06.2021    21:58 Uhr

Nach Unfall geflüchtet

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(Ravensburg) - Das Weite gesucht hat ein Unfallbeteiligter nach einem Zusammenstoß auf dem Schussentalviadukt am Mittwochnachmittag gegen 17 Uhr.

Der flüchtige Fahrer befuhr die B 33 in Richtung Ravensburg und wollte von der Brücke auf die B 30 in Richtung Ulm auffahren. Dabei erkannte er das Bremsen eines vorausfahrenden Alfa Romeo zu spät und fuhr auf.

Entgegen einer mündlichen Abmachung, zu halten, fuhr der Verursacher im Anschluss in Richtung Ulm davon. Zurück ließ er einen Schaden von etwa 2.000 Euro am Alfa Romeo. Das Polizeirevier Ravensburg hat Ermittlungen wegen Verkehrsunfallflucht eingeleitet.

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(Ravensburg) - Das Regierungspräsidium Tübingen erneuert seit dem 17. Mai 2021 den schadhaften Fahrbahnbelag der B 30 zwischen den Anschlussstellen Ravensburg-Süd und Ravensburg-Nord. Die Arbeiten umfassen beide Richtungsfahrbahnen und die Rampen im Bereich der Anschlussstelle Ravensburg-Nord.

Die Arbeiten kommen gut voran und befinden sich im Zeitplan, teilt das Regierungspräsidium am Mittwoch mit. Der Asphalt der Richtungsfahrbahn Ulm ist bereits erneuert. Zurzeit werden noch die Straßenmarkierungen aufgebracht.

Ab Donnerstag, 10. Juni 2021 beginnt der Umbau der Verkehrsführung und der Wechsel in den zweiten Bauabschnitt auf der Richtungsfahrbahn Ulm – Friedrichshafen. Die eigentlichen Sanierungsarbeiten beginnen dort am Montag, 14. Juni 2021. Günstige Witterungsbedingungen vorausgesetzt, ist die Maßnahme bis Samstag, 10. Juli 2021 abgeschlossen.

Während der weiteren Bauarbeiten verbleibt der Verkehr auf der B 30 und wird auf der bereits sanierten Gegenfahrbahn an der Baustelle vorbeigeführt. Durch die Arbeiten auf der Richtungsfahrbahn Ulm – Friedrichshafen ist an der Anschlussstelle Ravensburg-Nord die Zufahrt zur B 30 in Richtung Friedrichshafen jedoch nicht mehr möglich. Die Umleitung des Verkehrs von Wangen, Weingarten und Berg erfolgt durch Ravensburg über die B 32, die K 7975 und die Jahnstraße zur Anschlussstelle Ravensburg-Süd.

Aus Richtung Ulm kommend ist die Ausfahrt nach Wangen und Berg noch bis voraussichtlich Sonntag, 20. Juni 2021 möglich. Für die Erneuerung der Rampen muss die Anschlussstelle Ravensburg-Nord dann voll gesperrt und der Verkehr in Richtung Wangen und Berg an der Anschlussstelle Weingarten ausgeleitet werden. Die Anschlussstelle Ravensburg-Süd ist während der gesamten Bauzeit in alle Richtungen befahrbar. Die Umleitung ist ausgeschildert.

Die Kosten der Baumaßnahm belaufen sich auf rund 2,4 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.

Das Regierungspräsidium Tübingen bittet um Verständnis für die im Zusammenhang mit der Maßnahme entstehenden Behinderungen.

(Foto: Regierungspräsidium Tübingen)

09.06.2021    22:27 Uhr

Autos stoßen beim Abbiegen zusammen

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(Ravensburg) - Rund 30.000 Euro Sachschaden ist bei einem Verkehrsunfall am Dienstag kurz nach 7 Uhr auf der B 32 auf Höhe der Zufahrt zur Bundesstraße 30 entstanden.

Eine 30-jährige Audi-Fahrerin übersah beim Abbiegen auf die B 30 eine entgegenkommende 26-jährige Renault-Lenkerin. Bei der Kollision der beiden Fahrzeuge blieben die Insassen ersten Erkenntnissen zufolge unverletzt. Die 30-jährige Unfallverursacherin wurde vorsorglich mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Der Abschleppdienst kümmerte sich um die beiden nicht mehr fahrbereiten Fahrzeuge.

09.06.2021    19:49 Uhr

Grüne fordern Straßenbaustopp

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(Berlin) – Mehr grüne Mobilität, weniger Abgase, Lärm und Staus. Das fordert Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag. Der Verkehr sei für ein Fünftel der Treibhausgasemissionen verantwortlich. Im Gegensatz zu anderen Sektoren habe sich der CO2-Ausstoß im Verkehr nur unmerklich verringert. Die Luft in vielen Städten sei gesundheitsgefährdend schmutzig. Verantwortlich dafür seien die fossilen Verbrennungsmotoren von Pkw und Lkw.

Neue Straßen schafften mehr Verkehr. Deshalb fordern die Grünen einen Baustopp. Seit dreißig Jahren sinke der CO2-Aussstoß im Verkehrsbereich nicht. "Deshalb ist es notwendig, da grundlegend etwas anders zu machen", so der Fraktionsvorsitzende Anton Hofreiter.

Deutschland habe eines der dichtesten Straßennetze in Europa. Es brauche ein Verbot des Verbrennungsmotors bis 2030. Klimaschädliche Subventionen für Auto-, Lkw- und Luftverkehr sollen abgebaut werden. Klare Sanktionen für zu schnelles Fahren und Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit in Innenstädten sei notwendig. Beim Infrastrukturausbau soll die Schiene und der Radverkehr Vorrang haben. Deutschland brauche einen massiven Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs und einen fahrradfreundlicheren Straßenverkehr, aber nicht immer noch mehr neue Straßen.

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(Region) - In Oberschwaben war die Lage nach dem heftigen Unwetter vom Montagabend noch am Dienstag vielerorts angespannt. Vor allem im Landkreis Biberach verursachte der Starkregen Schäden.

Alleine im Landkreis Biberach waren rund 500 Einsatzkräfte im Dauereinsatz, teilt das Landratsamt mit. Besonders betroffen sind die Gemeinden Rot an der Rot und Ummendorf. Der heftige Regen hatte den Pegel der Riß auf die dreifache Höhe des normalen Standes ansteigen lassen. Straßen waren gesperrt, Felder wurden überflutet, viele Keller liefen mit Wasser voll.

In Rot an der Rot ertrank am Montagabend ein 64 Jahre alter Mann in seiner Kellerwohnung. 40 weitere Menschen mussten wegen der Wassermassen im Ort ihre Häuser verlassen. Sie kamen zunächst in einem Gasthaus unter.

Im restlichen Landkreis Biberach verursachte heftiger Regen Schäden und Behinderungen. Die Bundesstraße 30 stand zwischen Biberach-Nord und Biberach-Süd unter Wasser. Bei Hochdorf war die Fahrbahn sogar 1,5 Meter tief überflutet. Zeitweise musste die B 30 voll gesperrt werden. Bei Eberhardzell wurde die B 465 unterspült. In Biberach schlug ein Blitz in ein Wohnhaus ein und richtete einen Schaden von 20.000 Euro an.

Im Landkreis Ravensburg war die Bundesstraße 30 zwischen dem Gewerbegebiet Karrer und Untereschach bis in den frühen Dienstagmorgen überschwemmt. Auch die Bundesstraße 465 im Wurzacher Ried stand noch am Dienstag unter Wasser. Zu Überschwemmungen kam es auch auf den Landesstraßen 265 Ellwangen – Truilz und 285 Aulendorf – Reute.

Durch das heftige Unwetter liefen auch im Landkreis Ravensburg Keller voll. Die Feuerwehren wurden zu etlichen Einsätzen gerufen. Betroffen war vor allem der Bereich rund um Bad Wurzach und Bad Waldsee. Laut Polizei wurden in Bad Wurzach mehrere Bewohner durch Wasser vorübergehend in ihrem Haus eingeschlossen. Ein Feuerwehrauto wurde von der Straße gerissen, ein Krankenwagen gegen eine Hauswand gedrückt. Verletzt wurde niemand, die Schadenshöhe ist noch unklar.

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(Hochdorf) - Ein 32-jähriger fuhr am Montag von Biberach in Richtung Ravensburg. Mit seinem BMW überholte er bei Hochdorf einen Lkw. Als er auf gleicher Höhe des Lasters war, kam eine 18-jährige mit ihrem Mercedes entgegen. Beide Autofahrer versuchten auszuweichen. Dies gelang nicht vollends und die Autos stießen zusammen.

Bei dem Unfall blieben alle Beteiligten unverletzt. Den Schaden an den nicht mehr fahrbereiten Autos schätzt die Polizei auf etwa 7.000 Euro. Bei dem Unfallverursacher ergab sich der Verdacht, dass er unter dem Einfluss von Drogen stand. Das bestätigte ein Drogentest und er musste eine Blutprobe abgeben.