Neueste Nachrichten


04.12.2022 - 18:04 Uhr

Zeugen zu Auffahrunfall gesucht

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(Ravensburg) - Die Polizei in Ravensburg sucht Zeugen zu einem Verkehrsunfall der sich bereits am Samstag den 26.11.2022 gegen 11.35 auf der Meersburgerstraße an der Kreuzung zur Jahnstraße in Ravensburg ereignet hat.

Ein 34-jähriger VW-Multivan Fahrer fuhr einer 51-jährigen Mercedes-Fahrerin hinten auf. Nach der zunächst gütlichen Einigung vor Ort, kam es im Nachhinein zu widersprüchlichen Angaben des Unfallhergangs, weshalb die Polizei eingeschaltet wurde.

Zeugen welche sachdienliche Hinweise zum Unfall geben können, werden gebeten sich mit dem Polizeirevier in Ravensburg unter Telefonnummer (07 51) 8 03 - 33 33 in Verbindung zu setzen.

02.12.2022 - 21:03 Uhr

Verlorene Ladung beschädigt Auto

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(Ravensburg) - Auf etwa 2.000 Euro wird der Sachschaden geschätzt, der am Donnerstag an einem Skoda entstand, nachdem er von verlorener Ladung eines vorausfahrenden Autos getroffen wurde.

Der 19 Jahre alte Lenker des Skoda befuhr gegen 23.30 Uhr den Wernerhoftunnel der B 30 in Richtung Friedrichshafen, als ihm eine Holzplatte entgegenflog und die Motorhaube seines Wagens traf.

Die Polizei ermittelt nun wegen des Unfalls. Personen, die Hinweise auf den Verlierer der Holzplatte geben können, werden gebeten, sich unter Tel. (0 75 41) 7 01 - 0 zu melden.

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(Berlin) - Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) will den Bau von Fernstraßen beschleunigen. Das missfällt dem grünen Koalitionspartner. Nicht nur Wasserstraßen, Bahnlinien und Flughafeninfrastruktur sollen seinen Plänen zufolge schneller gebaut und erweitert werden, sondern auch Autobahnen und Bundesstraßen, sofern diese „fest disponiert“ sind oder wenn für sie ein „vordringlicher Bedarf“ festgestellt wurde. Über die Grundsatzfrage, welche Projekte beschleunigt werden sollen, gibt es schon länger Streit mit Umweltministerin Steffi Lemke (Grüne). Zuletzt hatte ihr Haus einen schnelleren Bau von Autobahnen abgelehnt.

„Zur zügigeren Realisierung von Vorhaben im Bereich der Bundesfernstraßen, Bundeseisenbahnen und Bundeswasserstraßen sollen ein vorzeitiger Baubeginn, erweiterte Vorarbeiten und die vorzeitige Besitzeinweisung frühzeitiger ermöglicht werden“, heißt es in dem am Freitag publik gemachten Entwurf Wissings zu einem „Gesetz zur Beschleunigung von Genehmigungsverfahren im Verkehrsbereich“.

Auch der Bau und die Instandsetzung von maroden Brücken und Straßen habe für Wissing Priorität, sagte er der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Wenn dies nicht geschehe, würden die Bürger dauerhaft mit Engpässen leben müssen. „Was wir schon aus der Corona-Pandemie kennen, könnte dann Alltag werden: fehlende Produkte in den Supermärkten zum Beispiel.“

Der Entwurf nennt 46 Straßenbauvorhaben, dazu gehören die umstrittene Verlängerung der A100 in Berlin und der Weiterbau der A20 im Norden von Westerstede in Niedersachsen nach Weede in Schleswig-Holstein. Dann könnten diese im „überragenden öffentlichen Interesse“ und für „öffentliche Sicherheit“ schneller durchgesetzt werden, um der „herausragenden Bedeutung einer leistungsfähigen Fernstraßen-Infrastruktur für das Gemeinwohl gerecht zu werden.“

Der Fokus müsse auf Projekten zur Energiewende, Energiesicherheit und Transformation zur Klimaneutralität liegen, hatte ein Sprecher von Umweltministerin Lemke betont. Den Bau von Autobahnen oder Flughäfen zu beschleunigen, sei nicht per se sinnvoll, weil sie dem Ziel der Klimaneutralität entgegenstünden.

Eine klare Priorisierung von Vorhaben sei nötig, stellte der grüne Rechtspolitiker Lukas Benner im „Spiegel“ heraus. „Wer alles beschleunigt, beschleunigt am Ende gar nichts.“ Kritik gibt es auch von Umweltschützern. Jürgen Resch, Geschäftsführer der Umwelthilfe, sagte: „Die Glaubwürdigkeit dieser Bundesregierung und damit auch der mitregierenden Grünen steht auf dem Spiel.“ Dementgegen sagte FDP-Fraktionschef Christian Dürr, ihn würde es „doch sehr wundern, wenn die Grünen ausgerechnet bei der Planungsbeschleunigung blockieren wollen“.

Noch in diesem Jahr müsse die Regierung aus SPD, Grünen und FDP ein weiteres Planungsbeschleunigungsgesetz verabschieden, womit die Halbierung der Planungszeiten garantiert sei. Justizminister Marco Buschmann (FDP) will Verkehrswege ebenfalls schneller als bislang bauen und hat das in seinen Plänen zur Beschleunigung von Verwaltungsgerichtsverfahren so angestrebt.

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(Baindt / Weingarten / Ravensburg) - Die Klimaaktivisten aus der Besetzung des Altdorfer Waldes haben in der Nacht auf Donnerstag Verkehrsschilder auf der B 30 zwischen Baindt und Oberzell überklebt, um ein Tempolimit auf 100 Kilometer pro Stunde zu erzwingen.

Die Aktion dauerte nach Auskunft der Ravensburger Klimaaktivisten, die sich dazu bekannten, rund neun Stunden. Ziel sei es, darauf aufmerksam zu machen, dass durch ein Tempolimit auf der B 30 CO2 eingespart würde. Pro Tag seien das nach ihren Berechnungen in diesem Bereich rund zehn Tonnen. Das sei genau so viel, wie rechnerisch ein Ravensburger im Durchschnitt pro Jahr in der Atmosphäre ablagert, heißt es in der Mitteilung der Klimaaktivisten. Darin fordern sie ein Tempolimit für Autobahnen und üben Kritik an Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP): „In Zeiten der Energie- und Klimakrise blockiert die FDP selbst einfachste Sicherheitsmaßnahmen wie ein Tempolimit von 100 Kilometer pro Stunde auf Autobahnen. Nach Auskunft des Umweltbundesamtes würde eine solche Begrenzung pro Jahr 5,4 Millionen Tonnen CO2 einsparen.“

Die Aktion auf der B 30 wurde der Polizei gemeldet. Die Aufkleber müssten von der Straßenmeisterei entfernt werden, sagte eine Sprecherin des Polizeipräsidiums Ravensburg. Insgesamt seien 13 Schilder betroffen: Zwei Schilder wurden von den Klimaaktivisten abmontiert, elf wurden überklebt, so die Sprecherin weiter. Die B 30 müsse dafür nicht gesperrt werden. Wie hoch der entstandene Sachschaden ist und ob die Verkehrszeichen beschädigt wurden und ausgetauscht werden müssen, ist noch nicht bekannt.

Der Straßenverkehr wurde nach Auskunft der Polizei durch die Aktion nicht gefährdet. Derzeit werde geprüft, ob und mit welchen Konsequenzen die Klimaaktivisten zu rechnen haben. Das Bekleben von Verkehrsschildern ist in Deutschland untersagt. Im Falle des Verstoßes droht nach dem Bußgeldkatalog ein Verwarngeld von 15 Euro. Man sei auf mögliche Anzeigen eingestellt und vorbereitet, so eine Klimaaktivistin.

30.11.2022 - 20:19 Uhr

Mehr Windräder an der B 30 geplant

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(Bad Waldsee) - Am Mittwoch, 7. Dezember 2023, um 19.00 Uhr, lädt die Ortschaftsverwaltung Michelwinnaden zusammen mit dem Vorhabenträger RES alle Interessierten ins Dorfgemeinschaftshaus (Burg) zu einer Bürgerinformationsveranstaltung ein.

Hier haben Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich frühzeitig zum geplanten Windenergieprojekt auf der Fläche „Osterholz“ nordöstlich von Michelwinnaden zu informieren und Fragen zu stellen.

Die Fläche wurde im Rahmen der „Windenergieoffensive im Staatswald“ von ForstBW ausgeschrieben. Auf der Fläche sind zwei Anlagen geplant und eventuell eine weitere Anlage östlich der B 30.

Projektleiter Markus Kissing wird einen Überblick über das Projekt geben, Restriktionen ansprechen, zum Zeitplan informieren sowie für allgemeine Fragen zur Windenergie zur Verfügung stehen. Oberbürgermeister Matthias Henne und Ortsvorsteher Frieder Skowronski werden ebenfalls anwesend sein und sich am Austausch beteiligen. Die geplanten modernen Windräder sollen pro Jahr nachhaltigen Strom für rund 9.000 durchschnittliche Haushalte erzeugen.

30.11.2022 - 20:11 Uhr

49-Euro-Ticket schwierig einzuführen

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Die Bundesländer wollen das 49-Euro-Ticket im Nah- und Regionalverkehr nun zum 1. April einführen. Das geht aus dem Beschlusspapier der Verkehrsministerkonferenz hervor. Zugleich erwarten die Länder vom Bund, dass eventuell entstehende Mehrkosten zu gleichen Teilen zwischen Bund und Ländern aufgeteilt und gemeinsam getragen werden. Bremens Verkehrssenatorin Maike Schaefer, unter deren Vorsitz die Konferenz stattfand, sagte, ein Starttermin 1. Januar sei zu ambitioniert gewesen. Die Einführung des Tickets sei organisatorisch, rechtlich und finanztechnisch eine große Herausforderung.

30.11.2022 - 20:08 Uhr

Zeugen zu Zusammenstoß gesucht

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(Friedrichshafen) - Nachdem am Dienstag gegen 17 Uhr zwei Pkw an der Einmündung der Abfahrt der B 31 zur Ravensburger Straße (B 30) zusammengestoßen sind, sucht die Polizei Friedrichshafen nach Zeugen.

Bei stockendem Verkehr und offenbar unklarer Verkehrslage kollidierten ein von der B 31 kommender Citroen und auf der B 30 ein stadteinwärts fahrender Skoda. Während am Skoda auf der gesamten Fahrerseite Sachschaden von rund 5.000 Euro entstand, wird dieser an der Citroen-Front auf mehrere hundert Euro geschätzt.

Bei der Verkehrsunfallaufnahme schilderten die Beteiligten unterschiedliche Hergänge, weshalb die Polizei Personen bittet, die den Unfall beobachtet haben, sich unter Tel. (0 75 41) 7 01 - 0 zu melden.

29.11.2022 - 21:46 Uhr

Unfall fordert zwei Verletzte

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(Weingarten) - Zwei Autofahrer sind am Montagmorgen kurz nach 5.30 Uhr bei einem Unfall auf der B 32 verletzt worden.

Eine 38-jährige Lenkerin eines Audi A3, die von Weingarten kommend nach links auf die B 30 in Richtung Ravensburg abbiegen wollte, übersah einen ihr entgegenkommenden 52-jährigen in einem Audi Q3. Beim Abbiegen stieß sie mit dem SUV zusammen.

Sie sowie der 52-jährige erlitten leichte Verletzungen und wurden im Nachgang in einem Krankenhaus ambulant behandelt.

An den Autos entstand ein Gesamtschaden von rund 30.000 Euro. Sie mussten abgeschleppt werden. Die Feuerwehr war zum Abbinden auslaufender Betriebsstoffe ebenfalls im Einsatz.

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(Stuttgart) - Beschäftigte von Verkehrsunternehmen und Teilnehmerinnen und Teilnehmer von „Fridays for Future“ haben am Dienstag in mehreren Städten bundesweit für eine ausreichende Finanzierung des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) demonstriert. In Stuttgart sind nach Angaben der Gewerkschaft ver.di 60 Beschäftigte aus ÖPNV-Unternehmen sowie Aktivistinnen und Aktivisten gemeinsam vor das Finanzministerium gezogen. Anlass waren die Sonderverkehrsministerkonferenz und die bevorstehenden Beratungen zu den Regionalisierungsmitteln im Bundestag.

Mit den Protesten wolle man Bund und Länder auffordern, Verantwortung für die Finanzierung des ÖPNV zu übernehmen. Insbesondere im ÖPNV mit Bussen, Straßen- und U-Bahnen könne die Finanzierungslücke immer schwerer von den Kommunen allein ausgeglichen werden. Schon heute würden deshalb im gesamten Bundesland Baden-Württemberg Fahrpläne ausgedünnt.

Verkehrsunternehmen kritisieren Minister
Kritik übt auch der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV). In einem Schreiben an den baden-württembergischen Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) und Landesfinanzminister Danyal Bayaz (Grüne), mahnen die Verantwortlichen den Finanzierungsrahmen für den ÖPNV im Land an. Ohne eine weitere Aufstockung der Gelder sei das Landesziel zur Verdoppelung des öffentlichen Verkehrs bis 2030 als wichtiger Baustein zur Erreichung der Klimaziele im Verkehr in weite Ferne gerückt, schreibt der Verband an die beiden Minister.

Die zwischen 2022 und 2031 zusätzlich bereitgestellten Regionalisierungsmittel fließen dem Schreiben zufolge vor allem in die Aufrechterhaltung des Bestandsangebots. Es sei nicht nachvollziehbar, dass das Land beabsichtige, diese Mittel ausschließlich im Schienenpersonennahverkehr einzusetzen. Man sehe das Land, neben dem Bund und den Kommunen, beim Ausbau des ÖPNV in besonderer Verantwortung.

Unverständnis an Finanzen
Kein Verständnis zeigte am Montag ein Bündnis aus Gewerkschaften, Verbänden und Organisationen in Baden-Württemberg darüber, dass jeder Euro nur einmal ausgegeben werden kann. Es kritisierte die Zweifel von Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) an den selbstgesteckten Klimazielen im Verkehrssektor.

Das Bündnis forderte mehr Mittel für die Verkehrswende. „Was nützt das 49-Euro-Ticket, wenn der Bus nicht fährt!“, hatte Romeo Edel, Sprecher der „Allianz Mobilitätswende“, gesagt. Kritik übte er insbesondere daran, dass Finanzminister Bayaz die Mittel für die sogenannte Mobilitätsgarantie im Landeshaushalt 2023/24 gestrichen habe.

Kretschmann hatte zuletzt Zweifel geäußert, dass die ehrgeizigen Klimaziele im Bereich Verkehr bis 2030 erreicht werden können. Da man das geplante 49-Euro-Ticket als Land mitfinanzieren müsse, müsse man woanders Abstriche machen.

Kein Geld für Mobilitätsgarantie
Im Etat für die Jahre 2023/2024 gibt es kein Geld für die von Verkehrsminister Winfried Hermann ab 2026 geplante Mobilitätsgarantie. Hiermit sollten die öffentlichen Verkehrsmittel vor allem auf dem Land stark ausgebaut werden. Die im Koalitionsvertrag geplante „Mobilitätsgarantie“ sieht vor, dass alle Orte in Baden-Württemberg von 5 Uhr früh bis Mitternacht mit dem ÖPNV erreichbar sein sollen.

28.11.2022 - 19:40 Uhr

52-jährige übersieht Sprinter

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(Meckenbeuren) - Rund 15.000 Euro Gesamtsachschaden entstand bei einem Verkehrsunfall, der sich am Sonntag gegen 13.45 Uhr an der Einmündung der Bahnhofstraße zur Ravensburger Straße ereignet hat.

Eine 52-jährige Daimler-Fahrerin bog von Brochenzell kommend nach rechts in Richtung Friedrichshafen ein und übersah aus Unachtsamkeit den von links kommenden Sprinter. Beim folgenden Zusammenstoß wurde niemand verletzt.