Neueste Nachrichten


28.03.2020    00:08 Uhr

Feuerwehr beseitigt Ölspur

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(Weingarten) - Zur Beseitigung einer Ölspur rückte die Freiwillige Feuerwehr Ravensburg am Sonntag aus. Anrufer meldeten eine mehrere hundert Meter lange Ölspur auf der Bundesstraße 30 zwischen den Anschlussstellen Ravensburg-Nord und Weingarten. Von den eingesetzten Kräften wurden ca. 700 Meter Straßenverunreinigung abgestreut, gebunden und fachgerecht entsorgt. Ein Verursacher ist bekannt. Während den Maßnahmen kam es zu kleineren Verkehrsbehinderungen.

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(Meckenbeuren) - Ein Zeuge meldete der Polizei am Samstagmorgen gegen 08.15 Uhr den Verdacht eines betrunkenen Autofahrers in Meckenbeuren, welcher dort mit einem auffälligen Ford Sportwagen unterwegs sei.

Das Fahrzeug wurde von Beamten des Polizeireviers Friedrichshafen in Meckenbeuren angetroffen und einer Kontrolle unterzogen. Ein Alko-Test ergab bei dem 26-jährigen Mann aus Ravensburg über 1,3 Promille. Ihm wurde im Krankenhaus von einem Arzt eine Blutprobe entnommen. Der Führerschein wurde von den Beamten einbehalten. Er muss sich nun wegen Trunkenheit im Verkehr verantworten. Außerdem ermitteln die Beamten wegen des Verdachts einer Ordnungswidrigkeit nach dem Waffengesetz, da er mehrere entsprechende Messer mit sich führte.

20.03.2020    19:59 Uhr

Verkehrsfreigabe kostete 10.000 Euro

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(Ravensburg / Berlin) - Die Verkehrsfreigabe der "B30-Süd" am 30.11.2019 bei Ravensburg kostete 10.000 Euro. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hervor (Bundestagsdrucksache 19/17605).

Die Fraktion erkundigte sich nach Spatenstiche und Verkehrsfreigaben im Jahr 2019 bei Bundesfernstraßenprojekten unter Beteiligung eines Vertreters des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur und die damit verbundenen Kosten.

Entsprechend der geltenden mit dem Bundesministerium der Finanzen und dem Bundesrechnungshof abgestimmten Erlasslage, sind die ausrichtenden Länder gehalten, den entsprechenden Kostenrahmen einzuhalten. Je nach Interessenslage und gegebenenfalls anteiliger Baulastträgerschaft steuerten zum Teil auch Länder und Kommunen Beiträge zur Finanzierung und Durchführung der Veranstaltungen bei, schreibt die Regierung. Dem Bund entstanden Kosten von 352.689,32 Euro im Zusammenhang mit den Veranstaltungen.

18.03.2020    19:13 Uhr

Sattelzug kollidiert mit Pannen Lkw

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(Ulm) - Hoher Sachschaden entstand am Dienstag bei einem Auffahrunfall zwischen zwei Lkw auf der B 30.

Kurz vor 19.45 Uhr fuhr ein 53-jähriger mit seinem MAN Sattelzug in Richtung Biberach. Auf Höhe von Wiblingen stand auf dem Standstreifen ein IVECO Lkw. Dessen 46-jähriger Fahrer hatte seinen Lkw nach einem technischen Defekt dort abgestellt. Die Ladepritsche des defekten Lkw war breiter als der Standstreifen und ragte offenbar auf den rechten Fahrstreifen. Der Fahrer des MAN erkannte das Hindernis nicht und kollidierte mit dem IVECO. Durch den Aufprall schob es den IVECO in die Leitplanke. Der stark beschädigte MAN kam etwa 200 Meter später zum Stehen. Verletzte gab es bei dem Unfall nicht.

Zeugen gaben an, dass der Pannen Lkw wohl schon geraume Zeit auf dem Standstreifen stand und offenbar nicht abgesichert war. Die Verkehrspolizei Laupheim hat die Ermittlungen aufgenommen. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 220.000 Euro. Beide Lkw waren nicht mehr fahrbereit. Die B 30 blieb bis etwa 22.50 Uhr voll gesperrt. Ab 23.30 Uhr konnten beide Fahrstreifen wieder freigegeben werden. Durch die Sperrung kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

17.03.2020    19:12 Uhr

Raser erhalten Fahrverbote

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(Hochdorf) - Mit Fahrverboten müssen zwei Fahrer rechnen, die am Montag auf der B 30 bei Hochdorf zu schnell unterwegs waren.

Zwischen 20 und 21 Uhr überwachte die Polizei die Geschwindigkeit in Richtung Ravensburg. Dabei maß sie zwei Fahrer mit 150 und 156 Stundenkilometern. Sie müssen jetzt mit Bußgeldern, zwei Punkten im Zentralregister und einem Fahrverbot rechnen.

Zu schnelles Fahren ist nach wie vor eine der Hauptursachen schwerer Verkehrsunfälle. Deshalb kontrolliert die Polizei die Geschwindigkeiten: Zum Schutz aller Verkehrsteilnehmer, auch derer, die zu schnell fahren.

14.03.2020    21:38 Uhr

Sicherungskasten gerät in Brand

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(Friedrichshafen) - Ein Kurzschluss im Sicherungskasten einer Gaststätte in der Paulinenstraße (B 30) löste am Samstagmorgen gegen 07.00 Uhr einen Brand aus. Es kam zu einer starken Rauchentwicklung. Die 15 Hausbewohner verließen das Gebäude. Die Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen. Die Paulinenstraße war während der Brandbekämpfung voll gesperrt. Der Schaden wird auf ca. 50.000 Euro geschätzt. Verletzt wurde niemand.

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(Berlin) - Das Sonntagsfahrverbot für Lkw soll deutschlandweit bis mindestens Ende April komplett aufgehoben werden. Das kündigte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, Enak Ferlemann (CDU), am Mittwoch im Verkehrsausschuss des Bundes an. Vereinbart wurde dies am Dienstag bei einer Telefonkonferenz zwischen dem Ministerium, den 16 Landesverkehrsministern und Vertretern der in der Verkehrswirtschaft tätigen Verbände, sagte er. Hintergrund der geplanten Maßnahme sei die problematische Versorgung von Lebensmittel- und Drogerieläden in einigen Regionen Deutschlands angesichts der Corona-Krise. Aus Ferlemanns Sicht müsse auch über die Möglichkeit der Sonntagsarbeit nachgedacht werden. Damit soll die Möglichkeit geschaffen werden, dass der Handel die gelieferte Ware gleich abnehme. Es gelte die gesamten Lieferketten zu betrachten.

Einschränkungen im Nah- und Fernverkehr der Bahn seien derzeit nicht vorgesehen. Eine Ausnahme stellten Reisen nach Italien dar. Fernzüge in Richtung Italien endeten zurzeit in Innsbruck (Österreich). Abgesehen davon werden Reisende auf die allgemein bekannten Hygieneregeln hingewiesen. Die Züge werden von der Bundespolizei kontrolliert. Bei Verdachtsfällen werden die Länderpolizeien informiert, die dann weitere Maßnahmen ergreifen.

Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Epidemie sind noch nicht abschätzbar. Besonders stark betroffen sind die Luftverkehrsunternehmen. Es sei mit gravierenden Auswirkungen auf die Branche zu rechnen, so der Staatssekretär. Das gelte auch für die Kreuzfahrtbranche und Reedereien. Es müsse darüber geredet werden, wie dort geholfen werden kann.

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(Ulm) - Weniger schwere Verkehrsunfälle und weniger Verunglückte bei einem gleichzeitigen Anstieg der Unfallzahlen, verzeichnet die Unfallstatistik des Polizeipräsidiums Ulm für das Jahr 2019.

2.898 Verkehrsunfälle mit Personenschaden verzeichnet die Unfallstatistik im Jahr 2019 für den Bereich des Polizeipräsidiums Ulm, die Landkreise Alb-Donau, Biberach, Göppingen, Heidenheim und die Stadt Ulm. Das entspricht etwa jedem achten Unfall, der insgesamt 24.061 Unfälle, die die Polizei im vergangenen Jahr registrierte. Die Zahl der Unfälle, bei denen jemand verletzt oder getötet wurde, ging damit um knapp 5 Prozent gegenüber dem Vorjahr zurück. Auch die Zahl der Verunglückten (Verletzte und Getötete) ging um knapp fünf Prozent von 4.079 auf 3.888 Personen zurück. Darin enthalten sind 41 Menschen, die im Jahr 2019 auf den Straßen in der Region durch Verkehrsunfälle ihr Leben verloren. Zu schnelles Fahren, Missachten der Vorfahrt und Fehler beim Abbiegen sowie falsches Überholen waren die Ursache bei 1.331 Unfällen.

84.838 Geschwindigkeitsverstöße deckte die Polizei 2019 auf. 230 zu schnelle Fahrer ertappte die Polizei täglich allein im Bereich des Polizeipräsidiums Ulm. Hinzu kommen 9.860 Verstöße im Jahresverlauf wegen nicht angelegter Gurte und fehlender Schutzhelme sowie 6.846 Fälle von unerlaubter Handynutzung. Die Polizei vermutet, dass bei fast jedem siebten tödlichen Unfall Ablenkung von Fahrzeugführern zumindest mitursächlich für das Unglück war.

Ebenso gefährlich ist der Konsum von Alkohol und Drogen vor der Fahrt. 714 Fahrer unter Drogeneinfluss hat die Polizei 2019 aus dem Verkehr gezogen, fast doppelt so viele wie im Jahr zuvor. Außerdem hat die Polizei 2019 bei ihren Kontrollen 1.399 Kraftfahrzeugführer mit Alkoholeinfluss festgestellt, fast ein Viertel mehr als im Jahr zuvor. Für 163 Unfälle mit Personenschaden (Vorjahr 143) war Alkoholkonsum, für 28 (Vorjahr 16) die Einnahme von Drogen ursächlich.

Wie die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle mit Verunglückten zurückging, so gingen auch die Zahlen von Unfällen mit Verletzten unter Beteiligung von Autos, Motorrädern, Radfahrern und Fußgänger zurück. Auch die Zahl dieser Unfälle mit Lastwagen ging insgesamt zurück, stagniere aber bei den durch Trucker verursachten Verkehrsunfällen mit Personenschaden, stellt die Polizei fest. Sie blieb nahezu unverändert und betrug 2019 insgesamt 154 Unfälle.

Stark angestiegen ist die Zahl der durch Pedelec-Fahrer verursachten Verkehrsunfälle, bei denen jemand verletzt oder getötet wurde: Um 33 auf 96 Fälle ( 52 Prozent). Mit Sorge blickt die Polizei auf die wachsende Zahl der Verkehrsunfälle, an denen Senioren (Alter: 65 ) beteiligt sind (von 2.009 auf 2.163). Senioren verursachen zwei Drittel dieser Unfälle selbst. Die Zahl der Unfälle mit Personenschaden, die von Senioren verursacht wurden, ist mit 453 dagegen nahezu unverändert.

Die Zahl der Unfälle mit jungen Fahrern (18 - 24 Jahre) sank um vier Prozent auf 2.239 Unfälle. Jedoch ist diese Altersgruppe bei den Unfällen mit Personenschaden noch immer verhältnismäßig stark vertreten, verursachen sie davon doch knapp 19 Prozent bei einem Bevölkerungsanteil von etwa 9 Prozent.

11.03.2020    20:38 Uhr

Auffahrunfall beim Schussentalviadukt

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(Ravensburg) - An der Anschlussstelle Ravensburg-Süd sind am Dienstagmorgen zwei Pkw aufeinander gefahren, wobei Sachschaden entstand.

Gegen 10.20 Uhr bremste eine aus Richtung Bavendorf kommende Opel-Fahrerin auf der B 33 wegen der gerade umschaltenden Ampel vor dem Schussentalviadukt ab. Die Fahrerin des ihr nachfolgenden Personenkraftwagens erkannte das zu spät und fuhr auf. Bei dem Unfall entstand Sachschaden von zirka 7000 Euro. Es wurde niemand verletzt.

10.03.2020    21:22 Uhr

Mercedes schleudert von der Fahrbahn

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(Appendorf) - Weil sie bei schlechten Wetterverhältnissen die Kontrolle verlor, verursachte eine Frau am Montag auf der B 30 einen Unfall mit drei Verletzten und hohem Sachschaden.

Gegen 17.30 Uhr fuhr die 32-jährige von Ravensburg in Richtung Biberach. Am Ende eines Überholabschnitts verlor die Frau die Kontrolle über ihren Mercedes. Zur Unfallzeit herrschten nach einem Graupelschauer winterliche Bedingungen auf der Fahrbahn. Der Mercedes geriet ins Schleudern und kam nach links von der Fahrbahn ab. Dort prallte das Auto gegen eine Schutzplanke und stieß mit einem entgegenkommenden Mitsubishi zusammen. An dem Mitsubishi befand sich ein Anhänger. Der Anhänger riss ab und kollidierte mit einem dahinter fahrenden VW einer 48-jährigen.

Bei dem Unfall erlitten die Unfallverursacherin, der 23-jährige Mitsubishi Fahrer und sein 76-jähriger Beifahrer leichtere Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte sie in ein Krankenhaus.

Der Abschleppdienst kümmerte sich um die drei nicht mehr fahrbereiten Fahrzeuge. Einsatzkräfte der Feuerwehr banden ausgelaufene Betriebsstoffe. Die B 30 musste etwa für zwei Stunden komplett gesperrt werden. Es bestand eine örtliche Umleitung. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 40.000 Euro.