Neueste Nachrichten


14.11.2019    21:15 Uhr

24-jähriger rast in die Innenstadt

Bild

(Ravensburg) - Der Besatzung eines Streifenwagens des Polizeireviers Ravensburg fiel in der Nacht zum Donnerstag gegen 02.15 Uhr auf der Friedrichshafener Straße (B 30) ein Skoda auf, dessen Lenker offensichtlich mit weit überhöhter Geschwindigkeit auf der Bundesstraße in Richtung Innenstadt unterwegs war. Die Polizeibeamten entschlossen sich, den Lenker des Skoda zu überprüfen, sie verloren den Pkw jedoch recht schnell aus den Augen.

In der Jahnstraße wurden die Beamten auf frische Unfallspuren und herumliegende Fahrzeugteile aufmerksam und fanden am Ende einer Ölspur im Franz-Liszt-Weg den Lenker des Skoda, der dort mit einem Unfallschaden in Höhe von etwa 15.000 Euro liegengeblieben war. Gegen den 24-jährigen Lenker des Skoda wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des unerlaubten Entfernens vom Unfallort eingeleitet. Eine etwaige Beeinträchtigung der Verkehrstüchtigkeit lag bei dem 24-jährigen nicht vor.

13.11.2019    18:40 Uhr

Land Rover stößt mit VW-Kombi zusammen

Bild

(Sickenried) - Zeugen sucht die Polizei zu einem Verkehrsunfall, der sich am Dienstagnachmittag gegen 16.15 Uhr an der Einmündung der Kreisstraße 7983 in die Bundesstraße 30 bei Sickenried ereignete.

Die 46-jährige Lenkerin eines Jaguar Land Rover befuhr die Bundesstraße 30 aus Richtung Innenstadt in Richtung Friedrichshafen und bog an der Einmündung der Kreisstraße 7983 in die Bundesstraße 30 nach links auf die Kreisstraße 7983 in Richtung Torkenweiler ab. An der Einmündung kam es hierbei zum Zusammenstoß mit dem 73-jährigen Lenker eines Volkswagen Kombis, der seinerseits von der Kreisstraße 7983 aus Richtung Torkenweiler nach links auf die Bundesstraße 30 in Richtung Friedrichshafen einbog. Bei dem Verkehrsunfall wurde niemand verletzt, der entstandene Sachschaden beträgt etwa 1.500 Euro.

Der 73-jährige gab gegenüber den unfallaufnehmenden Beamten des Polizeireviers Ravensburg an, mit seinem Volkswagen bei grüner Ampel aus Richtung Torkenweiler in die Einmündung eingefahren zu sein. Die 46-jährige erklärte an der Unfallstelle, dass die Ampel an der Bundesstraße 30 aus Fahrtrichtung Innenstadt gesehen nicht in Betrieb gewesen sei. Personen, die der Polizei sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang und zum Betrieb der Ampelanlage an der Einmündung der Tettnanger Straße in die Friedrichshafener Straße geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Ravensburg unter Tel. (07 51) 8 03 -33 33 zu melden.

13.11.2019    17:27 Uhr

B30-Süd ab 2. Dezember befahrbar

Bild

(Ravensburg) - Voraussichtlich am 2. Dezember 2019 wird die "B30-Süd" komplett für den Verkehr freigegeben. Mit dieser Verkehrsfreigabe wird die gesamte Strecke vom bisherigen Ausbauende Ravensburg-Süd bis Hegenberg befahrbar sein und die große Ortsumfahrung Ravensburg fertiggestellt.

Am Samstag, 30. November findet am bisherigen Ausbauende eine Feier statt. Am 1. Dezember werden um 12 und 14 Uhr Führungen angeboten. Am 2. Dezember soll die neue Straße am Vormittag für den Verkehr freigegeben werden.

08.11.2019    19:19 Uhr

Mazda-Lenker übersieht Toyota-Fahrerin

Bild

(Enzisreute) - Eine leicht verletzte Autofahrerin und rund 10.000 Euro Sachschaden sind die Folgen eines Verkehrsunfalls, der sich am Mittwoch gegen 07.45 Uhr auf der B 30 ereignet hat.

Ein 44-jähriger Mazda-Lenker befuhr die Saßweiherstraße, bog nach links auf die B 30 in Richtung Ravensburg ein und übersah hierbei einen auf der B 30 in Richtung Bad Waldsee fahrenden und vorfahrtsberechtigten Toyota. Bei der folgenden Kollision wurde die 44-Jährige Lenkerin des Toyota leicht verletzt.

07.11.2019    18:57 Uhr

Fiat fährt auf Daimler-Benz auf

Bild

(Bad Waldsee) - Rund 10.000 Euro Sachschaden ist die Folge eines Verkehrsunfalls, der sich am Mittwoch gegen 09.45 Uhr auf der B 30 auf Höhe Ausfahrt Bad Waldsee-Nord ereignet hat. Ein 66-jähriger Fiat-Lenker befuhr die Bundesstraße in Fahrtrichtung Ravensburg. Hierbei übersah er vermutlich aus Unachtsamkeit den Daimler-Benz einer 22-jährigen, die verkehrsbedingt anhalten musste und fuhr auf. Beide Verkehrsteilnehmer blieben unverletzt.

07.11.2019    18:56 Uhr

Polizei stoppt betrunkenen Mofa-Fahrer

Bild

(Ravensburg) - Nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis und deutlich alkoholisiert war ein 60-jähriger Mofa-Fahrer, der am Donnerstagmorgen gegen 00.45 Uhr in der Jahnstraße kontrolliert wurde.

Bei der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass der stark unter Alkoholeinfluss stehende Mann schwankte und eine verwaschene Aussprache hatte. Trotz mehrerer Versuche gelang es dem 60-jährigen nicht, einen Atemalkoholtest durchzuführen, weshalb er in ein Krankenhaus gebracht und dort die Entnahme einer Blutprobe veranlasst wurde. Anschließend wurden seine Fahrzeugschlüssel sichergestellt.

Bild

(Bad Waldsee) - Die Stadt Bad Waldsee lässt in ihren Anstrengungen nicht nach die Verkehrssituation an der Bundesstraße 30 auf dem Gemeindegebiet zu verbessern. Am Montag beriet der Ausschuss für Umwelt und Technik die Stellungnahme der Stadt anlässlich der Fortschreibung des Regionalplans Bodensee-Oberschwaben. Dabei gab es eine Überraschung.

Im Fokus der Bemühungen der Stadt stand bisher eine Verbesserung an der B 30 südlich der Stadt Bad Waldsee mit der Forderung von Ortsumfahrungen für Gaisbeuren und Enzisreute. An der bestehenden Ortsumfahrung Bad Waldsee konzentrierten sich die Bemühungen auf neue Anschlüsse der L 300 und L 316, um die Kernstadt weiter zu entlasten.

Im Entwurf des Regionalplans Bodensee-Oberschwaben ist die B 30 vom derzeitigen Ausbauende beim Egelsee bis zum Urbachviadukt Bad Waldsee mit einer Freihaltetrasse eingetragen. Weitere Maßnahmen jedoch nicht. Gleichzeitig zeichnet sich ab, dass die B 30 langfristig sowohl vom Egelsee bis Friedrichshafen, als auch ab der Kreisgrenze bei Englerts bis Ulm zweibahnig errichtet sein wird. Während südlich von Ravensburg eifrig gebaut und geplant wird, ist im Entwurf des Regionalplans Donau-Iller eine zweibahnige Fortführung der B 30 vom derzeitigen Ausbauende bei Biberach bis Englerts vorgesehen. Langfristig verbliebe von Ulm bis Friedrichshafen alleinig auf dem Gemeindegebiet Bad Waldsee ein Torso.

In Ihrer Stellungnahme spricht sich die Stadt Bad Waldsee nun für einen einbahnig, dreistreifigen B 30-Ausbau vom Urbachviadukt Bad Waldsee bis zur Kreisgrenze bei Englerts aus. Im Zuge der Erarbeitung des aktuellen Bundesverkehrswegeplanes habe es eine Verkehrsuntersuchung des Landes gegeben, so die Verwaltung. Diese Untersuchung hat gezeigt, dass dieser Streckenabschnitt zumindest abschnittsweise mittel- und längerfristig an seine Leistungsgrenze kommt. Als Lösung wäre beispielsweise eine Leistungsverbesserung über einen einbahnigen, dreistreifigen Ausbau denkbar. Das Land Baden-Württemberg habe diese Option auch im Rahmen einer Petition, als denkbaren Lösungsansatz angedeutet. Der Bund hat hingegen im Zuge seiner bisherigen Bundesverkehrswegeplanungen signalisiert, den Abschnitt langfristig zweibahnig, vierstreifig ausbauen zu wollen. Doch befindet sich dieser Streckenabschnitt auf Drängen der vorherigen grün-roten Landesregierung nicht mehr im Bundesverkehrswegeplan. Ein zweibahniger Ausbau ist deshalb über Jahrzehnte nicht zu erwarten. Ein einbahnig, dreistreifiger Ausbau der B 30 oder ähnliche Modelle könnten als Brückenstrategie notwendig werden und sollen deshalb im neuen Regionalplan berücksichtigt werden. Seitens der Stadt wird gefordert, dass der B 30-Abschnitt vom Urbachviadukt Bad Waldsee bis Englerts in die Liste der Maßnahmen aufgenommen wird, für die infolge ihrer Regionalbedeutsamkeit eine vorrangige Umsetzung vorgeschlagen wird.

Im Süden der Stadt Bad Waldsee pocht die Stadt darauf, dass für eine Umfahrung von Gaisbeuren im neuen Regionalplan auch die Ostvariante aufgeführt wird. Im Entwurf ist lediglich die Westvariante berücksichtigt. Die Stadt Bad Waldsee beabsichtigt über eine Änderung des Flächennutzungsplans der vereinbarten Verwaltungsgemeinschaft Bad Waldsee-Bergatreute beide Planungsvarianten aufzunehmen.

Die Stadt geht außerdem auf die aus ihrer Sicht hohe Verkehrsbelastung der Ortsdurchfahrten der Landesstraße 285 in Reute und Gaisbeuren ein. Auf Basis heutiger Verkehrsprognosen ist mit einer weiter zunehmenden, allgemeinen Verkehrsentwicklung zu rechnen. In Anbetracht einer im vorliegenden Anhörungsentwurf berücksichtigten großen Gewerbegebietsaufsiedlung der Stadt Aulendorf, müsse darüber hinaus mit einer zusätzlichen verkehrlichen Mehrbelastung der Ortschaften gerechnet werden. Aus Sicht der Stadt sei es daher unabdingbar, diese Mehrbelastungen im Vorfeld zu ermitteln, um Lösungen entwickeln zu können.

Den Vorschlägen folgte der Ausschuss für Umwelt und Technik einstimmig. Sie werden als Stellungnahme gegenüber dem Regionalverband abgegeben.

Bild

(Bad Waldsee / Gaisbeuren) - Der Bebauungsplan „Gewerbegebiet Gaisbeuren 1“ stand am Montag auf der Tagesordnung des Ausschusses für Umwelt und Technik. Die Vorlage der Verwaltung fand im Gremium keine Zustimmung. Ein Gewerbetreibender des bisherigen „Gewerbe- und Industriegebiets Bad Waldsee Süd“ forderte eine zulässige Gebäudehöhe von 14 Metern. Die Verwaltung sah jedoch nur zwölf Meter vor. Auf Antrag der Stadträte ist der Bebauungsplan erneut zu überarbeiten.

Ortsvorsteher Achim Strobel erklärte, dass sich die Verantwortlichen viele Gedanken um die Gebäudehöhe gemacht haben und aus Gründen des Orts- und Landschaftsbildes eine einheitliche Höhe von zwölf Metern für angebracht erachten. Die Räte gaben dennoch dem Ansinnen des Gewerbetreibenden statt, beschränkte eine Gebäudehöhe von 14 Metern jedoch nur auf den Bereich entlang der B 30. Das Gremium folgte diesem Antrag einstimmig.

Bild

(Rißegg) - Am Dienstag sorgte ein Unbekannter auf der B 30 bei Biberach für einen Unfall und ließ hohen Schaden zurück.

Wie die Polizei mitteilt, waren gegen 18 Uhr zwei Autofahrer in Richtung Ravensburg unterwegs. Auf Höhe von Rißegg überholte im zweistreifigen Bereich ein VW-Fahrer einen Citroen. Dem VW kam ein dunkler Kombi entgegen, weshalb der 35-jährige Fahrer nach rechts zog, um einen Frontalzusammenstoß zu vermeiden. Dabei streifte er den Citroen.

Der Unbekannte hatte im einstreifigen Bereich ein Pannenfahrzeug über die doppelt durchgezogene Linie überholt und dazu die Gegenfahrbahn benutzt. Nach der gefährlichen Situation fuhr er einfach weiter. Die beiden geschädigten Fahrer hielten an und stellten Schäden an ihren Autos fest. Der beträgt laut Polizei rund 10.000 Euro. Bislang ist den Ermittlern bekannt, dass der Unbekannte einen dunklen Kombi gefahren haben soll. Die Polizei bittet unter der Telefonnummer (0 73 51) 44 70 um Zeugenhinweise.

06.11.2019    19:01 Uhr

Drei Fahrzeuge an Auffahrunfall beteiligt

Bild

(Ravensburg) - Rund 11.000 Euro Schaden forderte ein Verkehrsunfall, der sich am Dienstag gegen 14.30 Uhr auf dem Schussentalviadukt der B 33 ereignete.

Ein 50-jähriger BMW-Lenker hatte an der Einmündung zur B 30 zu spät bemerkt, dass eine 50-jährige Autofahrerin mit ihrem VW verkehrsbedingt abbremsen musste. Beim Aufprall auf den VW wurde dieser auf einen noch davor stehenden Hyundai einer 35-jährigen geschoben. Alle Unfallbeteiligten blieben unverletzt.


Stand: 15. Nov. 2019 - 18:37 Uhr