Neueste Nachrichten


27.01.2022    18:09 Uhr

Kurve wird 19-jährigem zum Verhängnis

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(Ravensburg) - Glücklicherweise unverletzt ist ein Pkw-Lenker geblieben, der am Mittwochvormittag gegen 10 Uhr auf der B 30 auf der Abfahrt Ravensburg-Nord gegen eine Leitplanke gefahren ist.

Der 19 Jahre alte Fahrer kam aus Richtung Weingarten und fuhr die Abfahrt ab, als er mutmaßlich wegen zu hoher Geschwindigkeit aus der Kurve getragen wurde. Er überfuhr eine Grünfläche und kam auf die Auffahrt zur B 30, wo eine Leitplanke die Fahrt seines Mercedes letztlich stoppte.

Am Wagen des Fahranfängers entstand ein Schaden von rund 7.000 Euro. Der Schaden an der Leitplanke wird auf mehrere hundert Euro geschätzt. Der Pkw musste durch einen Abschleppdienst geborgen werden.

26.01.2022    18:52 Uhr

VW übersieht jungen Audi-Fahrer

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(Weingarten) - Totalschaden ist am Dienstagnachmittag gegen 15.30 Uhr bei einem Verkehrsunfall auf der B 30 auf Höhe von Weingarten entstanden.

Ein VW-Fahrer setzte auf dem Weg nach Biberach zum Überholen eines Transporters vor ihm an. Dabei übersah er einen 19-jährigen, der sich mit seinem Audi auf gleicher Höhe im Überholvorgang befand. Der Fahranfänger bemerkte das Ausscheren des VW und wich mit seinem Wagen nach links aus. Dabei prallte er gegen die Leitplanke und einen Holzpfeiler. Aufgrund des hohen Schadens an seinem Pkw musste der Audi abgeschleppt werden. Am VW des 62 Jahre alten Unfallgegners entstand kein Schaden.

25.01.2022    19:18 Uhr

Verkehrswende auf dem Land

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  • Praxistest: Fahrt im ländlichen Raum in den sechs Kilometer entfernten Nachbarort mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
  • Problem: Der Nachbarort liegt in einem anderen Landkreis.
  • Der Bus fährt von Kallmünz zuerst nach Regensburg, dann über Burglengenfeld nach Dietldorf.
  • Dauer: 3 Stunden und 5 Minuten.
  • Kosten: 11,90 Euro.
  • Eine Autofahrt hätte 10 Minuten gedauert.

25.01.2022    18:52 Uhr

Ohne Auto leben, Teil 3

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Teil 3 - ohne Auto mobil

  • Zwei Familien verzichten in einem Experiment auf das Auto.
  • Ausflug nach Hamburg: vier unterschiedliche Verkehrsmittel und drei Mal umsteigen. Dauer: 2,5 Stunden; drei Mal so lange, wie mit dem Auto. Fehlende Barrierefreiheit: hohe Ein- und Ausstiege in und aus der Bahn; fehlende Fahrstühle an Bahnhöfen. Rückfahrt: Anschlusszug verpasst. Anschlussbus nur knapp erreicht. Anschließend 20 Minuten Fußweg bis nach Hause.
  • Planung Urlaubsfahrt: Keine Lastenradmitnahme in der Bahn. Lastenräder könnten evtl. als Gepäck transportiert werden, allerdings nur bis 31,5 kg. Da das Lastenrad elektrisch fährt, ist ein Transport mit der Bahn trotzdem ausgeschlossen. Kleinkinder können nicht im Taxi mitgenommen werden. Deshalb fährt eine Freundin die Familie mit Gepäck mit dem Auto zum Bahnhof.
  • Es wird bemängelt: schlechte Fahrradinfrastruktur, geringes öffentliches Verkehrsangebot und keine Alternative für den Notfall. Wenn das funktionieren würde, wäre es keine Frage das Auto abzugeben.

21.01.2022    19:13 Uhr

Ohne Auto leben, Teil 2

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Teil 2 - ohne Auto mobil

  • Zwei Familien verzichten in einem Experiment auf das Auto.
  • Es ist kalt und regnet: Kinder wollen im Auto fahren und sind trotzig.
  • Zitat: „Es fühlt sich einfach nur scheiße an, auf das Auto zu verzichten“.
  • Kritik am Experiment: Das Auto ist bequem, bietet Komfort, Freiheit und mehr Möglichkeiten.
  • Krankes Kind, das im ersten Teil mit dem Lastenrad zum Kinderarzt gefahren wurde, ist nun noch kränker. Überlegung: im Notfall das Taxi rufen.
  • Das CarSharing-Angebot ist schlecht ausgebaut, vor allem auf dem Land.
  • 40 kg-Einkauf mit dem Lastenrad ging besser als gedacht. Allerdings ist die Ware nach dem Transport beschädigt.
  • Tochter will mit dem Auto gefahren werden: sagt sie komme nicht mit, weil sie lange Fahrradstrecken nicht mag und ihr die Beine dabei weh tun.
  • Besuch der Bücherei in der Stadt: Der Weg mit dem Auto dauert normalerweise 20 Minuten. Zuerst Bus verpasst. Wartezeit auf den nächsten Bus eine halbe Stunde. Kritik: Der Bus fährt nicht oft genug und ist teurer als das Auto. Dann 40 Minuten unterwegs bis zur Abfahrt des Busses. Im Anschluss die Straßenbahn beim Umsteigen verpasst. Nun 90 Minuten unterwegs. Hin- und Rückweg dauerte am Ende mehr als 150 Minuten.

21.01.2022    18:36 Uhr

Ohne Auto leben, Teil 1

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Teil 1 - ohne Auto mobil

  • Zwei Familien verzichten in einem Experiment auf das Auto
  • Kinder frieren auf dem Weg zur Schule
  • Radwege sind für Lastenräder zu schmal und zu unsicher
  • Ausflüge mit Kindern ohne Auto sind anstrengend
  • Öffentlicher Nahverkehr zu teuer
  • Städte nicht für Radfahrer und Fußgänger geeignet
  • Wege mit dem Fahrrad sind länger und dauern länger
  • Kinder wollen mit dem Auto gefahren werden
  • Idee Ausflug mit dem Fahrrad zum Schwimmbad kommt bei den Kindern nicht gut an, weil sie mit nassen Haaren nicht mit dem Rad fahren wollen
  • Einfacher Weg zum Kinderarzt mit dem Lastenrad dauerte 40 Minuten

21.01.2022    18:09 Uhr

Fahrer nach Unfall gesucht

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(Gaisbeuren) - Mit dem Gegenverkehr zusammengestoßen ist am Donnerstag kurz nach 6 Uhr ein Autofahrer auf der B 30, der im Anschluss davonfuhr. Die Polizei sucht Zeugen.

Der unbekannte Fahrzeuglenker scherte auf Höhe eines Autohändlers aus, um an einem vor ihm fahrenden Lkw vorbeisehen zu können. Dabei stieß er mit seinem Außenspiegel gegen den Spiegel eines entgegenkommenden Daimler.

Ohne sich um den Unfall und den entstandenen Schaden von mehreren hundert Euro zu kümmern, fuhr der Verursacher davon. Das Polizeirevier Ravensburg ermittelt wegen Verkehrsunfallflucht und bittet unter Tel. (07 51) 8 03 - 33 33 um sachdienliche Hinweise.

21.01.2022    00:17 Uhr

Reh springt vor VW

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(Appendorf) - Mit einem Überschlag endete ein Wildunfall, der sich am Donnerstag auf der B 30 ereignet hat.

Ein Reh kreuzte um 4.30 Uhr die B 30 bei Appendorf. Diese befuhr ein 20-jähriger von Biberach in Richtung Ravensburg. Der Fahrer des VW erschrak wohl, wich aus und übersteuerte. Deshalb, so die ersten Ermittlungen der Polizei, überschlug er sich. Da es zu keinem Kontakt kam, blieb das Reh unversehrt. Den Sachschaden am Auto schätzt die Polizei auf etwa 10.000 Euro. Der VW wurde abgeschleppt. Bis etwa 6.15 Uhr blieb die Fahrtrichtung Ravensburg gesperrt.

18.01.2022    18:14 Uhr

Poller umgefahren und geflüchtet

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(Meckenbeuren) - Einen Metallpoller hat ein unbekannter Verkehrsteilnehmer mutmaßlich in der Nacht auf Dienstag in der Ravensburger Straße auf Höhe der Bahnhofstraße umgefahren. Da der Unfallverursacher im Anschluss einfach das Weite suchte ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern, ermittelt die Polizei Friedrichshafen wegen Verkehrsunfallflucht und nimmt sachdienliche Hinweise unter Tel. (0 75 41) 7 01 - 0 entgegen. Die Schadenshöhe ist derzeit noch nicht bekannt.

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(Region) - Seit 2014 legt die „Initiative B30“ jährlich eine Auswertung der Verkehrsstaus auf der Bundesstraße 30 vor. Das Ergebnis der Auswertung der rund 41.300 Verkehrsmeldungen im Jahr 2021 liegt seit dieser Woche vor.

Demnach wurden im Jahr 2021 auf der B 30 von Ulm bis Friedrichshafen 4.939 Verkehrsstaus gezählt - die höchste Zahl seit Beginn der Aufzeichnungen. Die Staulänge summierte sich auf rund 7.660 km und damit ebenfalls dem bisher höchsten Wert. Auto- und Lkw-Fahrer verbrachten rund 2.490 Stunden im Stau. Mehr Staustunden wurden jedoch in den Jahren 2017 bis 2019 gezählt. Die Umweltbelastung durch staubedingte Emissionen betrug rund 386 Tonnen. Das sind 133 Tonnen mehr, als im Jahr 2020.

 

Stauschwerpunkte
Am häufigsten staute sich der Verkehr 2021 im Stadtgebiet von Friedrichshafen (1.202 Staus, 751 Stau-km, 296 Stau-Stunden), bei Gaisbeuren und Enzisreute (694 Staus, 1.803 km, 372 Stunden) sowie von Lochbrücke bis Friedrichshafen (632 Staus, 684 km, 240 Stunden).

Bei der Gemeinde Meckenbeuren ist darauf hinzuweisen, dass im Juli und August 2021 die B 30 von Lochbrücke bis Meckenbeuren wegen Bauarbeiten gesperrt war. Dort konnten in diesem Zeitraum keine Staus gezählt werden.

Am stauanfälligsten waren die Streckenabschnitte: Bad Waldsee bis Baindt (35,3% der Stau-Kilometer), Lochbrücke bis Friedrichshafen einschließlich des Stadtgebiets Friedrichshafen (17,5%) und Ulm bis Dellmensingen (17,2%).

Während von Ulm bis Dellmensingen Baustellen meist zu Staus führten, lagen die Hauptursachen von Bad Waldsee bis Baindt in hohem Verkehrsaufkommen (34,5%), Baustellen (26,3%) und Umleitungen (20,3 %). Von Lochbrücke bis Friedrichshafen war hohes Verkehrsaufkommen die Hauptursache.

 

Werktage besonders betroffen
Die meisten Staus wurden an Werktagen von 7.30 - 8.15 Uhr und 14.55 - 18.00 Uhr gezählt - an Samstagen, Sonn- und Feiertagen hingegen nur wenige. Stauursachen waren vor allem hohes Verkehrsaufkommen (56,4%) und Baustellen (27,1%). Weitere Ursachen waren Umleitungen (4,5%) und Unfälle (4,2%).

Auffällig sind im Jahr 2021 Verkehrsstaus durch Witterungsereignisse, mit einem Anteil von 6,5 Prozent. Zum einen kam es im Winter und Spätherbst zu starken Schneefällen, andererseits im Sommer zu Starkregen. So war die B 30 teils mehrfach bei Biberach, Ummendorf, Hochdorf und Schellenberg überflutet.

 

Staus im Jahresverlauf
Die meisten Staus gab es im Oktober, die wenigsten im Februar. Es entfielen coronabedingt große Messen sowie zahlreiche Feste, Feiern und verkaufsoffene Sonntage. Die weitreichenden Kontaktbeschränkungen in der Pandemie verursachten starke monatliche Schwankungen.

 

Umweltbelastung
Die staubedingte Umweltbelastung wurde erstmals mit der Auswertung für das Jahr 2020 ermittelt. Es entstanden rund 253 Tonnen Umweltschadstoffe: 1 kg Feinstaub (PM), 252.283 kg Kohlenstoffdioxid (CO2), 143 kg Kohlenstoffmonoxid (CO), 16 kg Kohlenwasserstoffe (HC), 1 kg Schwefeldioxid (SO2) und 297 kg Stickstoffoxide (NOx).

2021 waren es nun rund 386 Tonnen: 1,4 kg Feinstaub (PM), 384.989 kg Kohlenstoffdioxid (CO2), 226 kg Kohlenmonoxid (CO), 23 kg Kohlenwasserstoffe (HC), 1,8 kg Schwefeldioxid (SO2) und 493 kg Stickstoffoxide (NOx).

Berücksichtigt wurden in dieser Auswertung u.a. Änderungen im Verkehrsaufkommen, der Verkehrsstruktur und der Antriebsarten im Fahrzeugbestand. Die infrastrukturellen, betrieblichen und physikalischen Parameter, wie Ausbaustand, Streckenlänge, Lage, Längsneigung und zulässige Höchstgeschwindigkeit sowie Annahmen zur Fahrphysik und Aerodynamik blieben dagegen gleich.