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22.09.2019    19:39 Uhr

Gutachten für Ortsumgehung wird erstellt

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(Ingoldingen) - Die Gemeinde Ingoldingen wird ein Verkehrsgutachten für eine Umgehungsstraße in Auftrag geben. Das beschloss der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig. Das Gutachten wird von einem Ludwigsburger Ingenieurbüro für knapp 40.000 Euro erstellt.

Im vergangenen Jahr seien mehr als 10.000 Fahrzeuge täglich auf der L 284 durch Ingoldingen gefahren, davon etwa 17 Prozent Lastwagen. Das Land Baden-Württemberg erkennt diese Zahlen aber nicht an und fordert ein neues Gutachten. Bislang geht das Land von den Zahlen aus dem Jahr 2011 aus. Damals wurden rund 6.000 Fahrzeuge mit neun Prozent Schwerlastverkehr gezählt. Mit diesen Zahlen hätte Ingoldingen keine Chance auf eine Umgehungsstraße, so der Bürgermeister.

Das Gutachten soll auch deshalb erstellt werden, weil das Land gerade neue Bewertungen des Generalverkehrsplans vornimmt. Landesverkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) bemängelte im Frühjahr dieses Jahres ebenfalls die Zahlen der Gemeinde: Es seien aktuelle verlässliche Zahlen notwendig. Bei mehreren Gesprächen im Regierungspräsidium Tübingen sei ebenfalls die Notwendigkeit eines neuen Gutachtens bekräftigt worden.

Bürgermeister Schell wies in der Sitzung des Gemeinderates darauf hin, dass unabhängig von einer möglichen Umgehungsstraße der weitere Ausbau der B 30 bei Appendorf im Bundesverkehrswegeplan vorgesehen ist. Geplant sei dabei eine neue Anschlussstelle an der Straße zwischen Degernau und Hochdorf. Damit hätten Appendorf und auch Degernau keinen Durchgangsverkehr mehr. Schell sprach von einem signalisierten Planungsbeginn 2023.

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(Tettnang) - 1.450 Unterschriften gegen die Ost-Trasse nahm Regierungspräsident Klaus Tappeser am Freitag in Walchesreute entgegen. Auf dem Hillebrand-Hof traf er die Gegner.

Vorgetragen wurde dem Regierungspräsident, dass die Trassenführung der geplanten vierstreifigen Ost-Trasse ungünstig sei, die an Kau entlang führen soll. Wiltrud Lehle erklärte: Die Trasse sei länger, gefährde die Nahversorgung und auch die Existenz landwirtschaftlicher Betriebe. Ulrich Weber, Landwirt aus Walchesreute, meinte, dass ein Zerschneiden der landwirtschaftlichen Fläche durch die Trasse dazu führe, dass nicht mehr nutzbare Äcker übrig blieben. Landwirt Günther Probst bekräftigte die mangelnde Verfügbarkeit von Ausgleichsflächen und wies auf das Volksbegehren "Rettet die Bienen" hin. Dadurch seien auch Flächen im Landschaftsschutzgebiet Tettnanger Wald risikobehaftet. Die Flächen müssten aber in nutzbarer Nähe sein.

Klaus Tappeser erklärte, eine Straße zu bauen, die jedem gefällt, schaffen wir nicht. Die Region prosperiere, man brauche die Straßen, um die Situation zu verbessern. Das Regierungspräsidium werde eine rechtssichere Planung vorlegen, versprach er. Auch den Wunsch Wiltrud Lehles nach einem runden Tisch nahm er auf. Bezüglich der Ostvariante sagte Tappeser, dass er mit den Landwirten zusammenarbeiten wolle. Die Ost-Trasse habe den Vorteil, dass sie den Verkehr besser als andere Trassen bündle. Der Gesamtflächenverbrauch mit Abfahrten und anderen Einrichtungen sei nicht viel höher als bei der anderen Trasse. Auch verwies er auf die Naturschutzbelange.

Lehle kritisierte, dass eine Verteilung des Verkehrs doch die bessere Variante sei. Landwirt Wolfgang Ruther verwies darauf, dass eine Gerade in der Anbindung von Friedrichshafen an Ravensburg der kürzeste Weg sei.

Alle Argumente seien für ihn nachvollziehbar, sagte Matthias Kühnel, Projektleiter beim Regierungspräsidium. Für ihn sei es schlimm, dass die anderen Alternativen nicht haltbar gewesen seien. Es sei nur Ost übrig geblieben.

Franz Feil, Landschaftsplaner beim Regierungspräsidium, erwiderte Argumente, dass es auch Ausnahmeregeln gebe. Bei der Variante West existieren im Brochenzeller Wald gefährdete Arten. Ein Ausgleich sei nicht machbar. Hätte es keine Alternative gegeben, wäre gar nichts gegangen. Allerdings sei Ost im Vergleich zum Brochenzeller Wald artenschutzrechtlich zumutbar.

Wiltrud Lehle kritisierte, dass mit der Zielsetzung der Schaffung dieser Achse neue Gewerbeflächen an der Trasse entlang in großem Ausmaß geschaffen würden. Meckenbeurens Bürgermeisterin Elisabeth Kugel und Tettnangs Bürgermeister Bruno Walter entgegneten, dass keine neuen Gewerbeflächen entlang der Trasse geplant seien und dass auch die auszuweisende Fläche im Regionalplan beschränkt ist.

19.09.2019    21:12 Uhr

Motorradfahrer übersehen

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(Reute) - Leicht verletzt wurde der 21-jährige Lenker eines Kleinkraftrads bei einem Verkehrsunfall am Mittwochabend gegen 19.15 Uhr an der Einmündung der Pestalozzistraße in die Hauptstraße (B 30).

Ein 66-jähriger Fahrer eines SUV wollte von der Pestalozzistraße in die Hauptstraße einbiegen und übersah hierbei den aus Richtung Friedrichshafen herannahenden und vorfahrtsberechtigten Motorradfahrer, der seinerseits nach links in die Pestalozzistraße abbiegen wollte. Durch die folgende Kollision stürzte der 21-jährige und zog sich leichte Verletzungen am Fuß zu. Er wurde vorsorglich vom Rettungsdienst zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. An den am Unfall beteiligten Fahrzeugen entstand ein Gesamtsachschaden von etwa 2.000 Euro.

Im Rahmen der polizeilichen Verkehrsunfallaufnahme stellten die Beamten bei dem Pkw-Lenker Anzeichen von Alkoholeinwirkung fest. Ein daraufhin durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von etwas über 0,35 Promille. Dem 66-jährigen wurde daraufhin in einem Krankenhaus eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein zunächst einbehalten. Der Autofahrer gelangt entsprechend zur Anzeige.

19.09.2019    21:05 Uhr

Nach Unfall geflüchtet

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(Oberhofen) - Wegen unerlaubten Entfernens von der Unfallstelle hat sich eine Autofahrerin zu verantworten, die am Mittwochnachmittag gegen 14.00 Uhr einen Verkehrsunfall mit einem Sachschaden von rund 10.000 Euro auf der Kreuzung B 30/B 467 bei Ravensburg-Oberhofen verursachte.

Die 55-jährige Lenkerin eines BMW-Mini hatte die Bundesstraße 467 von Tettnang kommend befahren und war auf der Kreuzung auf den linken Fahrstreifen ausgeschert, um eine vorausfahrende 18-jährige Pkw-Lenkerin zu überholen. Dabei wurde sie von einer Fahrzeuglenkerin überholt, die vermutlich dazu die Gegenfahrspur benutzte. Beim Wiedereinscheren prallte diese gegen das Auto der 55-jährigen, die aufgrund des seitlichen Anstoßes nach rechts lenkte und hierbei gegen den Pkw der 18-jährigen stieß.

Nachdem die Fahndung der Polizei nach der Verursacherin zunächst erfolglos verlief, meldete sich diese etwa eine Stunde später bei der Polizei und räumte ein, an dem Verkehrsunfall beteiligt gewesen zu sein.

19.09.2019    21:02 Uhr

Trotz Gegenverkehr abgebogen

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(Mariatal) - Zwei Verletzte und Sachschaden von rund 7.000 Euro forderte ein Verkehrsunfall am Donnerstagmorgen gegen 05.30 Uhr auf der B 30 bei Ravensburg.

Eine 46-jährige Autofahrerin war von Untereschach kommend in Richtung Ravensburg gefahren und hatte in Höhe der Einmündung zum Gewerbegebiet Mooswiesen nach links abbiegen wollen. Hierbei missachtete sie den Vorrang einer entgegenkommenden 31-jährigen Pkw-Lenkerin und stieß mit deren Fahrzeug zusammen.

Beide Autofahrerinnen wurden vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Die 31-jährige erlitt bei der Kollision einen Schock, eine Gehirnerschütterung sowie schwere Prellungen und wurde zur Überwachung stationär aufgenommen. Im Fahrzeug der verletzten Frau befand sich außerdem ein Hund, der aufgrund seiner Verletzungen von einem Tierarzt operiert werden musste.

Die beiden total beschädigten Autos wurden abgeschleppt. Während der Einsatzmaßnahmen kam es für die Dauer von etwa zwei Stunden zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

19.09.2019    20:58 Uhr

21-jähriger missachtet Vorfahrt

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(Äpfingen) - Vermutlich unter Drogen stand ein Autofahrer, der am Dienstag bei Warthausen unterwegs war.

Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, sei der Mann zunächst gegen 18.15 Uhr auf der B 30 in Richtung Ulm unterwegs gewesen. Bei der Abfahrt Biberach-Nord/Schemmerhofen wollte er mit seinem Skoda nach links in Richtung Warthausen fahren. Dabei übersah er einen aus Richtung Äpfingen kommenden BMW, der auf die B 30 abbiegen wollte. Die Autos stießen zusammen, die Fahrer blieben glücklicherweise unverletzt. Den Sachschaden an den Fahrzeugen schätzt die Polizei auf 4.000 Euro.

Bei der Unfallaufnahme hatte die Polizei den Verdacht, dass sich der Skoda-Fahrer unter der Einwirkung von Drogen ans Steuer gesetzt hatte. Das bestätigte ein Test, weshalb der Mann eine Blutprobe abgeben musste. Nun muss er mit einer Strafanzeige rechnen.

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(Friedrichshafen) - Leicht verletzt wurde ein 81-jähriger Rollstuhlfahrer mit einem sogenannten Handbike bei einem Verkehrsunfall am Montagabend gegen 19.45 Uhr an der Kreuzung Ailinger Straße/Paulinenstraße/Montfortstraße.

Der Rollstuhlfahrer ordnete sich von der Ailinger Straße kommend zunächst auf der Linksabbiegespur ein und fuhr dann bei Grün verbotswidrig geradeaus über die Kreuzung in Richtung Montfortstraße. Hierbei kollidierte er mit einer zur gleichen Zeit aus der Montfortstraße kommenden und ordnungsgemäß in Richtung Paulinenstraße abbiegenden 48-jährigen Pkw-Lenkerin. Der 81-jährige wurde vom Rettungsdienst zunächst in ein Krankenhaus gebracht, konnte dieses nach ambulanter Behandlung aber wieder verlassen.

17.09.2019    18:53 Uhr

Brücke, Bauwagen und Wände beschmiert

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(Ravensburg) - Wegen Sachbeschädigung ermittelt die Polizei gegen unbekannte Täter, die zwischen vergangenem Freitag und Montag großflächig Brückenpfeiler, Bauwagen und Wände im Bereich der B 30 neu bei Ravensburg besprühten. Die Schriftzüge sind teilweise mit weißer Farbe bemalt und anschließend mit Spray umrandet und teilweise nur gesprayt. Die Größe variiert und füllt teilweise Flächen von 20 mal 20 Meter aus. Festgestellt wurden die Schriftzüge "DATA rgr", "rgr" , "ADIBK", "RGR19", "DALIBOR", "RUNDE GUMMI REIFENBANDE" "MC POMMES", "BIG DATA". Sachdienliche Hinweise erbittet die Polizei Ravensburg unter Tel. (07 51) 8 03 - 33 33.

17.09.2019    18:52 Uhr

An Ampel nicht aufgepasst

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(Ravensburg) - Eine leicht verletzte Person sowie Sachschaden von rund 6.000 Euro an drei Fahrzeugen sind die Folgen eines Verkehrsunfalls am Montag gegen 11.00 Uhr auf der B 33.

Ein 49-jähriger Sattelzug-Lenker war auf der B 33 von Bavendorf kommend in Richtung Ravensburg unterwegs und sah, dass die Ampel an der Einmündung zur B 30 bereits auf Gelblicht umschaltete. Er entschloss sich, nicht abzubremsen, weil er davon ausging, sonst im Einmündungsbereich zum Stehen zu kommen. Beim Einfahren in den Einmündungsbereich zeigte die Ampel für den Sattelzug-Fahrer gemäß den ersten Ermittlungen Rotlicht. Ein 30-jähriger Ford-Lenker fuhr von der B 30 bereits bei Grünlicht los, um nach links in die B 33 abzubiegen. Hierbei stieß er mit der vorderen rechten Fahrzeugseite gegen die linke hintere Seite des Sattelzug-Aufliegers. Durch den Aufprall wurde der Pkw nach links abgewiesen und schleuderte seitlich gegen eine verkehrsbedingt aus der Gegenrichtung vor der Ampelanlage wartende 73-jährige Audi-Lenkerin. Dabei wurde der 30-jährige Ford-Lenker leicht verletzt. Beide Pkw waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Verkehr wurde an der Unfallstelle vorbeigeleitet.

17.09.2019    18:50 Uhr

24-jähriger unter Drogeneinfluss gestoppt

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(Ravensburg) - Im Rahmen einer Verkehrskontrolle in der Jahnstraße wurde am Dienstag gegen 03.15 Uhr ein 24-jähriger Pkw-Fahrer von der Polizei gestoppt. Im Laufe der Verkehrskontrolle konnten Anzeichen festgestellt werden, welche auf einen Betäubungsmittelkonsum hindeuteten. Ein vor Ort durchgeführter Drogen-Schnelltest verlief positiv auf THC. Dem Betroffenen wurde nach einer Blutentnahme die Weiterfahrt für 24 Stunden untersagt, der Pkw-Schlüssel wurde sichergestellt.


Stand: 23. Sep. 2019 - 06:48 Uhr