
(Bodenseekreis) - Von Mitte Juli bis Mitte August steigt im Bodenseekreis das Risiko für Wildunfälle. Während der Rehbrunft sind Rehe deutlich aktiver als sonst und überqueren Straßen häufig unvermittelt. Das Forstamt des Bodenseekreises bittet deshalb alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer, besonders aufmerksam zu fahren und die Geschwindigkeit in gefährdeten Bereichen anzupassen. Besonders in den frühen Morgenstunden, während der Dämmerung und in der Nacht kommt es vermehrt zu Wildwechseln. Betroffen sind vor allem Straßen entlang von Wäldern und Feldfluren.
Das Forstamt empfiehlt besonders achtsam zu fahren. Von riskanten Ausweichmanövern wird abgeraten. Sie führen oft zu schwereren Unfällen als eine Kollision mit dem Wildtier. Eine kontrollierte Bremsung bei gleichzeitig festgehaltenem Lenkrad ist in der Regel die sicherste Reaktion.