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20.04.2018    18:25 Uhr   -   von Franz Fischer   -   Nr. 6215   -   182

Regierungspräsidium informiert über Baustellen

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(Region) - Das Regierungspräsidium Tübingen plant im Jahr 2018 in den Landkreisen Alb-Donau, Biberach, Ravensburg und dem Bodenseekreis zahlreiche Erhaltungs- und Sanierungsmaßnahmen an Bundesfern- und Landesstraßen.

Diese Baumaßnahmen werden von den Verkehrsteilnehmern und Berufspendlern viel Geduld abverlangen. Zum Erhalt des bestehenden Straßennetzes und damit zur Sicherstellung der Mobilität sind diese Bauvorhaben aber unerlässlich, so Regierungspräsident Klaus Tappeser am Freitag.

Mehrere Baustellen sieht das Regierungspräsidium auch an der Bundesstraße 30 vor:

B 30, Fahrbahndeckenerneuerung und Bauwerkinstandsetzung Laupheim Mitte- Donaustetten

Die Fahrbahn der B 30 erhält zwischen Laupheim Mitte und Donaustetten in Fahrtrichtung Ulm inklusive Anschlussäste auf rund 7,4 Kilometern Länge einen neuen Belag. Im Zuge dieser Maßnahme wird auch eine etwa 140 Meter lange Brücke über die Schmiehe und die K 7373 zwischen Dellmensingen und Humlangen saniert. Die seit dem 3. April 2018 laufende Belagserneuerung mit Kosten von etwa 1,7 Millionen Euro soll Anfang Mai 2018 abgeschlossen sein. Die Brückeninstandsetzungsarbeiten, für die rund 1,1 Millionen Euro veranschlagt sind, dauern voraussichtlich bis September 2018.

B 30, Bauwerkinstandsetzung der Brücke der L 284 bei Appendorf

Die Instandsetzung des Überführungsbauwerks der L 284 über die B 30 soll in der Woche vor Pfingsten beginnen und bis Mitte September 2018 dauern. Die Kosten in Höhe von rund 850.000 Euro trägt der Bund.

L 291, Fahrbahndeckenerneuerung von der B 30 AS RV Nord bis Vorberg

Nicht auf der B 30, aber in direktem Umfeld liegt eine weitere Baustelle: Der Fahrbahnzustand der L 291 zwischen der B 30-Anschlussstelle Ravensburg Nord und Vorberg ist charakterisiert durch Rissbildungen, Ausmagerungen sowie teilweiser Spurrinnenbildung. Die Fahrbahnschäden lassen darauf schließen, dass der bestehende Straßenaufbau für die dort vorhandene Verkehrsbelastung nicht mehr ausreicht. Infolge dieser Überbelastung sind die bituminösen Schichten so stark geschädigt, dass sie vollständig erneuert werden müssen. Es ist vorgesehen, den rund 800 Meter langen Abschnitt im August und September 2018 zu sanieren. Für die auszuführenden Arbeiten ist für rund zwei Wochen eine Vollsperrung erforderlich. Die Kosten belaufen sich auf rund 210.000 Euro und werden vom Land getragen.

B 30, Ortsumfahrung Ravensburg Bauabschnitt VI

Im Zuge der Maßnahme ist seit 2016 die insgesamt 740 Meter lange Grundwasserwanne als aufwändigstes Bauwerk im gesamten Streckenabschnitt im Bau. Die Fertigstellung der 600 Meter langen Stahlbetonwanne ist für Sommer 2018 geplant. Im April 2018 ist der Baubeginn des letzten noch zu erstellenden Brückenbauwerks erfolgt. Die Straßenbauarbeiten für die Abschnitte "AS RV Süd " AS Gewerbegebiet Karrer" und "B 30 alt - Bauende (Anschluss B 467 bei Obereschach)"sollen im Sommer 2018 beginnen und Mitte 2019 abgeschlossen sein. Im Anschluss werden dort in 2019 die in diesem Bereich vorgesehenen Lärmschutzwände hergestellt. Mit den Straßenbauarbeiten im Abschnitt "Anschluss Gewerbegebiet Karrer - B 30 alt" wurde im August 2017 begonnen. Die Fertigstellung beziehungsweise Verkehrsfreigabe dieses Abschnittes und die damit verbundene verkehrliche Entlastung des Ortsteils Untereschach ist für Herbst 2018 vorgesehen. Die Verkehrsfreigabe des gesamten Bauabschnitts VI der Ortsumfahrung von Ravensburg kann voraussichtlich Ende 2019 erfolgen. Die Rückbau- und Landschaftsbauarbeiten sowie die Ausgleichsmaßnahmen sind im Anschluss an die Verkehrsfreigabe geplant. Die Gesamtkosten werden nach aktuellem Stand rund 75 Millionen Euro betragen und vom Bund getragen.

B 31, Fahrbahndeckenerneuerung Friedrichshafen – Eriskirch

Zurzeit erfolgt die Fahrbahndeckenerneuerung der B 31 zwischen Friedrichshafen und Eriskirch. Auf einer Länge von 6,6 Kilometern ist eine Fläche von rund 48.000 Quadratmeter Straße zu sanieren. Die Sanierung ist auf Grund diverser Schäden, wie zum Beispiel Risse im Fahrbahnbelag, fehlendem Verbund zwischen den einzelnen Asphaltschichten sowie den Verdrückungsschäden in der Fahrbahn erforderlich. Mit der Fertigstellung ist voraussichtlich bis Mitte Juni 2018 zu rechnen. Die voraussichtlichen Baukosten für die Gesamtmaßnahme liegen bei rund 2,2 Millionen Euro und werden vom Bund getragen. Während der Arbeiten wird der Verkehr in Richtung Friedrichshafen u.a. über die B 30 über Lochbrücke umgeleitet.

Radwege

Zusätzlich zur Umsetzung der Straßenbaumaßnahmen wird das Radwegenetz entlang der Bundes- und Landesstraßen ausgebaut sowie vorhandene Netzlücken geschlossen. In diesem Zusammenhang plant das Regierungspräsidium einen Radweg an der B 30 von Baindt/Sulpach bis Bad Waldsee/Enzisreute. Wie berichtet soll der Bau im Herbst beginnen und der Weg noch in diesem Jahr befahrbar sein. Jedoch führt der Radweg nicht nach Enzisreute: Es wird lediglich der bestehende Wirtschaftsweg von Sulpach bis zum Schanzwiesweiher asphaltiert. Ab dort wird der Fahrbahnbelag auf dem bestehenden Gemeindeverbindungsweg nach Kümmerazhofen erneuert. Die Kosten betragen rund 450.000 Euro, davon übernimmt die Stadt Bad Waldsee 120.000 Euro, den Restbetrag trägt der Bund.


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