Neueste Nachrichten


09.08.2020    19:06 Uhr

Mann stößt 56-jährigen Treppe hinab

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(Friedrichshafen) - In der Nacht von Samstag auf Sonntag, etwa um Mitternacht, kam es in der Montfortstraße zwischen zwei Männern zu einem Streitgespräch. Im weiteren Verlauf schlug der bislang Unbekannte auf den anderen ein und stieß ihn eine Treppe hinab. Der 56-jährige zog sich hierbei eine stark blutende Wunde am Kopf und mehrere Prellungen zu. Zeugen werden gebeten sich mit dem Polizeirevier Friedrichshafen unter Tel. (0 75 41) 7 01 - 0 in Verbindung zu setzen

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(Region) - Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und die ÖDP in der Regionalversammlung wollen für den Altdorfer Wald weder ein Biosphärengebiet noch ein Landschaftsschutzgebiet. Die Ausweisung verhindere potentielle Standorte für Windenergieanlagen.

In einer Pressemitteilung erklären die Fraktionsvorsitzenden Ulrich Walz aus Bad Wurzach und Ulrich Lenski aus Salem, einen weiträumigen Grundwasserschutz und keinen weiteren Standort zum Kiesabbau im Altdorfer Wald zu wollen. Ein Landschaftsschutzgebiet verhindere den Kiesabbau nicht, aber die Ausweisung potentieller Standorte für die Windenergie. Geplant werden aktuell zwei Windparks: Zwischen Mochenwangen und Zollenreute sowie Bergatreute und Enzisreute. Das Naturjuwel Altdorfer Wald nehme keinen Schaden, wenn an windgünstigen Standorten Anlagen für regenerative Energien entstünden. Diese Anlagen würden für den Klimaschutz benötigt. Im Gegensatz zu den Grünen und der ÖDP im Kreistag wollen sie auch kein Biosphärengebiet.

Der Wald müsse verstärkt geschützt werden, aber auf eine andere Weise. Das der Altdorfer Wald geschützt werden muss, darüber waren sich alle Fraktionen im Kreistag Ravensburg in der jüngsten Sitzung einig. Darüber, wie der Wald zu schützten ist, jedoch nicht.

06.08.2020    20:07 Uhr

Knochenbruch nach Radsturz

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(Friedrichshafen) - Bei einem Sturz mit ihrem Fahrrad hat sich eine 65 Jahre alte Frau am Dienstagmorgen um kurz vor 11 Uhr in der Paulinenstraße (B 30) einen Knochenbruch und mehrere Schürfwunden zugezogen. Die Frau wollte mit ihrem Mountainbike auf einen Radweg auffahren und rutschte beim Überfahren des Randsteines ab. Aufgrund ihrer Verletzungen musste sie in ein Krankenhaus gebracht werden.

06.08.2020    20:05 Uhr

Ford rammt Verkehrszeichen

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(Enzisreute) - Am Mittwochnachmittag ist zwischen dem Egelsee und Enzisreute ein Ford Galaxy von der B 30 abgekommen und hat ein Verkehrsschild gerammt. Der 33 Jahre alte Fahrer war kurz unaufmerksam, kam nach links und verlor dann die Kontrolle über sein Auto. Er blieb trotz des heftigen Aufpralls unverletzt. Ein Abschleppdienst kümmerte sich um die Bergung des demolierten Vans.

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(Stuttgart) - Tief stehende Sonne, eine nasse Fahrbahn oder ein Wildwechsel können für Verkehrsteilnehmende außerorts zur Gefahr werden, wenn die Geschwindigkeit nicht der Situation angepasst wird. Darauf macht die Verkehrssicherheitskampagne „Vorsicht.Rücksicht.Umsicht“ des Ministeriums für Verkehr aufmerksam - dieses Jahr mit dem Schwerpunkt „Sichere Landstraßen“.

Ein Teil der Kampagne ist eine Schilder-Aktion, zu der Verkehrsminister Winfried Hermann am Mittwoch am Parkplatz des Schwaben Parks bei Kaisersbach (Rems-Murr-Kreis) den Startschuss gegeben hat. Mehr als 100 Schilder auf Parkplätzen in ganz Baden-Württemberg weisen auf die möglichen Unfallgefahren außerorts hin. Der Minister enthüllte im Rahmen eines Pressetermins auf dem Parkplatz des Schwaben Parks eines der Schilder, die von nun an im ganzen Land zu sehen sind.

„Die Geschwindigkeit zu senken kann Leben retten und ist außerorts besonders wichtig“, sagte Verkehrsminister Hermann. „Wir appellieren daher an alle Verkehrsteilnehmenden: Achten Sie auf Faktoren wie Nässe, Lichtverhältnisse oder möglichen Wildwechsel und reduzieren Sie Ihre Geschwindigkeit - auch unter die zulässige Höchstgeschwindigkeit. So können Sie in gefährlichen Situationen besser reagieren. Sie haben Ihre Sicherheit und die anderer Verkehrsteilnehmenden zu einem großen Teil selbst in der Hand!“

Bei sogenannten Geschwindigkeitsunfällen außerorts bewegen sich Verkehrsteilnehmende in vielen Fällen innerhalb der zulässigen Höchstgeschwindigkeit, passen aber die Geschwindigkeit nicht den äußeren Bedingungen an. Vorausschauendes Fahren bedeutet, äußere Faktoren, aber auch das Verhalten von anderen Verkehrsteilnehmenden zu berücksichtigen. Die maximal erlaubte Geschwindigkeit sollte nur bei optimalen Bedingungen gefahren werden. Außerhalb von Ortschaften ereignen sich zwar insgesamt nur rund ein Drittel der Verkehrsunfälle, jedoch verunglücken dort dreimal so viele Menschen tödlich wie innerorts. Besonders häufig betroffen sind Motorradfahrende.

2019 hat das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg seine mehrjährige Verkehrssicherheitskampagne „Vorsicht. Rücksicht. Umsicht“ gestartet. Im Kampagnenjahr 2019 lag der Schwerpunkt auf Unfälle im ruhenden Verkehr. In diesem Jahr wird das Schwerpunktthema „Sichere Landstraße“ in den Mittelpunkt gerückt: Hier ereignen sich knapp 60 Prozent der tödlichen Verkehrsunfälle. 2019 waren dies 281 von insgesamt 437.

05.08.2020    19:58 Uhr

Aufgefahren: 8.000 Euro Schaden

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(Lochbrücke) - Da er das Bremsen des voranfahrenden Autos übersehen hat, hat ein 27-jähriger Autofahrer am Montagabend gegen 18 Uhr in der Seestraße (B 30) einen Verkehrsunfall mit 8.000 Euro Sachschaden verursacht. Der 54 Jahre alte Fahrer eines Daimlers bremste an einer Ampelanlage, als der hinterherfahrende VW auffuhr. Die Beteiligten blieben unverletzt.

05.08.2020    19:57 Uhr

Betrunkener streitet mit Jugendlichen

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(Friedrichshafen) - Zuerst hat er sich mit einer Gruppe Jugendlicher gestritten, dann stieg er in seinen Pkw, um zwei Jugendliche zu verfolgen.

Der Mann geriet am Dienstagabend in der Paulinenstraße (B 30) mit vier Jugendlichen in Streit. Kurz nach 20 Uhr kam es zu einem Gerangel. Zwei der Jugendlichen gelang es zu flüchten. Dies veranlasste den 58-jährigen, in seinen Dacia zu steigen und die Jugendlichen zu verfolgen.

Zeugen der Rangelei hatten inzwischen die Polizei verständigt, die den Dacia während der Fahrt entdeckte und anhielt. Die Beamten stellten beim Gespräch fest, dass der Mann stark nach Alkohol roch. Da er einen Atemtest verweigerte, musste er die Beamten zu einer Blutentnahme begleiten. Dies verweigerte er und sperrte sich gegen das Mitnehmen, weshalb ihm die Polizeibeamten Handschellen anlegten. In einem Krankenhaus wurde ihm Blut abgenommen.

Gegen den 58-jährigen wird wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr und Widerstands ermittelt. Welche Hintergründe der vorrangegangenen Streitigkeit zugrunde liegen, klärt derzeit das Polizeirevier Friedrichshafen.

04.08.2020    20:02 Uhr

Peugeot fährt auf Mercedes auf

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(Baindt) - Beim Einfädeln auf die B 30 nahe der Firma Dachser hat ein Autofahrer am Montagmorgen einen überholenden Pkw übersehen und dadurch einen Auffahrunfall verursacht.

Der 42-jährige Mercedesfahrer wechselte beim Einfädeln auf die Bundesstraße auf die Überholspur, wo von hinten bereits ein Peugeot angefahren kam. Weil er den Überholer zu spät erkannte, konnte der 42-jährige seinen Fahrstreifenwechsel nicht mehr abbrechen.

Für den Peugeotfahrer war es unmöglich, den Unfall noch zu verhindern. Er prallte gegen die Heckpartie des Mercedes, wobei Sachschaden von zirka 10.000 Euro entstand. Verletzt wurde niemand. Da Fahrzeugteile herumlagen, musste die Straßenmeisterei zur Reinigung der Bundesstraße angefordert werden.

01.08.2020    19:44 Uhr

Neuer Lärmaktionsplan wird ausgelegt

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(Hochdorf) - Über den Planentwurf zur Fortschreibung des Lärmaktionsplans beriet der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung. Die Gemeinde Hochdorf ist gesetzlich verpflichtet einen Lärmaktionsplan zu erstellen und alle fünf Jahre zu überprüfen. Hintergrund ist das hohe Verkehrsaufkommen bei Unteressendorf auf der B 30. Nur dort wird im Gemeindegebiet der Schwellenwert für die Aufstellung eines Lärmaktionsplans erreicht. Bereits zum dritten Mal befasst sich die Gemeinde mit der Thematik. Gegenüber dem vorherigen Plan hat sich laut Verwaltung nichts geändert. Sie befürwortet weiterhin auf der B 30 bei Unteressendorf zwischen 22 Uhr abends und 6 Uhr früh ein Tempolimit auf 80 km/h und zur Kontrolle einen stationären Blitzer. Den Antrag auf Umsetzung dieser Maßnahme hat die Verwaltung aus Kostengründen vorerst zurückgezogen. Nachdem die dritte Stufe der Lärmaktionsplanung beendet ist und der überarbeitete Plan vorliegt, will die Gemeinde den Antrag erneut stellen. Zuvor wird der Berichtsentwurf vom 28. August bis 2. Oktober öffentlich ausgelegt.

29.07.2020    20:40 Uhr

Regierungspräsident besucht Bad Waldsee

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(Bad Waldsee) - Auf Einladung der Stadtverwaltung besuchte in der vergangenen Woche Regierungspräsident Klaus Tappeser die Stadt Bad Waldsee. Im Rathaus sprach er mit Bürgermeister Matthias Henne, der Ersten Beigeordneten Monika Ludy, Jürgen Bucher vom Fachbereich Bau sowie dem CDU-Bundestagsabgeordneten Axel Müller.

Monika Ludy informierte zu Beginn, dass Bad Waldsee nach aktuellem Stand zum 1. Januar 2022 zur „Großen Kreisstadt“ aufsteigen werde. Die 20 000 Einwohner-Marke ist seit mehr als vier Jahren deutlich überschritten und die Voraussetzungen sind damit erfüllt. Tappeser meinte, dass er sich darüber freuen würde.

Weiten Raum nahm der Austausch über die vordringlichsten Straßenverkehrsthemen der Stadt ein. Angesprochen wurde die Belastungssituation auf der B 30 im Bereich Gaisbeuren und Enzisreute, die geplanten Anschlüsse der L 300 und der L 316 an der B 30 Ortsumfahrung Bad Waldsee, die anstehende Erneuerung des B 30-Urbach-Viaduktes Bad Waldsee, die Anbindung des geplanten Gewerbegebiets Gaisbeuren 2 an die B 30 sowie die Problematik der L 285 in Reute und Gaisbeuren. Klaus Tappeser erklärte, dass sich am Terminplan für die B 30-Planung bei Gaisbeuren und Enzisreute seitens des Regierungspräsidiums nichts geändert habe und diese im zweiten Halbjahr 2022 beginnen solle.

Jürgen Bucher informierte über die Dringlichkeit der Anschlüsse der L 300 und der L 316 an die B 30, um den innerstädtischen Verkehr der Kernstadt zu reduzieren. Dadurch böten sich auch Chancen den Fuß- und Radverkehr zu fördern. Klaus Tappeser erklärte, dass die technischen Pläne seitens des Regierungspräsidiums seit dem Jahr 2007 vorlägen. Die Realisierung sei aber aus verschiedenen Gründen nicht möglich gewesen. Nach aktuellem Diskussionsstand wird ein Planfeststellungsverfahren erforderlich. Um in der Sache weiterzukommen sind weitere intensive Abstimmungen erforderlich.

Schließlich wurde die Thematik um die Verkehrsbelastung der Ortsdurchfahrten Reute und Gaisbeuren auf der L 285 angesprochen. Einigkeit bestand darin, dass die Fortschreibung des Lärmaktionsplans eventuell ein Ansatz für Verbesserungen sein könnte. Darüber hinaus sollen weitere zeitnah realisierbare Verbesserungsmaßnahmen überprüft und umgesetzt werden.

Die Vertreter der Stadt lobten die Zusammenarbeit mit dem Regierungspräsidium im Zusammenhang mit der Förderung und Finanzierung verschiedener Radverkehrsprojekte.